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Dieser Universal-Blog ist aus einer Seite für Geschichte, Politik und Realienkunde hervorgegangen und hat sich in Richtung Humanwissenschaften weiterentwickelt.
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Samstag, 30. Mai 2015

MIKROSKOPIE

EINZELLER IN FLACHEN GEWÄSSERN


GLOCKENTIERCHEN

Glockentierchen (Wikipedia)

PANTOFFELTIERCHEN (Paramecium aurelia)

Pantoffeltierchen (Wikipedia)


BOTANIK

MAIS (Zea mays)

Maiswurzelspitze (biologie.uni-hamburg.de)
MAULBEERE (Morus)

Rote Maulbeere (Morus rubra)

Rote Maulbeere (USB-Mikroskop)


PINIE (Pinus pinea)

Pinien-Pollen (im Auflicht)
SCHRAUBENALGE (Spirogyra)

Die Schraubenalge (Spirogyra) ist eine Gattung der Grünalgen. Sie gehört zur Familie der Zygnemataceae. Die fadenförmige (trichale) Spirogyra tritt häufig im Frühjahr in ruhigen Gewässern als Ansammlung von frei schwebenden, hellgrünen Fäden auf.

Schraubenalge

Schraubenalge (USB-Mikroskop)



Freitag, 29. Mai 2015

LINUX & BSD: 2015 (+ FREIE BETRIEBSSYSTEME AN SICH)


IT-POOL

Wenn man ein freies Betriebssystem sucht, frei sowohl in bezug auf Kosten als auch in bezug auf Softwarefreiheit, dann bieten sich besonders Linux und BSD an. Beide stammen aus dem Umfeld von Unix, können also als Unix-Derivate ("Unixoide") bezeichnet werden.
Den Streit, ob man beide auch als Unixe/Unices bezeichnen kann oder nur BSD oder keines von beiden, schieben wir mal beiseite und überlassen ihn anderen.
Linux-Distributionen sind viel weiter verbreitet als BSD und verfügen an sich über viel mehr Software. "An sich" deshalb, weil die meisten BSD inzwischen zu Linux-Software kompatibel sind. BSD leidet aber ein bisschen daran, dass es nur wenige für den Endanwender nutzbare Distributionen gibt.
Linux ist eigentlich ein Kernel, der erst durch die Distribution zum Betriebssystem wird. Nach etwas wackeligen Anfängen kann sich Linux durchaus als ernstzunehmendes Betriebssystem bezeichnen. Probleme gibt es allerdings bei der Ausführung solch etablierter Programme wie MS Office und PhotoShop sowie bei einigen wichtigen Spielen (wichtig ist relativ).
Trotzdem ist der Funktionsumfang mitgelieferter oder auf Servern bereitgestellter Programme inzwischen enorm. Linux ist kostensparend, relativ sicher und telefoniert nicht so stark in die Welt hinaus wie Windows und (Mac) OS X.
 
Es gibt noch weitere Optionen außer Linux und BSD, z. B. das Unix-Derivat OpenSolaris/OpenIndiana auf Basis von Solaris und damit System V, Amiga-Derivate wie AROS (z. B. Icaros Desktop), BeOS-Derivate wie Haiku oder AtheOS-Derivate wie Syllable, aber das lassen wir auch mal beiseite.
Diese Entwicklungen sind ggf. für Computerfreaks interessant. Ihre Anwendungsfähigkeit im Alltag ist aber beschränkt. Das soll aber nicht heißen, dass es einzelne Systeme einmal schaffen werden, groß herauszukommen, wie es einst Linux geglückt ist.


I. Linux

Wenn man ein Linux installieren möchte, das haben wir sicher auch schon an anderer Stelle geschrieben, empfiehlt sich die Hitlist von Distrowatch.com.
Dort kann man davon ausgehen, dass mindestens die Top 10 mit Ausnahme von Arch Linux wählbar ist. Arch wird nicht deshalb ausgenommen, weil es schlecht wäre, sondern weil es etwas für Profis ist.

Zu den Top-Linuxen zählen ungefähr die Top-Distributionen in der Liste von Distrowatch.com - minus Arch Linux, das nur für Profis geeignet ist.
(Die Reihenfolge mag sich bei Distrowatch ändern):

- Linux Mint:
  beruht auf Ubuntu oder Debian

- Ubuntu und Verwandte (Kubuntu, Xubuntu, Lubuntu, UbuntuMate usw.):
  eine seit 2004 verfügbare populäre Distribution

- Debian:
  gilt als grundsolide Distribution, aber etwas "unbehauen,
  gerne als Server verwendet

- openSUSE:
  eine auf Slackware gegründete Distribution, die ihre eigene Wege geht

- Fedora:
  basiert auf RedHat

- CentOS:
  basiert auch auf RedHat, aber eher für Server geeignet

- Mageia:
  beruht auf Mandrake/Mandriva 

- Manjaro:
  beruht auf Arch, ist aber einfacher zu bedienen

- elementary:
  beruht auf Ubuntu, orientiert sich aber optisch an Apple 
 
- PCLinuxOS:
  beruht auf einer älteren Version von Mandrake (Derivat von RedHat),
  hat aber den Paketmanager von Debian

- OpenMandriva Lx:
  beruht auf Mandrake/Mandriva, geht im Design eigene Wege;
  gewisse Einschränkungen: Updates haken leicht 


Die Installation dieser Systeme ist, wenn es nicht zu gravierenden Softwareunverträglichkeiten kommt, kein Hexenwerk. Diese Systeme besitzen eine klare Menüführung (selbst getestet).


II. BSD

BSD ist eine Hauptlinie des Unix-Stammbaumes von der Universität Berkeley. Anfangs war BSD nur als Patch-Sammlung für Unix gegründet worden. Später entwickelte sich daraus ein eigenes System und wurde aus juristischen Gründen nicht mehr Berkeley Unix sondern Berkeley Software Distribution genannt.

Die BSDs lassen sich traditionell in FreeBSD, OpenBSD, NetBSD und DesktopBSD unterteilen. DesktopBSD kam erst 2003 offiziell dazu.

Diese Systeme müssen aber recht kompliziert installiert werden. Am einfachsten ist noch FreeBSD.

Es gibt leider nur wenige Populärdistributionen von den BSDs. Die meisten basieren auf FreeBSD:

- PC-BSD:
  umfangreich, aber etwas überladen und langsam

- GhostBSD:
  näher an FreeBSD gehalten, anfangs aber recht absturzgefährdet


III. System V-Derivate

Der Stammbaum von Unix hat viele Verzweigungen. Neben der BSD-Hauptlinie gibt es noch die System V-Linie. 

- OpenSolaris:
  Eine freie Version von Solaris, die aber nicht mehr weiterentwickelt wird.
  (Grund: Sun wurde von Oracle übernommen.)

- OpenIndiana:
  Eine Weiterentwicklung von OpenSolaris durch eine andere Gruppe.
  An diesem System ist aber noch einiges zu bearbeiten.


IV. Weitere Systeme mit geringerer Bedeutung:

- AROS:
  Ein Amiga-Nachbau, z. B. als IcAROS.

- Haiku:
  Ein BeOS-Nachbau, der aber noch kaum als funktionsfähig zu bezeichnen ist.












Montag, 4. Mai 2015

ANTIKE IN COMICS

Die Darstellung (klassisch-)antiker Themen in modernen Medien ist schon häufig Thema von Abhandlungen gewesen. Man denke an die Darstellung antiker Stoffe in Sandalenfilmen.

Die Darstellung der Antike in Comics wurde aber noch nicht so genau beleuchtet. Die meisten Menschen denken bei dem Thema zuerst an Asterix. Es gibt aber viele weitere Beispiele.


ASTERIX

Asterix ist eine sehr erfolgreiche französische Comicserie von René Goscinny (Autor) und Albert Uderzo die im von den Römern besetzten Gallien in der Regierungszeit Caesars spielt. Der Witz der Serie besteht darin, dass es noch ein gallisches Dorf gibt, dass den Römern Widerstand zu leisten wegt.

Diese Serie ist inzwischen in mehrere Sprachen übersetzt. Und wenn man den antiken Flair verstärken will, dann wähle man die lateinische Ausgabe.

Dafür verantwortlich zeichnet der Lateinlehrer Graf Rothenburg, genannt Rubricastellanus. Dieser teilte in Interviews mit, dass er selber im Lateinunterricht sehr gelangweilt war und selber mit Schülern in den 70er-Jahren Motivationsprobleme gehabt habe. Die Übersetzung von Asterix-Bänden ins Lateinische deutete sich dann allmählich als Ausweg an. 






DER GALLISCHE KRIEG UND DIE METAMORPHOSEN VON RUBRICASTELLANUS

Der Übersetzer der lateinischen Asterix-Bände, Graf Rothenburg ("Rubricastellanus") hat auch andere Comics mit antikem Inhalt übersetzt. Diese Werke waren sogar viel näher am historischen Original gehalten.







FRANKOBELGISCHE COMICS


Alix der Gallier 




Atalante



Murena


Vae victis!





JAPANISCHE COMICS


Nausicaa



Ulysses 31




QUELLEN

Wikipedia
allgemeine Internetquellen
Graf Rothenburg:
- www.rubricastellanus.de/index.html

Spiegel:
- www.spiegel.de/spiegel/print/d-13528665.html





Sonntag, 3. Mai 2015

DOKU-LISTE

Geheimer Krieg - Die Operationen der US-Geheimdienste in Deutschland (2013, Phoenix)
[Christian Fuchs, John Goetz, Niklas Schenck]

Die Macht der Ratings (2012, 3sat)

Der Ball ist rund - Im Zentrum der Fussballproduktion (2010, ZDF/ORF/Blackbox)

Lebend Begraben, von Werner Herzog (2010, ZDF)

Manson - Menschensohn (WDR)

Charles Manson Superstar (1989)
[Nikolas Schreck]

Manson (1973)
[Robert Hendrickson, Laurence Merrick]

Polen - Vom Aussteigen und Ankommen (2014) 

Die Schattenkrieger. Die deutsche Untergrund-Truppe "Stay-behind" (Ulrich Stoll)

Brandstifter im Staatsauftrag. V-Leute und der NSU (2014)