Seite, Fachbereiche, Sprachen

Dieser Universal-Blog ist aus einer Seite für Geschichte, Politik und Realienkunde hervorgegangen und hat sich in Richtung Humanwissenschaften weiterentwickelt.
Fachbereiche: Geschichte (Politik, Sowi, Philosophie) - Sprachen - Biologie (Biochemie) - IT (Technik, Physik) - Wirtschaft - Recht und Blödsinn.
Sprachen (Vokabeln): Englisch, Französisch, Spanisch; Latein/Italienisch, Altgriechisch/Neugriechisch; Russisch; Chinesisch, Japanisch, Koreanisch; Arabisch, Hebräisch; Mittelägyptisch; Sanskrit/Hindi; Akkadisch; Schwedisch; keltische Sprachen, Swahili etc.
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Sonntag, 28. April 2024

EXKURSION 2024: TECHNIK-MUSEUM SINSHEIM

Eingangsbereich des Museums (Wiki)

Das Technik-Museum Sinsheim haben wir schon als Grundschüler besucht. Damals hieß es noch Auto- und Technikmuseum Sinsheim. Seitdem wissen wir, dass es grob in einen zivilen und einen militärischen Teil aufgegliedert ist. Inzwischen sind aber viel mehr Einzelbereiche hinzugekommen. Auch mehr Flugzeuge, die über dem Gelände zu schweben scheinen und weswegen es Auflagen für das Museum gab, weil Autofahrer auf der Autobahn abgelenkt wurden.

Seit der Grundschule sind wir ca. alle 5 oder 10 Jahre wieder dort gewesen. 2024 wurde es höchste Zeit, so dass wir uns Anfang April 2024 auf den Weg machten.

Afrikakämpfer mit Tiger (rechts)

Bomber und Flugzeugwrack

Jagdpanzer Hetzer

Jagdpanzer Hetzer "Lustmolch"
 
Kleine Flugzeugmodelle

Uniformen Deutsche Wehrmacht (Mehrfarbentarn)

Uniformen Deutsche Wehrmacht

Afrikakämpfer mit Tiger



Freitag, 10. Januar 2014

STECKVERBINDUNGEN (IM AUFBAU)

GRUNDSÄTZLICHES:

Steckverbinder sind wichtig für die Verbindung (und Trennung) ein- oder mehrpoliger Stromleitungen. Dabei handelt es sind meistens um Kabel. Ein Steckverbinder kann aber auch in ein Gehäuse o. ä. eingebaut sein. Manche sind direkt auf einer Platine befestigt. Im weiteren Sinne können Steckverbinder auch bei optischen Leitungen auftreten.
Der Einfachheit halber spricht man manchmal auch nur von Stecker. Eigentlich besteht ein Steckverbinder aber aus Stecker und Kupplung bzw. Buchse, den Gegenstücken zum Stecker. Kupplung und Buchse unterscheiden sich dadurch, dass eine Kupplung am Ende eines Kabels angebracht ist, eine Buchse aber eingebaut (bei Einbausteckern).
International spricht man auch von einem männlichen Anschluss (Teil) mit nach aussen weisenden Kontaktstiften und einem weiblichen Anschluss (Teil). Diese Unterscheidung ist bei komplizierten Steckverbindern aber manchmal schwierig und muss extra definiert werden.
Die Steckverbinder werden meist durch Formschluss passend ausgerichtet und durch Federkraft und/oder Verschrauben gesichert. Weltweit existieren erwartungsgemäss viele Steckverbinder, die oft genormt sind. Die Teildisziplin der Verbindungstechnik beschäftigt sich mit Steckverbindern.


AUDIOSTECKER (MIKROPHONE, LAUTSPRECHER):

Audiosteckverbindungen können in unterschiedlicher Bauweise auftauchen. Ihre Bauweise hängt davon ab, ob man sie für einfache Anwendungen mit leichter Bedienbarkeit braucht oder ob sie für professionelle Anwendungen mit hoher Sicherheit und Abschirmung einsetzen will. Daneben spielen die Grösse im Anwendungsbereich sowie nationale Eigenheiten eine Rolle.
Häufig kommen Klinkenstecker zum Einsatz, die leicht handhabbar sind und auch für die Stromübertragung im Kleinspannungsbereich eingesetzt werden. Das Militär benutzt sie in eigenen Grössen.


XLR-Stecker

XLR-Cannon-Stecker:
- 3-polig (selten 5-polig)
- sichere Steckverbindung (störsicher, verriegelbar)
- XLR-Stecker werden im professionellen Audiobereich verwendet (z. B. für Mikrofone, Lautsprecher)


Klinkenstecker NAB 6,35 mm:
- 3-polig für Stereoanwendungen (2-polig mono)
- praktisch handhabbar für Haushaltsanwendungen
- Klinkenstecker sind generell international weit verbreitete Steckverbinder im Kleinspannungsbereich,
  sie liegen in verschiedenen Grössen vor, von denen einige speziell für militär. Anwendungen konzipiert sind
- Hauptanwendungen: Audiosignale (Kopfhörer, Mikrophon), manchmal auch Videosignale oder Netzteile
- 6,35-Klinke wird auch für elektron. Musikinstrumente wie E-Gitarren (mono) oder Keyboards verwendet
- nicht ganz so sicher wie XLR, Kabel nur manchmal geschirmt


Klinkenstecker NAB 3,5 mm:
- 3-polig für stereo (2-polig mono)
- praktisch handhabbar
- kleiner als 6,35-Klinke, auch tragbare Audiogeräte gut einsetzbar, dafür aber ungeschirmt
- es gibt mit 2,5 mm auch einen noch kleineren Klinkenstecker
- ansonsten gelten die Eigenschaften, wie sie bei 6,35-Klinke beschrieben werden


Tuchelstecker:
- älterer Steckertyp der 60er- bis 80er-Jahre
- normalerweise 3-polig, es sind aber Stecker mit viel mehr Polen bekannt
- Kabel geschirmt, Stecker aber etwas störanfällig
- manchmal auch für andere Anwendungen im Einsatz
- erhältlich als Klein- und als Grosstuchelstecker
- benannt nach der Firma Tuchel (heute: Amphenol-Tuchel) im Neckartal, später mehrere Produzenten


AV-STECKER


Cinch-Stecker (für Video [gelb] und Audio)

Cinch-Stecker (RCA):
- weit verbreitete Steckerart für die asymmetrische Übertragung von elektrischen Signalen
- eigentlich ungenormt
- meistens an Koaxialleitungen mit Niedrig- und Hochfrequenzsignalen
- in den USA wird dieser Steckertyp seit den 1940er-Jahren verwendet,
  in Mitteleuropa waren damals noch Bananen- und DIN-Stecker üblich
- elektrische Belastbarkeit: mind. 30VAC/0,5 A, in einigen Fällen aber deutlich höher
- Cinch-Stecker im AV-Bereich (Fernsehen, Videorekorder, Videospiele) sind z. B. als RGB-Stecker in
  den Farben Gelb, Rot und Weiss bekannt; der gelbe Stecker führt gewöhnlich das Videosignal,
  der rote und der weisse Stecker die Stereokanäle; es sind aber auch alternative Belegungen und Farben
  möglich
- wichtige Videobelegungen:
  •   Kompositverbindung: Kompositvideosignal auf gelb
  •   Komponentenverbindung:
      Helligkeitssignal Yy auf Grün
      Farbdifferenz Pb auf Blau
      Farbdifferenz Pr auf Rot 


DVI:

- DVI ist eine elektronische Schnittstelle zur Übertragung von Videodaten
- DVI kann analoge und digitale Bilddaten gleichzeitig übertragen
- bei Computern wurde es (ähnlich wie VGA) ein Standard zum Anschluss von TFT-Monitoren
- auch einige Fernseher wurden mit DVI-Eingang für digitale Signale von DVD-Playern etc. ausgerüstet
- in der Unterhaltungselektronik ist aber die HDMI-Schnittstelle wesentlich weiter verbreitet
- HDMI ist zu DVI weitgehend abwärtskompatibel


HDMI:

- HDMI ist eine ab 2003 entwickelte Schnittstelle für die volldigitale Übertragung von AV-Daten;
  der Standard ist v. a. für die Unterhaltungsindustrie (Home Entertainment) konzipiert
- HDMI steht für High Definition Multimedia Interface
- HDMI ist eine Weiterentwicklung von DVI und dazu abwärtskompatibel (Signalcodierung: TMDS)
- HDMI-Gründer: Hitachi, Matsushita (u. a. Panasonic), Philips, Silicon Image, Sony, Thomson und Toshiba
- die HDMI-Kabel sind eigentlich für eine Länge bis 15 m vorgesehen, es sind aber Steigerungen möglich



KOAX-STECKER FÜR HOCHFREQUENZANWENDUNGEN

Koaxiale Steckverbinder dienen als lösbare Verbindung von Koaxialkabeln.
Sie sind wie diese koaxial aufgebaut. Die koaxiale Bauweise dient dazu, die elektrische wie elektromagnetische Abschirmung zu verbessern.


BNC-Stecker (Steckverbinder):
- der BNC-Stecker ist einer der verbreitetsten Stecker im Koaxialbereich,
  auf einigen Anwendungsgebieten aber im Rückzug
- Übersetzung umstritten (Bayonet Neill Concelman o. ä., z. B. Bayonet Navy/Norm Connector)
- entwickelt von Paul Neill und Carl Concelman (Ende der 40er-Jahre)
- verkleinerte Version der C-Stecker
- der Stecker verfügt über einen Bayonettverschluss
- Einsatzbereiche: Funk- und Videotechnik;
  die frühen Videorecorder hatten BNC-Stecker, wurden dann aber von Scart, RGB oder noch moderneren
  Steckverbindungen verdrängt
  vielen CB-Funkern ist diese Anschlussform wohlbekannt!
- BNC-Stecker werden für Hochfrequenzwellen bis 1 GHz oder darüber hinaus verwendet
- Wellenimpedanz: 50 oder 75 Ohm (untereinander steckbar)


TNC-Stecker:
- TNC-Stecker werden auch als "Schraub-BNC" bezeichnet, weil sie diesem ähneln, nur über ein Gewinde
  statt eines Bajonettverschlusses verfügen; eine Verschraubung ist fester als ein Bajonettverschluss
- der Stecker ist eine Weiterentwicklung der BNC-Erfinder Neill und Concelman (Ende der 50er-Jahre)
- allerdings hat der TNC-Stecker einige technische Unterschiede:
  er ist für Frequenzen bis zu 11 GHz geeignet und hat eine Wellenimpedanz von 50 Ohm
- Übersetzung wie beim BNC umstritten (Threaded Neill Concelman o. ä.)


Belling-Lee-Stecker ("Antennenstecker"):


C-Stecker:


F-Stecker:


FME-Stecker:


UHF-Stecker ("PL-Stecker"):


N-Stecker:


SMA-Stecker:





Sonntag, 21. April 2013

SUCHMASCHINEN


Search Engine Optimization (Quelle: Pixabay; 568647)

I. Suchmaschinen

1. Google:

Google

Google ist eine Internetsuchmaschine des US-amerikanischen Unternehmens Google LLC (bis Sept. 2017 Google Inc.). Google ist Tochter der Holding Gesellschaft XXVI Holdings Inc, die wiederum dem Unternehmen Alphabet Inc. gehört.
Google LLC hat seinen Sitz in Mountain View, Californien. Das Unternehmen (Google Inc.) wurde 1998 gegründet, die Suchmaschine gibt es bereits seit 1997.
Google steht als Suchmaschine in direkter Konkurrenz zu anderen Suchmaschinen wie zum Beispiel Bing von Microsoft, Yandex aus Russland, Baidu aus China und Qwant aus Frankreich/Europa.
Trotzdem kann Google den anfangs von Yahoo! dominierten Suchmaschinenmarkt seit den 1990ern dominieren.

2. Yahoo:

Yahoo! D

Yahoo(!) war anfangs ein auf der gleichnamigen Suchmaschine beruhendes Internetunternehmen von David Filo und Jerry Yang, das im Januar 1994 gegründet wurde (als Yahoo). 1996 ging Yahoo mit 46 Angestellten an die Börse. 2009 arbeiteten ca. 13.500 Mitarbeiter für Google!
Später wurde die Suchmaschine bzw. das Webportal immer wieder weiterverkauft: Yahoo Inc. verkaufte 2016 sein Portalgeschäft an Verizon und benannte sich selbst 2017 in Altaba Inc. um. Es hielt Beteiligungen an der Alibaba Group und Yahoo! Japan. Das sich nun bei Verizon befindende Webportal wurde 2017 Teil von Oath (seit 2019: Verizon Media). Im Mai 2021 kaufte das Investmentunternehmen Apollo Global Management Yahoo und AOL von Verizon.
Die Yahoo Inc., die nicht mehr im Besitz des Yahoo-Webportals war, verkaufte im September 2018 zusätzlich noch ihre Anteile an Yahoo! Japan an den japanischen Techkonzern Softbank.
Im Juni verkaufte man auch seine Alibaba-Anteile und beschloss die eigene Auflösung, die bis Januar 2020 finalisiert wurde.


-

Frühere Suchmaschinen:

II. Meta-Suchmaschinen

Eine Metasuchmaschine ist eine Suchmaschine, die eine Suchanfrage an mehrere andere Suchmaschinen gleichzeitig weiterleitet und die Suchergebnisse aufbereitet.
Eine Metasuchmaschine besitzt grunsätzlich keinen eigenen Index. Suchmaschinen, die Suchanfragen an andere Suchmaschinen weiterleiten und gleichzeitig einen eigenen Index besitzen, werden als Hybride bezeichnet.
Bei einigen Metasuchmaschinen besteht eine juristische Unklarheit bzgl. des geistigen Eigentums.

Historisch war die erste Meta-Suchmaschine der "MetaCrawler". Er wurde 1995 an der University of Washington in den USA von Erik Selberg und Oren Etzioni programmiert.
Schon 1996 konterten die Deutschen und entwickelten am Regionalen Rechenzentrum für Niedersachsen (RRZN) unter Leitung von Wolfgang Sander-Beuermann die Meta-Suchmaschine "MetaGer".

Einige autonome Suchmaschinen wie der "WebCrawler" und die US-amerikanische Ausgabe von "Excite" sind inzwischen ebenfalls Meta-Suchmaschinen.

Im Prinzip kann man auch die Suchmaschine "DuckDuckGo", die eigentlich den Datenschutz beim Suchen hochhalten will, als Meta-Suchmaschine bezeichnen.

Die aktuelle Generation der Metasuchmaschinen arbeitet komplexer und erlaubt auch Syntaxübersetzungen.


1. metacrawler (früher: MetaCrawler):

https://www.metacrawler.com/


2. MetaGer:

https://metager.de


3. DuckDuckGo:

https://duckduckgo.com/



Suchmaschinen und ihre Einträge

Montag, 14. Januar 2013

FUNK: FREQUENZEN (FREQUENZBÄNDER)


FREQUENZÜBERSICHT

ELF (NF)                003 - 030  Hz                     Schumann-Resonanz
SLF (NF)                030 - 300  Hz                     ehem. U-Boot-Kommunikation bis 300 m Tiefe
ULF (NF)                0,3 - 003 kHz                
VLF (SLW)             003 - 030 kHz                    U-Boot-Kommunikation bis 30 m Tiefe
LF (LW)                  030 - 300 kHz                    Langwellenrundfunk, Funkuhren (Zeitzeichen), 
                                                                            terrestr. Navi
MF (MW)                0,3 - 003 MHz                    Mittelwellenrundfunk, militärischer Flugfunk, 
                                                                           Lawinenrettung
==========
HF (KW)                 003 - 030 MHz                   Kurzwellenrundfunk, RFID, Seefunk?
- CB-Funk              027 MHz

VHF (UKW)            030 - 300 MHz                   Funknavi, Flugfunk, Hörfunk, Fernsehen, Radar, 
                                                                             BOS, Militärfunk, Zugfunk, Forstfunk 
- Betriebsfunk (8m)034 MHz
- Rundfunk Band I 047 - 068 MHz                 Analog. Fernsehen (heute: Kabel; 60 MHz ARD)
- 4-Meter-Band       068 - 087 MHz  
- Betriebsfunk (4m) 068 - 087 MHz                
- BOS-Funk (4m)   074 - 087 MHz
- UKW-Rundfunk   087 - 108 MHz      
- Navigationsfunk  108 - 117 MHz                 Drehfunkfeuer (VOR), Instrumentenlandesyst. (ILS)
- Flugfunk               118 - 137 MHz  
- 2-Meter-Band       144 - 174 MHz                geeignet für Handgeräte
- Amateurfunk (2m)144 - 146 MHz                 in den USA - 148 MHz
- Betriebsfunk (2m) 146 - 174 MHz                z. T. auch enger gefasst
- Taxifunk (2m)        146 - 174 MHz                 heute häufig digital (auch 440 MHz ff)       
- Freenet (2m)         149 MHz
- Seefunk (2m)       156 - 162 MHz                (neben anderen Bändern)
- BOS-Funk (2m)   165 - 173 MHz

UHF (μW)               0,3 - 003 GHz                    Fernsehen, zellulärer Mobilfunk, Microwellenherd, 
                                                                             WLAN, RFID, RTLS, Kurzstreckenfunk, Bluetooth, 
                                                                             GPS, DME, Radar
- 70-Zentim.-Band 400 - 460 MHz                 
- Amateurfunk        430 - 440 MHz                 (neben anderen Bändern)
- LPD (SRD)          433 MHz                            
- Taxifunk                 440 - 470 MHz                  (auch 146 MHz ff)
- PMR                      446 MHz
==========
SHF                        003 - 030 GHz                    Radar, Richtfunk, Satellitenrundfunk, WLAN, 
                                                                             RTLS, Kurzstreckenfunk                                                                   
EHF                        030 - 300 GHz                   Radar, Richtfunk

darüber hinaus befindet sich die Infrarotstrahlung und das sichtbare Licht!


FUNKSCANNER

Funkfrequenzen sind neben der Allgemeinbildung, beruflichen Bildung und Wissenschaft auch für Hobbyfunker mit Funkscannern wichtig. 

Ohne spezielle Zusatzgeräte hat man v. a. Zugang zum Jedermannfunk, der inzwischen viele Frequenzbereiche umfasst: CB (27 MHz), Freenet (149 MHz), LPD/SRD (433 MHz) und PMR (446 MHz). 

Daneben kann man den BOS-Funk auf 4 m und 2 m und z. T. 70 cm abhören, was allerdings rechtlich problematisch ist (BOS = Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben; populär: Polizeifunk). Auf 4 m findet man traditionell den Funk über weite Strecken, um andere Feststationen und Einsatzwagen zu erreichen ("Leitstellenfunk"/Führungsebene). Auf 2 m findet eher der Funk mit Handgeräten statt ("Einsatzstellenfunk"). Eine kürzere Wellenlänge verringert die Reichweite, verbessert aber die Kommunikation mit Handgeräten. Inzwischen wird aber ein immer grösserer Teil des BOS-Funkverkehrs digital abgewickelt (digitaler BOS-Funk: z. B. TETRA).
Der Feuerwehrfunk liegt sogar oft noch unter dem 4m-BOS-Funk, also im 60er-MHz-Bereich. 

Zwischen 30 und 80 MHz liegt auch eines von mehreren Bändern des Militärfunks. Auch dort ist das Abhören rechtlich problematisch. 

Um 60 MHz liegt auch noch das alte Rundfunk-Band I. Beispielsweise konnte man den ARD-Ton auf genau 60,000 MHz hören. Diese Optionen wurden und werden aber langsam eingestellt. Früher, als es noch den Wehrdienst gab, haben manche Rekruten diese beiden Anwendungen gerne verbunden und mit Militärfunkgeräten wie dem SEM 80 ARD-Serien gehört!

Um 100 MHz befinden sich natürlich unzählige UKW-Radiosender (FM) auf 87 - 108 MHz. Dieser Bereich ist nicht mit jedem handelsüblichen Funkscanner erreichbar (benötigt W-FM).

Viel zu hören gibt es auch auf dem Flugfunk von 118 - 137 MHz. Diese Anwendung läuft auf AM, was die Reichweite deutlich erhöht. Trotzdem empfängt man auf Anhöhen viel mehr Sender.

In höheren Bereichen ist das Abhören von Funkdiensten kaum noch möglich. Viele Dienste sind verschlüsselt oder es handelt sich einfach um Datenfunk. Früher konnte man noch die ersten schnurlosen Telefone mit Scannern abhören (durfte es aber nicht). 

Anmerkung: Das Abhören vieler Funkanwendungen ist nicht erlaubt. Das gilt besonders für den BOS-Funk. Die handelsüblichen Scanner sind aber legal. Man darf sie durchlaufen lassen, muss aber ggf. "weiterdrücken", wenn ein empfangener Sender nicht abgehört werden darf. 
Laut der Rechtssprechung müssen Sender, die nicht empfangen werden wollen, ihre Funksprüche verschlüsseln. Durch digitale Systeme wie TETRA wird das Abhören sowieso deutlich erschwert. Es ist aber umstritten, ob es ganz unmöglich ist, sündhaft teuer wäre oder doch leichter geht, als gedacht: Einige Hobbyprogrammierer schreiben gerade an OpenSource-Software, mit der sie mit Scannern und Notebooks die Funksprüche entschlüsseln (= knacken) könnten.





45,2125; 46,3000; 46,8000; 49,9000; 51,2000 (Musik); 60,0000 (TV?); 66,0000;
117,7625; 118,4750; 121,5000; 127,2225; 131,7250; 134,7000; 135,4875; 145,7750;  148,2375; 148,0500; 
153,9875; 172,4750;
406,2687; 417,0000; 420,0000; 428,8000; 432,0125; 443,7900; 471;0375; 494,5875;
501,1500;
819,7000; 850,5000; 

Mittwoch, 9. Januar 2013

GÜNSTIGE UNTERHALTUNGSELEKTRONIK - 2013

Wir werden des öfteren gefragt, ob wir uns nicht zur Verfügbarkeit von günstiger Unterhaltungselektronik äussern können. Nunja - wir sind eigentlich keine Service-Seite, aber einige Tips können wir schon geben.
Gerade in diesem Bereich hat sich preislich und vom Angebot her viel getan.


FERNSEHER



Schon die alten Röhrenfernseher waren lange Zeit so teuer, dass man sich frühestens nach 10 Jahren einen neuen kaufen wollte. Dann kamen die Flachbildschirme und nach einigen Kinderkrankheiten waren sie plötzlich so gut, dass sie fast alle Röhren vom Markt fegen konnten. Heute haben auch diese deutliche Preissenkungen im Angebot - interessanterweise können aber Flachbildschirme im Preis um einen erheblichen Faktor schwanken.

Güstige Fernseher gibt es z. B. bei Samsung oder Medion (Medion Life), wo man einen einfachen 32-Zoller schon für ca. 300 € kriegen kann. Alternative Anbieter wären Philipps, Toshiba oder LG.

Bei 40-Zollern kommt man kaum unter 400 €. Hier empfehlen sich Samsung und Toshiba.


STEREOANLAGE



Stereoanlagen gibt es als Kompaktanlagen schon für 100 €. Wir empfehlen Anlagen von Sony oder Philips.
Wenn man auf USB-Anschlüsse verzichtet, kann man auch ein gebrauchtes Gerät aus den 90ern nehmen. Damals gab es viele solide Anlagen, die noch manuelle Mehrfachequalizer für diverse Tonhöhen hatten.


RADIORECORDER

Radiorecorder sind von Sony und Panasonic zu empfehlen. Günstige Geräte gibt es auch von Philips, Karcher o. a. Man kann aber auch auf ältere Modelle vor der Jahrtausendwende zurückgreifen. Auch damals waren Sony und Panasonic gut. Beispiele wären der Sony CFDS07(CP) oder der stärkere Panasonic RX-D55.


WALKMEN

Walkmen sind eine Erfindung von Sony und haben die Audiowelt revolutioniert. Heute sind klassische Walkmen im Strassenbild nur noch selten zu sehen. Es gibt sie aber noch für Kassetten oder CDs.
Inzwischen hören die Menschen Musik lieber über ihr Mobiltelefon oder sonstige tragbare Computer.
Wer aber doch einen speziellen MP3-Player braucht, kann Sony, Swees, SanDisk o. a. konsultieren.


SPIELEKONSOLEN (STATIONÄR + MOBIL)

File:PS2-Versions.pngBestand:Wikipedia GAMECUBE PAL.jpg

Neue Konsolen bieten zwar die beste Qualität, aber sie können dafür mehrere hundert € kosten.

Wenn man bei Spielekonsolen keine übertriebenen Ansprüche anmeldet, kann man es mit Konsolen der sog. 6. Generation (um 2000) weit bringen. Die Playstation 2 bekommt man für < 100 € - häufig noch neu!
Es ist interessant, dass Sony sein Produkt trotz neuerer Produkte einfach weiterproduziert hat.
Alternativ empfähle sich der Nintendo Gamecube, der gebraucht momentan für ungefähr ein Drittel weggeht.
Weitere Konsolen dieser Generation wären die (erste) XBox oder die Dreamcast.
Die 6. Generation liefert schon ein gutes 3D-Bild.

Wenn man eine Generation weiter gehen will, also die 7. anpeilt, dann bietet sich die Nintendo Wii für ungefähr 150 € an. Mit dieser Konsole kann man viel Spass haben. Alternativen wären die grafisch starke XBox 360 oder die Playstation 3.

Bei tragbaren Spielekonsolen sind die Dinge einfacher: Gute gibt es nur von Nintendo oder Sony - es sei denn man steht auf Emulatoren. Nintendo ist günstiger und scheint uns etwas handlicher zu sein als Sony. Allerdings muss man grafisch geringe Abstriche machen. Dafür ist das Angebot der Spiele vielfältiger.
Also: Nintendo DS, am besten DS Lite oder DSi. Ansonsten die neue Nintendo 3DS nehmen!
Die DS-Konsolen bieten schon eine gute 3D-Grafik, haben aber (ausser XL) einen relativ kleinen Monitor.
Wer es sogar noch mehr "retro" mag und sich mit einer 2D-Grafik zufrieden gibt, der kann auch auf den noch älteren Gameboy Advance zurückgreifen, sollte aber dort sicherstellen, dass das Display gut beleuchtet ist.
Die ganz alten Gameboys mögen zwar Nostalgiker anziehen, taugen aber displaytechnisch praktisch nichts.
Ausserdem kann man die Spiele der Gameboys auch auf dem besseren Gameboy Advance spielen.


SMARTPHONES



Lange Zeit waren sie ein Luxusprodukt, jetzt sind sie schon ab ca. 100 € zu haben. Sicher darf man für diesen Preis keine Wunder erwarten, aber einige sind durchaus funktional.

Samsung Galaxy Ace (über 100 €)
Samsung Galaxy Gio
Samsung Galaxy Y (einfache Ausstattung)
Motorola Defy Mini
HTC Desire C
HTC Wildfire
Sony Xperia tipo (Android 4.0)
Huawei Y 201 (Android 4.0)


MOBILTELEFONE

Smartphones sind zwar cool, aber sie ziehen auch viel Energie, verursachen höhere laufende Kosten durch unfreiwillige Interneteinwahl und sind leicht ausspionierbar.
Klassische Mobiltelefone sind weiterhin empfehlenswert, wenn man sie nur für Telefonie und Kurznachrichten braucht. Empfehlenswert sind auch hier Einsteigermodelle von Samsung oder man nimmt Modelle von Sony Ericsson, wie z. B. die Klappmodelle Z 550 oder W 980.
Manche geben sich auch mit noch älteren Mobiltelefonen von Nokia oder Siemens ab. Die sind sicher noch funktionsfähig, aber man muss aufpassen, dass sie keine Akkufresser sind und die Tasten nicht klemmen.


NOTEBOOKS



Die Zeiten, in denen Notebooks Luxusprodukte waren, die dann noch blasse Bildschirme hatten und miese Akkus, sind inzwischen vorbei. Um 2010 konnte man schon gute Notebooks für 500 € bekommen.
Inzwischen geht es auch darunter: HP Compaq oder Packard Bell bieten günstige Notebooks mit durchaus akzeptabler Leistung, ebenso verhält es sich mit Samsung, Acer, eMachines oder Asus. Nur beim Betriebssystem sollte man nicht sparen und Kartenslots kann man heute auch erwarten!


FUNKGERÄTE



Vor der Zeit der Mobiltelefone war Funk in "coolen Kreisen" der letzte Schrei. Heute hat dieser Bereich spürbar gelitten. Dabei ist das Angebot heute sehr gut: Neben dem "klassischen" CB-Funk gibt es noch das Freenet, PMR und LPD (SRD). Europaweit etabliert sind aber nur CB und PMR.

Kauft man sich dort günstige Handfunkgeräte oder für CB auch eine Feststation, so ist der Spass gesichert. Allerdings muss man einen festen Kreis von Funkpartnern haben, da es nicht mehr sicher ist, dass man sich einfach so Freunde aus dem Äther fischt. Waren früher Handgeräte wie die stabo SH 8000 oder die Team MiniCom Plus 8012 (mit Radio) vorne, so ist es heute u. a. die Midland ALAN 42.


NACHTSICHTGERÄTE



Nachtsichtgeräte können immer noch einige 100 € verschlingen. Ein gutes Einstiegsgerät ist das Newton NV2 für unter 100 €. Wir haben es ausprobiert und festgestellt, dass es für die Preisklasse erstaunlich gut ist, aber nur einen begrenzten Beobachtungsradius zur Verfügung stellt. Die Firma Newton hat inzwischen auch leistungsfähigere und nur etwas teurere Geräte wie das Newton NV3x42 oder NV4x50.



Samstag, 22. Dezember 2012

MUD


UNItopia-copy-1.jpg

Ein Multi User Dungeon ist ein (meist) textgebundenes Rollenspiel, bei dem sich normalerweise mehrere Mudder an einem zentralen Server einloggen. In gewisser Weise gelten MUDs als Vorläufer der modernen MMORPGs, die fast alle über eine gute 3D-Grafik verfügen. Allerdings existieren jetzt beide Spielarten parallel nebeneinander, weil die Begeisterung für MUDs zwar abgenommen hat, aber nicht ganz untergegangen ist.

Gespielt werden die MUDs meistens über Telnet oder über ein JavaApplet im Browser. Einige Anwender besitzen auch Zusatzsoftware, die die Bedienung erleichtert. Wie in fast allen Rollenspielen gibt es in MUDs Räume/Gebiete, die Zimmer, Strassen oder Landschaften darstellen. Der Spieler begegnet auch Gegenständen oder NPCs (Non Player Character).

Erste textgebundene Rollenspiele kamen in den 70er-Jahren auf. Der Name Multi-User-Dungeon kam dann gegen Ende des Jahrzehnts durch ein gleichnamiges Spiel auf.

Eine häufige Programmiersprache für MUDs ist LPC, das auf C basiert.

Es gibt neben MUDs auch MUD-ähnliche Spiele: MOO (MUD Object Oriented), MUCK, MUSE, MUSH (Multi User Shared Hallucination) und MUX (Multi User Experience).


Spiele:

Avalon
MorgenGrauen
Unitopia


ElfQuest

Sonntag, 16. Dezember 2012

FUNK: JEDERMANNFUNK



Eine wichtige Kommunikation neben der über das Internet ist immer noch der Funk.
Seit den 90ern hat diese Kommunikationsmethode für Privatanwender zwar etwas an Attraktivität verloren, aber sie spielt immer noch eine grosse Rolle.

Kurzer Rückblick: Noch in den 80ern war der Funk DIE Methode für Privatleute und v. a. Jugendliche, sich jenseits der teuren und von den Erwachsenenwelt kontrollierten Telefone (Festnetzgeräte!) zu unterhalten.
Die Nachteile des Funks waren die begrenzte Reichweite, Übertragungsstörungen, mangelhafte Selektivruffähigkeit, mangelhafte Verschlüsselungsfähigkeit und die Konzentration auf die Sprachübertragung, auch wenn es schon ansatzweise Datenfunk gab. Die Vorteile des Funks waren und sind die Gebührenfreiheit, die schwere Ortbarkeit im Ggs. zu Mobiltelefonen und die Erreichbarkeit vieler Menschen im eigenen Umfeld.

Wie man sieht, hat der Funk Vor- und Nachteile. Aber welche Bänder bieten sich an?
An sich ist der Funk ein weites Feld, aber für Privatanwender, die nicht allzu viel zahlen möchten, bietet sich v. a. der sog. Jedermannfunk und evtl. noch der Amateurfunk an.
Der Jedermannfunk ist ein Überbegriff für günstige und allgemein verfügbare Funkanwendungen. Früher verstand man darunter im wesentlichen den CB-Funk. In Deutschland ist dieser seit 1975 verfügbar.

1. Der CB-Funk bot nach einigen Unstetigkeiten in der Anfangszeit 40 Kanäle und später 80 Kanäle FM. Später gab es noch weitere Liberalisierungen.
CB-Funk findet im 11m-Band im Bereich um 27 MHz statt. Dieser Bandbereich ist etwas störanfällig und nur bedingt geeignet für Handgeräte, weil eigentlich eine lange Antenne nötig wäre. Trotzdem hat er sich gut etabliert. Die Sendeleistung beträgt 4 Watt.

2.  Freenet ist eine Funkanwendung im 2m-Bereich um 149 MHz. Dieser Bandbereich liegt im Amateurfunkbereich und ist auch für Handgeräte gut geeignet. Die Sendeleistung beträgt 0,5 Watt.
Nachteile des Freenets sind die relativ hohen Anschaffungskosten und fehlende gesamteuropäische Regelungen.

3. PMR446 ist eine Funkanwendung im 70cm-Bereich um 446 MHz. Auch dieser Bandbereich liegt im Amateurfunkbereich und ist für Handgeräte gut geeignet. Die Sendeleistung beträgt 0,5 Watt wie bei Freenet-Anwendungen, die Reichweite ist aber etwas geringer.
Vorteile des PMR-Funks sind die niedrigen Anschaffungskosten und die einheitliche europäische Regelung.

4. LPD (SRD) ist auch eine Funkanwendung im 70cm-Band und liegt mit 433 - 434 MHz noch unter PMR.
Allerdings ist es wegen Überschneidungen mit anderen Anwendungen und einer geringen Sendeleistung in Verruf geraten ("out"). Das heisst aber nicht, dass es völlig zu vernachlässigen wäre. LPD liegt im für Handfunkgeräte guten 70cm-Band und verfügt über zahlreiche Kanäle. Ausserdem gibt es Kombigeräte mit PMR und LPD. Und nach neuesten Informationen soll es doch nicht auslaufen.


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INSTANT MESSENGER (I): GRUNDLAGEN

Internet Messenger (II): Einzelne Dienste



Instant Messenger (kurz: IM) dienen der sofortigen Nachrichtenübermittlung (Nachrichtensofortversand). Zwei oder mehr Teilnehmer kommunizieren unmittelbar und ohne Zeitverzögerung (Push-Verfahren). Ursprünglich verschickte man Textnachrichten (chatten), inzwischen können auch audiovisuelle oder andere digitale Nachrichten übertragen werden.
Die Teilnehmer werden dabei über ihren Client (Computerprogramm) über einen Server mit anderen Clients verbunden. Manchmal sind auch Direktverbindungen möglich.
Benutzer können ihre Gesprächspartner in einer Kontaktliste führen, die auch eine Präsenzinformation liefert.
Der Ausdruck Instant Message scheint aus Science-Fiction-Romanen von Paul A. Linebarger aus den 60er-Jahren zu stammen.
Die Abgrenzung gegenüber dem IRC (Internet Relay Chat) ist schwierig. Manche betrachten das IRC auch als IM, allerdings geht es im IRC v. a. um Gruppenkommunikation und im IM v. a. um Point-to-point-Kommunikation. Diese Abgrenzung gilt aber nur schwerpunktmässig.
Verschiedene IM-Dienste können mit Hilfe sog. Multi-Protokoll-Clients gemeinsam genutzt werden.
Bsp.: Pidgin (früher Gaim), Miranda IM, Trillian und Adium für MacOS.

Protokolle:

IM-Dienste benutzen verschiedene Protokolle. Die meisten Dienste sind nicht untereinander kompatibel.

- OSCAR: AIM, ICQ
- SIMPLE: IM für SIP-Standard
- Skype: Skype
- Tencent QQ: ...
- Windows Live Messenger: ...
- Xfire
- XMPP
- Yahoo Messenger (Y!M): ...
- Joyn: ...
- weitere Protokolle: Gadu-Gadu, Mobile Status Notification Protocol (MSNP), PSYC, RetroShare, SILC