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Mittwoch, 29. Juni 2016

STATIONÄRE SPIELEKONSOLEN: 8. GENERATION



PlayStation 4
PlayStation 4

PLAYSTATION 4

Die Playstation 4 ist eine von Sony entwickelte Spielekonsole der 8. Generation.
Anfangs wurde sie auch Orbis genannt, ihr offizieller Codename war Jedai.
Die Konsole wurde offiziell im Februar 2013 angekündigt und soll Ende 2013 auf den Markt kommen.
Konkurrenzprodukte sind die XBox One von Microsoft und die Wii U von Nintendo.
Die PS 4 verfügt ähnlich wie die Konkurrenzprodukte von Microsoft über eine Gestensteuerung.
Diese gehört aber nicht zur Kernkompetenz von Sony.
Der Kontroller ähnelt dem der Vorgängerkonsolen von Sony, ist aber leicht modifiziert.

Schon Anfang 2013 sickerten viele Informationen über die PS 4 über ein Leak ins Internet.

Die Entwicklung der Konsole begann 2008 unter Aufsicht des leitenden Architekten Mark Cerny.
Der hohe Erfolgsdruck kam einmal daher, dass Sony beim Vorgängermodell PS 3 zeitlich hinter seinem Konkurrenten Microsoft zurückfiel und daher, dass Sony generell seit 2008 Verluste einfuhr, was v. a. am schwächelnden TV-Geschäft lag.


Technische Daten:

- AMD Jaguar 8-Kern-Prozessor auf x86-Architektur mit 64 Bit-Erweiterung
- Custom-Grafikeinheit AMD Radeon und 18 Compute Units, kompatibel zu Direct X.11.1
- Physik-Engine PhysX mit Nvidia APEX-Framework
- GPU und CPU auf gemeinsamem Die ("Nacktchip"; Accelerated Processing Unit/APU)


Xbox One (Frontansicht)
XBox One

XBOX ONE

Die XBox One ist eine Spielekonsole der 8. Generation, die von Microsoft entwickelt wurde.
Anfangs wurde sie auch unter anderen Namen wie XBox 720 diskutiert (Durango, Infinity).
Die Konsole wurde offiziell im Mai 2013 vorgestellt und soll Ende 2013 auf den Markt kommen.
Konkurrenzprodukte sind die Playstation 4 von Sony und die Wii U von Nintendo.
Die XBox One erhielt ihren Namen, weil sie eine einzigartige mit dem Internet vernetzte Multimediaplattform sein soll. Dabei wurde auch Kritik geäussert wegen des Onlinezwangs, der Kameraüberwachung und der eingeschränkten Nutzbarkeit gebrauchter Spiele (noch nicht ganz klar).
Die XBox One verfügt über einen personalisierten Startbildschirm und eine Sprach- und Gestensteuerung.
Eine Gestensteuerung hatte schon die XBox 360, die jetzige Steuerung wurde aber verbessert.
Der Kontroller orientiert sich auch an dem der XBox 360, enthält aber leichte Modifikation.
Das standardmässige Betriebssystem der Konsole ist das XBox OS. Sie ist aber auch über Windows oder eine Kombination von beidem bedienbar.

Einzelheiten der Konsole sickerten schon Anfang 2013 durch. Sony passierte ähnliches.
Als sich dann ein Aufschrei anbahnte wegen verschiedener Überwachungsvorgänge und angeblichen Onlinezwang musste die Herstellerfirma in einigen Punkten zurückrudern.


Technische Daten:

- AMD Jaguar 8-Kern-Prozessor auf x86-Architektur mit 64 Bit-Erweiterung mit 4 MB L2-Cache
- Taktrate 1,75 GHz (1,6 geplant)
- Custom-Grafikeinheit mit DDR 3-RAM und 32 MB eSRAM, kompatibel zu Direct X 11.2
- deutlich mehr Shader-Leistung als bei der Playstation 4 (für 3D-Darstellung)
- aber keine Abwärtskompatibilität zur PowerPC-Architektur der XBox360
- die Xbox One verfügt über eine 500 GB grosse Festplatte, USB 3.0 und ein Blu-ray-Laufwerk
   (die Festplatte ist nicht austauschbar)
- die Xbox verwendet als Kamera die Kinect 2.0, eine Weiterentwicklung der Kamera der Xbox 360


Konsole und Gamepad
Wii U

WII U

Die Wii U ist eine Nintendo-Videospielkonsole, die der Wii nachfolgte. Die Konsole ist abwärtskompatibel zu ihrem Vorgängermodell. Die Wii U ist seit 2012 auf dem Markt.

Nachdem Nintendo schon Ende 2006 bei der Wii mit einem Controller mit Bewegungssensoren für Aufsehen gesorgt hatte, wollte man diesmal einen noch besseren Controller bauen, in den auch ein Touchscreen integriert war. Man nannte diese Synthese aus Controller und Tablet "Project Café".
Ein weiterer wichtiger Verbesserungspunkt war die graphische Auflösung. Die Wii war in einigen Punkten nicht schlecht, verfügte aber nicht über HD. Die neue Konsole sollte dieses Manko endlih ausbügeln.
Der Vorgänger, also die Wii, hatte sich durchaus auf dem Markt bewährt, kam aber mit der Zeit bei einigen Hardwaremerkmalen nicht mehr mit. Ab 2011 sank der Marktanteil dann deutlich ab.

Die neue Wii U wurde dann im Juni 2011 auf der E 3 spielbar vorgestellt. Die offizielle Veröffentlichung war aber erst Ende 2012. Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf den neuen Controller gelegt, obwohl die Konsole auch mit anderen Controllern spielbar ist.
Die meisten Spiele sowie das meiste Zubehör sind zur Wii abwärtskompatibel. Einige Spiele sind auch Stereoskopie-fähig (3D).
Die Reaktionen auf die Wii U waren aber verhalten bis leicht-optimistisch. Die neue Konsole war zwar nicht schlecht und ihre Anlehnung an den Vorgänger durchaus pragmatisch, jedoch galt sie nicht als großer Wurf. Ihre HD-Fähigkeit wurde aber gelobt.


Technische Daten:

- CPU: IBM PowerPC-basierter Tri-Core Prozessor mit dem Codename
  "Espresso"
- GPU: AMD-Radeon-basierter Grafikprozessor, Codename "Latte"
- Arbeitsspeicher: 2 GB RAM 




Sonntag, 26. Juni 2016

BREXIT

26.06.2016

Der Brexit Button. (Quelle: pixabay.com; TheDigitalArtist)


Location: United Kingdom|Great Britain - European Union

Der Begriff Brexit beschreibt den möglichen und am 23.06.2016 durch Volksabstimmung beschlossenen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU). Er ist ein Kunstwort aus den Begriffen "Britain" und "exit".


Vorgegebene Gründe

Der wesentliche Grund für den Austrittswunsch ist die Unzufriedenheit vieler Briten mit der europäischen Union, die schrittweise gewachsen ist. Großbritannien ist aufgrund seiner Insellage und seiner Geschichte als Seemacht und Empire und seiner "special relationship" zu den USA traditionell etwas skeptischer gegenüber dem Gedanken an ein wie auch immer geeintes Europa. Das Land ist entsprechend auch erst spät in die EG (die EU gab es erst später) eingetreten.

Großbritannien empfindet sich als Land, das viel in die EU einzahlt, aber dafür wenige Leistungen erhält. Gleichzeitig erscheint es nicht ganz klar, wofür die EU im positiven Sinne steht.
Die EU wird generell als Instrument der Fremdbestimmung gesehen, die darüber hinaus sehr ineffektiv und bürokratisch ist. Außerdem wird die Tendenz zur Reise- und Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU kritisch gesehen.
Es gab in den Jahren vor der Abstimmung diverse Einwanderungswellen, darunter von osteuropäischen Arbeitern und Handwerkern und dann in der Flüchtlingskrise infolge des syrischen Bürgerkrieges und Instabilitäten in Nordafrika recht kurz vor der Abstimmung.
Die Einwanderer wurden als wirtschaftliche Konkurrenz empfunden und es entstanden auch kulturelle Probleme.

Es geht also bei der Bewegung gegen die EU um (sozio-)ökonomische wie identitäre Konfliktlinien. 

Dem ist aber entgegenzuhalten, dass die EU Großbritannien diverse Zugeständnisse gemacht hat, so dass die britischen Beiträge reduziert und die Bewegungsfreiheit in Richtung GB reduziert werden konnten.

Die Anhänger eines Brexit machen auch immer wieder geltend, dass europäische Länder ohne EU-Mitgliedschaft wie Norwegen oder die Schweiz gute ökonomische Daten vorweisen können. Auch gibt es Vergleiche mit Singapur in Ostasien, also einem reichen und auf Handel setzenden Stadtstaat mit britischer kolonialer Vorgeschichte. 


Tieferliegende Gründe

Hinter diesen "offiziellen" Gründen gibt es für die Brexit-Kampagne aber auch tieferliegende Gründe.

  • eine stetige Schwächung von Arbeitnehmerrechten, die aber nicht den schwächenden Politikern und Wirtschaftslobbyisten angelastet wird, sondern Immigranten, die als Konkurrenz empfunden werden. 
  • eine Veränderung des Arbeitsmarktes, die gut qualifizierte Menschen bevorzugt hat 
  • die Computerisierung und damit Fragmentierung/Veruneinheitlichung und Komplizierung der Gesellschaft 
  • innerhalb der konservativen Partei (Tories) gibt es auch Gegner von David Cameron, die nach einem Grund suchen, ihn zu schwächen 
  • einige vorgebliche EU-Gegner und Brexit-Befürworter wollten eigentlich dem britischen Establishment eins auswischen

Nachteile eines Brexits

Ein Brexit hat jedoch auch Nachteile. Einige dieser Nachteile sind aber hypothetisch und zwischen Befürwortern und Gegnern eines Brexits umstritten.

  • Der Zugang zum gemeinsamen Binnenmarkt für GB ist gefährdet.
    Es gibt zwar auch Beispiele wie die Schweiz, die über bilaterale Verträge Marktzugänge erhalten haben, aber es ist unwahrscheinlich, dass die EU es zulassen wird, dass ein relativ großes Land wie GB die Nutzen des Binnenmarktes bekommen wird, aber die Kosten des EU-Projektes erlassen bekommt. 
  • London ist eine der wichtigsten Wirtschafts- und Finanzmetropolen der EU. Ausländische Firmen könnten bei einem Brexit motiviert sein, ihre Geschäftsaktivitäten in andere Städte wie Frankfurt, Berlin, Paris oder Luxemburg zu verlegen.
  • Einige Regionen - gerade in Schottland - profitieren durchaus von EU-Fördergeldern. 
  • Wenn Großbritannien aus der EU austritt, katapultiert es sich auch aus der "politischen Mitte" des Kontinentes. Das kann innerhalb Europas das als Konkurrenten empfundene Deutschland stärker machen wie auch GB transatlantisch bei Verhandlungen mit den USA schwächen. 
  • Die Reisefreiheit ist nicht nur eine Bedrohung für die Briten, sondern gibt ihnen auch die Möglichkeit, im europäischen Ausland zu arbeiten und zu wohnen. Das wird nunmehr schwieriger. 
  • Regionen wie Schottland oder Nordirland gelten als eher pro-europäisch. Im Falle eines Brexits könnten dort Abspaltungstendenzen zunehmen.

Der Weg zur Abstimmung

Der britische Premierminister David Cameron hat eigentlich die Volksabstimmung über den Austritt Großbritanniens aus der EU ("Brexit") anberaumt, um innerparteilichen Gegnern das Wasser abzugraben und um auf demokratischem Wege Klarheit zu bekommen. Man betrachte vergleichend das Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands.

Noch im Frühjahr 2016, also recht kurz vor dem Referendum, hat er Pläne für eine Reform der EU nach britischen Vorstellungen weitgehend durchsetzen können. Es ging darum, die Integration nicht zu weit voranzutreiben und es konnten wieder einige "Preisnachlässe" für Großbritannien ausgehandelt werden. Für die EU-Gegner in GB war das jedoch alles Augenwischerei.
Der Wahlkampf in Großbritannien wurde entsprechend hart geführt. Beide Seiten setzten auf wirksame Emotionen wie Angst und behaupteten, im Falle eines Sieges der jeweiligen Gegenseite würden schlimme Dinge passieren.
Diese Härte gipfelte sogar im Mord an der Labour-Politikerin und Abgeordneten Jo Cox am 16.06. Daraufhin wurde für kurze Zeit der Wahlkampf unterbrochen.

Nichts desto Trotz stand die Volksabstimmung am 23.06. an. Und obwohl noch kurz vorher ein knapper Sieg der Anhänger eines Verbleibs in der EU prognostiziert wurde, entschied sich die Mehrheit der Wählenden mit 51,9 % FÜR den Austritt Großbritanniens aus der EU.

Als Folge dieses Sieges jubelten die Gegner der EU massiv, die Anhänger eines Verbleibs trauerten. David Cameron erklärte sehr schnell seinen Rücktritt, wenn auch nicht mit sofortiger Wirkung.
Es stellte sich aber auch heraus, dass einige der Wähler, die für den Brexit gestimmt hatten, sich erst NACH der Wahl über die genauen Vor- und Nachteile eines solchen Vorgehens informiert hatten oder nur aus Protest für ein 'Out' gestimmt hatten, ohne wirklich an einen Brexit zu glauben.

Gleichzeitig bestätigten sich die Befürchtungen, dass in Schottland und Nordirland der oppositionelle Geist gegen Großbritannien (GB) bzw. das Vereinigte Königreich (UK) wachsen würde.
Die EU ihrerseits drängte nun auf Schnelle Austrittsverhandlungen, während es die Politik in Großbritannien plötzlich nicht mehr so eilig hatte.


QUELLEN

Wikipedia
cecu.de
Presse
eigene Kenntnisse




DOKUS

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Dokus


Jagd nach Heroin - Amerikas Mittelschicht auf Droge
(Chasing Heroin) 

95 Min.
USA, 2016

Inhalt/Thesen:
- der Film zeigt Fälle auf, die dokumentieren sollen, wie das Heroin-Problem
  in den USA auch die Mittelschicht erreicht hat
- eine Kernthese ist, dass das Problem in den 80ern durch ein Medikament begann
  (umstritten: andere Ursachen können Kriege in Drogenanbauländern sein)
- ein Beispiel ist die 2012 verstorbene Marah Williams
- Fallmanager: Devin Majkut 


"Aufspüren, verhaften, wegsperren: So funktionierte die US-amerikanische Anti-Drogen-Politik über Jahrzehnte. Doch der Umgang mit Junkies wandelt sich.

Der Heroin-Konsum erlebt in den USA ein Comeback und ist so weit verbreitet wie zuletzt in den Siebzigern. Tausende Junkies sterben jährlich. Die US-Regierung steuert mit viel Geld und Therapiemaßnahmen gegen. "Jagd nach Heroin" zeigt den Wandel der US-Drogen-Politik." 

zdf.de

HAN FEI

* ca. 280 v. Chr.
+ 233 v. Chr.

Han Fei (Hán Fēi, 韓非 / 韩非) war ein Philosoph des Staates Han im China der "Zeit der streitenden Reiche". China war über lange Phasen seiner Geschichte kein geeintes Land, wohl aber eine geographische wie kulturelle Entität.

Han Fei vertrat, auch angesichts der Erlebnisse seiner Zeit, eine recht machtpolitische Sichtweise der Dinge, wollte das menschliche Handeln aber auch stark gesetzlich regeln. Das brachte ihn in Opposition zur Lehre der Konfuzianer. Heute ordnet man seine Lehre auch als Legalismus ein (lat. leges - Gesetze). Er wird von Systematikern der politischen Philosophie gerne mit Machiavelli verglichen.
Han Fei war angeblich ein Schüler des Xunzi. Er legte seine Lehren in einem Buch über 55 Abschnitte dar. Dieses Werk wird Han Feizi genannt.
Sein Schrift soll, auch darin ähnelt er Machiavelli, erst verfasst worden sein, nachdem Han Fei als politischer Berater kaltgestellt wurde.

Han Fei lebte im Staate Han. Er galt zwar als begabt, stotterte aber stark. Das heizte seinen Ehrgeiz aber noch weiter an und prägte seinen Charakter positiv und negativ. Psychohistoriker mögen da an Theorien zur Organminderwertigkeit von Alfred Adler denken, die anderweitig kompensiert werden kann.
Han Fei blamierte sich zwar durch seine mangelnde Rhetorik, verfasste aber vielseitige Schriften, die besonders angesichts des Niederganges der (älteren) Han-Dynastie eine große Rolle spielten. Sein Lehrer von Xunzi, sein Mitstudent - und späterer Konkurrent - Li Si.
Der Verfall der Han-Macht rief andere Mächte auf den Plan. Bei diesen langanhaltenden Kämpfen setzten sich immer mehr die Qin (Ch'in, Ts'in) durch und versuchten, eine Einigung der chinesischen Staaten unter ihrer Macht zu erreichen. Der Herrscher der Qin, Qin Shi Huang ("Erster Herrscher der Qin"), geboren als Ying Zheng, galt as besonders grausam, aber durchsetzungsstark und effizient.
Als sein Han Feis Heimatstaat von den Qin bei ihrem Versuch, China gewaltsam zu einigen, erobert wurde, wurde er zum Staat Qin verschleppt und vergiftet. Angeblich soll der Urheber der Tat Li Si gewesen sein, der ebenfalls Schüler von Xunzi und Legalist war und seinem Herrscher Qin Shi Huang eingeredet hatte, dass die Loyalität Han Feis wohl bleibend dem Han-Staat gelten würde. Konkurrenzneid mag auch eine Rolle gespielt haben. Qin Shi Huang soll diese Tat später bereut haben.
Trotz des Mordes galten die Ideen Han Feis als Leitideen der folgenden Qin-Dynastie. In der darauf folgenden Han-Dynastie wurden sie geächtet und blieben auch danach noch verpönt. Inoffiziell waren sie aber für viele der auf die Qin-Herrscher folgenden Dynastien wegweisend.

Qin Shi Huang


Han Feis Lehre wurde neben Xunzi auch vom Daodejing (Tao Te-king, 道德經 / 道德经) beeinflusst, das er auch kommentierte.
Die Lehre fußte auf den Prinzipien Gesetz (fa 法), Methode des politischen Handelns (shu 术) und Macht (shi 势).
Der moderne Begriff Legalismus für diese Denkrichtung bedeutet, dass Gesetze konsequent durchgesetzt werden müssen und für jeden gelten sollen. Es handelt sich aber um keine reine Rechtsstaatlichkeit, sondern ist auch mit dem Idealbild eines Machtstaates verbunden.
Han Fei vertrat ein durchaus negatives Menschenbild (negative Anthropologie), die auch als zynisch betrachtet werden kann, aber sicher seiner Zeit geschuldet ist. Damals folgte in der chinesischen Politik ein Massaker auf das andere. Han Fei hielt den Menschen folglich von Natur aus für beschränkt und schlecht.
Diesem Chaos wollte er mit staatlich-gesetzlichen Autoritarismus begegnen.
Han Fei forderte strenge Gesetze, die engmaschig wirken sollten und rücksichtslos durchgesetzt werden müssten. Die Strafen sollen hoch sein einschließlich der Todesstrafe, die vom Staat übernommen wird.
Seine Lehren veranschaulichte Han Fei mittels Anekdoten. Ein Beispiel ist sein Vergleich des Menschen mit einem kleinen Kind, das an einer Krankheit leidet, aber dennoch die Behandlung ablehnt. Wie das Kind seien Menschen nicht in der Lage zu erkennen, dass es besser ist, einen kleinen Schmerz auf sich zu nehmen, um einen großen Schmerz abzuwenden.

Wie auch immer: Angesichts seines Todes durch Gift gingen Han Feis machtpolitische Theorien in der Praxis (für ihn) nicht auf!




Sonntag, 19. Juni 2016

LINUX & BSD: 2016 - FEHLERQUELLEN


IT-POOL

Auch bei Linux gibt es viele Fehlerquellen. Es ist leider nicht perfekt!

Viele Benutzer, die sich stundenlang durch Foren und Hilfstexte gequält haben, wissen davon ein Lied zu singen.

Beastie & Tux
Beastie (BSD) & Tux (Linux)


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Fenstermanager

Selbst wenn ein System korrekt installiert ist, kann der Fenstermanager noch abstürzen. Verwerfen Sie bitte nicht das ganze OS oder gar den Computer!
Der Fenstermanager muss "nur" neu gestartet werden.


Zusätzliche Installationen

Da viele Linux-Distributionen sehr pingelig sind, was unfreie Software betrifft, muss man gelegentlich doch derartige Programme eigenhändig nachinstallieren. Das gilt für Codecs, Treiber und ähnliches.


Shut-Down-Problem

Das Problem des richtigen Herunterfahrens ("Shut-Down-Problem") ist berühmt berüchtigt. Manchmal fährt der Computer gar nicht von alleine herunter und muss manuell heruntergefahren werden, manchmal klappt auch bsp. der Stand-By-Modus oder der Benutzerwechsel nicht.

Bei unseren Texts traten derartige Probleme seltener bei Acer-Computern und häufiger bei Lenovo-Computern auf.


Virtuelle Box

Heute kann man ein Betriebssystem einfach ausprobieren, indem man es virtuell installiert. Früher musste man noch teure Festplatten dazukaufen und mühsam einbauen oder sich auf einer bestehenden Platz machen und dann genau wissen, wo man wie was installiert.

Die Virtuellen Boxen haben aber auch Fehlerquellen.

Beispielsweise kann es sein, dass das virtuelle System nicht auf voller Fenstergröße angezeigt wird.

Es kann sein, dass man das RAM des Prozessors und die Grafikkarte nicht richtig eingestellt hat.

Es kann sein, dass man die 3D-Unterstützung nicht eingeschaltet hat.