Im engeren Sinne bezeichnet man damit die Eigenschaft bzw. den Prozess von Pflanzen, mit Hilfe ihres Chlorophylls (z. T. in Chloroplasten) und durch die Energie des Sonnenlichts Kohlen(stoff)dioxid (CO2) und Wasser (H2O) in Glucose (C6H12O6; Traubenzucker) umzuwandeln.
Photosynthese, Schema (Zucker in der Pflanze) |
6 CO2 + 6 H2O ---> C6H12O6 + 6 O2
Photosynthese kann von Pflanzen, Algen und einigen Bakterien betrieben werden. Dabei wird mit Hilfe von lichtabsorbierenden Farbstoffen wie Chlorophyll und Bakteriochlorophyll Lichtenergie zuerst in chemische Energie umgewandelt und diese dann zum Aufbau energiereicher organischer Verbindungen aus energiearmen anorganischen Stoffen genutzt. Bei diesem Prozess werden häufig Kohlenhydrate aus Kohlen(stoff)dioxid (CO2; K.-Assimilation) und Wasser (H2O) hergestellt.
Die energiereichen organischen Stoffe werden meist zu Bestandteilen von Lebewesen, so dass man deren Synthese als Assimilation bezeichnet.
Photosynthese kann oxygen und anoxygen sein. Im einen Fall wird molekularer Sauerstoff (O2) erzeugt, bei der anoxygenen nicht. Bei letzterer können andere anorganische Stoffe entstehen, z. B. Schwefel (S).
Die oxygene Photosynthese wird von vielen Forschern als bedeutendster bio(geo)chemischer Prozess der Erde beeichnet. Sie treibt durch die Bildung organischer Stoffe mittels Sonnenenergie direkt und indirekt nahezu alle bestehenden Ökosysteme an und liefert den anderen Lebewesen energiereiche Baustoff- und Energiequellen.
Der erzeugte Sauerstoff dient zur Energiegewinnung in der aeroben Atmung als Oxidationsmittel, so dass sich durch die oxygene Photosynthese höhere Lebensformen entwickeln können.
Der Sauerstoff baut außerdem die schützende Ozonschicht auf.
QUELLEN:
Wikipedia
diverse Onlinelexika über Biologie
Meyers Großes Taschenlexikon
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