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Sonntag, 26. Mai 2024

KARTENSPIEL: SKAT

 
Kartenspiel - französisches Bild/Blatt


Die Spielkarten


Das Skat-Blatt besteht aus 32 Einzelkarten.

Farben:

  • Die Karten sind in 4 Farben unterteilt: Kreuz, Pik, Herz, Karo.
  • Man kann das Spiel mit Französischem Bild/Blatt, Deutschem Bild/Blatt oder mit Turnier-Bild/-Blatt (Französischem Bild mit deutschen Farben) spielen.
  • Traditionell werden im Französischen Bild/Blatt Kreuz und Pik schwarz dargestellt und Herz und Karo rot.
  • Heute neigt man dazu, dass Turnier-Bild/-Blatt (Französisches Bild mit Deutschen Farben) zu verwenden:
    Kreuz - schwarz
    Pik - grün
    Herz - rot
    Karo - gelb

Karten:
  • Das Blatt kann ein Französisches oder ein Deutsches sein (oder Französisches mit Deutschen Farben).
  • Zu jeder der 4 Farben gehören 8 Karten, also insgesamt 32:
    7, 8, 9, 10 (Zahlkarten); Bube, Dame, König, Ass (Bildkarten)
  • Jede Karte hat einen bestimmten Wert, genannt Augen, der für jede Farbe gleich ist:
    Ass     - 11
    10       - 10
    König - 4
    Dame - 3
    Bube  - 2
    9         - 0
    8         - 0
    7         - 0

Geben (Verteilen) der Karten

Jeder Spieler erhält 10 Karten.
Zwei Karten bleiben verdeckt auf dem Tisch liegen: Skat.

Der Spieler auf Platz 1 ist erster Kartengeber. Dann muss der rechte Nachbar einmal abheben. Es müssen mindestens vier Karten abgehoben werden oder liegen bleiben.

Die Karten werden im Uhrzeigersinn, von links beginnend, verteilt:

  • 3 Karten je Spieler
  • 2 Karten (Skat) verdeckt auf den Tisch
  • 4 Karten je Spieler
  • 3 Karten je Spieler

Nach dem Geben nimmt jeder Spieler seine Karten auf. Der Skat bleibt verdeckt liegen.

Im nächsten Spiel gibt derjenige, der im aktuellen Spiel in Vorhand sitzt.

Der Mitspieler links vom Geber heißt Vorhand (zuerst die Karten erhalten), der nächste Spieler Mittelhand und der letzte Spieler Hinterhand.

Vorhand spielt grundsätzlich zum ersten Stich aus.


Ablauf und Ziel des Spieles

Jedes Spiel wird in zwei Parteien gespielt, dem Alleinspieler und den (beiden) Gegenspielern.

Der Alleinspieler wird durch das Reizen ermittelt. Ihm gehört der Skat und er sagt das Spiel an.

Im Skat-Spiel geht es um Stiche.
Wenn Vorhand eine Karte ausgespielt hat, geben Mittelhand und Hinterhand eine Karte hinzu.

Der Spieler, der den Stich macht, wird neue Vorhand und spielt aus.

Ziel ist es, den Stich zu gewinnen, indem man...
  • innerhalb einer Farbe den höchsten Wert (Augen) ausspielt
  • oder mit Trumpfkarten die übrigen Farben sticht
Wenn alle Karten ausgespielt sind, werden die Werte (Augen) der Parteien gezählt.

Ziel des Spieles ist es, möglichst viele Augen zu erhalten.
Der Alleinspieler gewinnt mit 61 Augen, die Gegenspieler mit mindestens 60 Augen.

Es gibt Ausnahmen, bei denen höhere Gewinnstufen (mit mehr Augen) angesagt werden.
Das gilt besonders für den Alleinspieler und kann bis dahin gehen, dass er alle Stiche machen muss (sogar die Nullspiele).


Die Spielarten

Der Alleinspieler sagt das Spiel an. Es gibt 3 Spielarten:

  • Farbspiele: häufig
    Beim Farbspiel gibt es 11 Trumpfkarten
    • Buben: Kreuz, Pik, Herz, Karo
    • vom Alleinspieler bestimmte Trumpffarbe: Reihenfolge der Augen
    • Mit jeder höheren Trumpfkarte kann eine niedrigere übernommen werden.
      Aber auch die niedrigste Trumpfkarte sticht noch die Asse der anderen 3 Farben.
     
  • Grand: bei guten Skatspielern
    Im Unterschied zu den Farbspielen gibt es beim Grand nur die 4 Buben als Trumpfkarten.
    • Ihre Reihenfolge ist: Kreuz, Pik, Herz, Karo.
    •  Die Farben sind gleichwertig.
     
  • Nullspiele: selten (ca. 7 %)
    Die Nullspiele haben eine Sonderstellung.
    • Der Alleinspieler darf keinen Stich machen.
    • Bei den Nullspielen gibt es keine Trumpfkarten (auch die Buben sind eine Farbe).
    • Die Augen der Karten sind bedeutungslos.
    • Die Rangfolge ist (abfallend):
      Ass - König - Dame - Bube - 10 - 9 - 8 - 7

Das Bedienen


Ausspielen:

Wenn man in Vorhand für einen (neuen) Stich ausspielt, darf man jede seiner Karten ausspielen.
In Mittel- und Hinterhand muss man bedienen.
Eine Karte der ausgespielten Farbe muss zugegeben werden. Sie kann höher oder niedriger sein.
Hat man aber keine Karte mit passender Farbe ("farbfrei"), darf man jede beliebige Karte zugeben. Es besteht kein Stechzwang!

Definition: Stechen bedeutet, eine (andere) Farbe mit einer Trumpfkarte zu übernehmen.

Stechen:

Es gibt mehrere Arten, Stiche zu machen:
  • Bei drei Karten einer Farbe sticht die Karte mit dem höchsten Wert.
  • Bei drei Trumpfkarten sticht die ranghöchste Trumpfkarte.
  • Bei zwei Farbkarten und einer Trumpfkarte sticht die Trumpfkarte.
  • Bei einer Farbkarte und einer Trumpfkarte sticht die höhere Trumpfkarte (z. B. Pik-Bube).
  • Bei drei Karten verschiedener Farbe sticht die zuerst gespielte (= "richtige") Karte.
  • Bei zwei Karten einer Farbe und einer Karte einer anderen Farbe erhält die höhere Karte der zweimal vertretenen Farbe den Stich (wenn ausgespielt).

Das Reizen

Das Reizen bestimmt, wer Alleinspieler wird.
Auf das Reizen lässt man sich dann ein, wenn man gute Karten für ein Alleinspiel hat.

Das Reizen geschieht geordnet durch Zurufen von Zahlen.

Mittelhand beginnt, vorhand zu reizen. Sie nennt also eine Zahl oder passt.
Wenn Vorhand hört/hält und nicht passt, muss Mittelhand einen höheren Wert bieten.
Wenn einer der beiden passt, setzt Hinterhand das Reizen gegen die Übrigen fort.

Jeder Spieler nennt erst das niedrigste Gebot und steigert dann. Es ist nicht vorgeschrieben, dass man ausreizen muss.

Durch das Passen verzichtet ein Spieler auf das Weiterreizen.
Passen alle Spieler sofort, ist das Spiel "eingepasst" und die Karten werden neu gegeben.

Merkregel:

  • Vorhand kann nur hören
  • Mittelhand kann sowohl reizen als auch hören
  • Hinterhand kann nur reizen.

Handspiel oder Skataufnahme?

Der Skat gehört grundsätzlich dem Alleinspieler.

Wenn man das Spiel beim Reizen erhalten hat, wird man gefragt, ob man den Skat aufnehmen oder ein Handspiel ansagen möchte.

Bei einem Spiel mit Skataufnahme nimmt der Alleinspieler den Skat auf und legt dann zwei beliebige Karten wieder in den Skat ("drücken"). Dann erfolgt die Spielansage.

Ein Richtwert besagt, dass man den Skat eher aufnehmen sollte. Ungefähr 10 - 15 % aller Spiele eignen sich für das Handspiel.
Spielt man aber dennoch Hand, so bleibt der Skat verdeckt liegen. Man verfügt dann nur über seine 10 Handkarten.
Ein Handspiel hat meist 2 Gründe:
  • Die Erhöhung des Spielwertes/Reizwertes.
  • Wenn man das Blatt durch die Skataufnahme (wahrscheinlich) nicht verbessern kann.

Der Spielwert

Ziel ist es, möglichst viele Punkte zu erhalten.

Beim Reizen:

Beim Reizen muss man häufig Alleinspieler werden, um ein Spiel anzusagen (viele Punkte!).
Je höher der Spielwert eines geplanten Spieles ist, umso höhere kann man reizen und so einen anderen Spieler überbieten.

In der Spielabrechnung:

Je höher der Spielwert ist, umso mehr Punkte erhält man nach einem gewonnenen Spiel in der Spielabrechnung.


QUELLEN/LITERATUR:

Wiki
-
Isar Interactive
offizielle und private Regeln


Montag, 20. Mai 2024

KARTENSPIEL: SCHAFKOPF

Vier Farben - Deutsches Bild/Blatt

Dies sind die Grundlagen (Kurzform) des Kartenspieles SCHAFKOPF.

Schafkopf ist ein traditionelles deutsches Kartenspiel. Besonders in Bayern und Umgebung (Deutschland?) ist es sehr beliebt.
Aus diesem Grund wird das Spiel auch mit Deutschem Bild/Blatt und hier besonders mit Bayerischem Bild/Blatt gespielt.

Schafkopfen wird zwar durch offizielle Vereine reguliert, existiert aber in mehreren regionalen Varianten und gilt weniger als Sport (wie z. B. Skat) denn als Freizeitbeschäftigung.


Die Spielkarten

Schafkopf wird mit 32 Einzelkarten gespielt.
Dies ist der Standard. Es gibt aber noch kürzere "Blätter".

Die Karten bestehen aus 4 Farben:
  • Eichel (entspricht Kreuz)
  • Laub/Gras/Blatt (Pik)
  • Herz (Herz)
  • Schelle(n) (Karo)

Jede der 4 Farben verfügt über 8 Karten:

  • die Zahlkarten: 7 - 10
  • die 4 Bildkarten: Unter, Ober, König, Ass (Sau)

Jede dieser Karten hat einen bestimmten Augenwert:
  • die Augen sind für jede Farbe gleich
  • Unter: 2 
    Ober:  3
    König: 4
    Zehn: 10
    Ass: 11

Karten geben

  • jeder Spieler erhält zu Beginn 8 Karten
  • der Spieler auf "Platz 1" ist der erste Kartengeber (Platz 1 kann ausgespielt werden)
  • die anderen Spieler sind Vorhand (h: Links), Mittelhand (h: Mitte) und Hinterhand (h: Rechts)
  • der rechte Nachbar (Hinterhand) muss danach einmal abheben
    (mindestens 3 Karten abheben oder liegen lassen)
  • die Karten werden im Uhrzeigersinn (mit Links/Vorhand beginnend) verteilt
  • es werden 2 x 4 Karten verteilt
  • erst danach nimmt jeder Spieler seine Karten auf
  • beim nächsten Spiel gibt Links/Vorhand die Karten

 Spielablauf
 
   - bei 4 Spielern wird ein Spiel in 2 Parteien gespielt:
     der Spielerpartei und den Gegenspielern
   - Spielmacher ist der, der das Spiel (seine Spielabsicht) ansagt
   - es wird in Stichen gespielt:
     Vorhand spielt 1 Karte aus und die anderen Spieler geben im Uhrzeigersinn je 1 Karte hinzu
  - der Spieler, der den Stich macht, wird neue Vorhand (und spielt zum Stich aus)
  - Stich: Der Stich gehört innerhalb einer Farbe demjenigen Spieler der die Karte mit dem höchsten Wert ausspielt
  - Trumpfkarten stechen die übrigen Farben
  - sind alle Karten ausgespielt, wird gezählt, welche Partei die meisten Augen hat
  - Ziel des Spieles: beide Parteien woollen möglichst viele Augen erhalten
  - die Spielerpartei gewinnt mit 61 Augen (!), die Gegenspieler mit 60 Augen (Minimum)


Die Spielarten

Es gibt 5 Spielarten. Das Spiel wird vom Spielmacher angesagt.

Rufspiele (am häufigsten):

Das Rufspiel ist ein Partnerspiel.
Der Spielmacher "ruft" die Eichel-, Gras- oder Schellen-Sau (= Ass).
Ansagen:
  • "mit der Eichel-Sau (mit der Alten)"
  • "mit der Laub/Gras-Sau (mit der Blauen)"
  • "mit der Schellen-Sau (mit der Bumbs/Bumpe, Kugl)"

Man kann nur eine Sau (= Ass) rufen, die man selbst nicht hat und zu der man selbst mindestens eine Farbkarte besitzt, die dazu nicht Trumpf ist!
Der Spieler der gerufenen Sau wird dann der Mitspieler, die beiden anderen Spieler zur Gegenpartei.

Ein Rufspiel kann man nur dann ansagen, wenn man nicht alle Säue selbst hat (Sperrung).

Beim Rufspiel gibt es 14 Trumpfkarten:
  • Ober, Unter und alle Herzen
  • Ober und Unter in der Reihenfolge: Eichel, Laub, Herz, Schellen.
  • Herzkarten in der Reihenfolge ihrer Augen:
    Ass, 10, König, 9, 8, 7.

Jede Farbe besitzt nur noch sechs Karten (?). Mit jeder höheren Trumpfkarte kann eine niedrigere übernommen werden. Aber selbst die niedrigste Trumpfkarte sticht noch die Sauen der anderen drei Farben.

Der Mitspieler im Rufspiel:
  • Der Spieler mit der gerufenen Sau muss diese zugeben, wenn der Rufer vorher die Farbe der Ruf-Sau gespielt hat.
  • Der Mitspieler darf sich erst nach Zugabe der gerufenen Sau als Mitspieler zu erkennen geben.
  • Besitzt der Mitspieler mindestens vier Karten mit der Ruf-Sau (dieselbe Farbe), kann er "davonlaufen" (unter der Ruf-Sau ausspielen), solange die Farbe noch nicht gespielt war und er noch alle vier Farbkarten in der Hand hält. 
  • Wenn die Ruf-Farbe bereits einmal gespielt worden ist (und nicht durch davonlaufen zugegeben wurde), kann er die Ruf-Sau spielen oder schmieren.
  • Der Mitspieler, der die Ruf-Sau hat, kann diese zu jedem Zeitpunkt anspielen, wenn er sich für den Stich in Vorhand befindet.

Solo bzw. Farbsolo (selten; < 10 %):

Das Solospiel ist ein Einzelspiel.
Ein Spieler spielt allein gegen seine Gegenspieler ("Nichtspieler").

Der Spieler sagt eine Trumpffarbe an (nicht nur Herz):
Ansagen:
  • "Eichel-Solo"
  • "Laub/Gras-Solo"
  • "Herz-Solo"
  • "Schellen-Solo"

Die angesagte Farbe ist für diese Spiel nach den Ober(n) und Unter(n) Trumpf.
Die Trumpfkarten sind ähnlich gereiht wie beim (oben gezeigten) Rufspiel.

  • Ober, Unter und alle [Schellen]
  • Ober und Unter in der Reihenfolge: Eichel, Laub, Herz, Schellen.
  • [Schellen-]karten in der Reihenfolge ihrer Augen:
    Ass, 10, König, 9, 8, 7.


Und: Man muss mindestens 1 Karte in der Trumpffarbe besitzen.

Wenz (seltener):

Beim Wenz spielt ein Spieler allein gegen die (anderen) Gegenspieler.

Es gibt nur 4 Trumpfkarten:
  • Unter in folgender Reihenfolge: Eichel, Laub/Gras, Herz, Schellen
  • Wenz(el) war früher die Bezeichnung für einfache Bauern.

Ein Wenz kannst Du auch ansagen, wenn Du selbst kein Trumpf (Unter) besitzt.

Alle Farben sind untereinander gleichberechtigt, Herz gilt also als normale Farbe.
Alle Farben haben 7 Karten, weil die Ober zwischen 9 und König eingereiht werden.

Bsp.: Ass - 10 - König - Ober - 9 - 8 - 7.


Tout (sehr selten):

Tout (dialektal auch: Dout) kommt vom französischen Wort für "alle", "gemeinsam".
Beim Tout spielt man als Alleinspieler.

Ein Tout wird nur angesagt, wenn man erwartet, dass man alle Stiche selbst macht.
Ansagen:
  • Solo-Tout
  • Wenz-Tout
  • Die Ansage muss vor dem (Aus-)Spiel der ersten Karte erfolgen.

Sie (seltenst):

Ein "Sie" liegt vor, wenn man alle 4 Ober und alle 4 Unter erhält. Man besitzt dann ein Sie.
Der darf dann sofort offen auf den Tisch gelegt werden.

Erhältst Du alle 4 Ober und 4 Unter, so besitzt Du einen „Sie“. Den Sie darfst Du sofort offen auf den Tisch legen.


Regeln für das Bedienen

Karten ausspielen:

Wenn man in Vorhand für einen neuen Stich ausspielt, darf man im Normalfall jede seiner Karten ausspielen.
Ausnahme: Ein Mitspieler beim Rufspiel darf keine Farbkarte unter der gerufenen Sau ausspielen (außer: Davonlaufen).

In Mittel- oder Hinterhand muss man bedienen. Man muss also eine Karte (in) der ausgespielten Farbe zugeben. Diese Karte kann höher oder niedriger sein.
Aber: Wird Trumpf angespielt, muss man eine Trumpfkarte zugeben!

Wenn man keine der geforderten Karten besitzt (farbfrei ist), dann kann man jede beliebige Karte zugeben und muss nicht stechen.

Begriffe, wenn man nicht bedienen kann:
  • Stechen heißt, dass man eine Farbe, die man nicht hat, mit einer Trumpfkarte übernimmt.
  • Schmieren heißt, dass man eine andersfarbige Karte mit vielen Augen in den Stich gibt.
  • Abspatzen bedeutet, dass man eine andersfarbige Karte mit wenigen Augen in den Stich gibt.

Stiche machen:

Trumpfkarten im Rufspiel: Ober, Unter, Herz.

Stiche:
  • Bei Karten einer Farbe erhält die Karte mit dem höchsten Wert den Stich
  • Bei Karten verschiedener Farbe erhält die höchste Karte in der Farbe der zuerst gespielten Karte den Stich.  
  • Bei Trumpfkarten erhält die ranghöchste Trumpfkarte den Stich.
  • Bei Trumpfkarten in einem Farbstich erhält die ranghöchste Trumpfkarte (derselben Farbe) den Stich.

Die Ansage der Spielabsicht

Wenn man die Spielabsicht ansagt/anmeldet, bestimmt man, wer Spielerpartei wird.
Man sollte die Spielabsicht nur ansagen, wenn man gute Karten hat.

Die Spielabsicht muss in geordneter Folge angesagt werden. Man beginnt dabei mit dem Spieler links des Gebers.

Wenn man kein Spiel ansagen will, sagt man einfach: "weiter".
Sagen aber alle Spieler weiter, dann wird zusammengeworfen und ein neues Spiel kann beginnen.

Wenn man der erste mit einer Spielabsicht ist, sagt man: "ich spiele".
Man sagt noch nicht, welches Spiel man spielen möchte.
Wenn aber schon jemand vor einem eine Spielabsicht erklärt hat, muss man eine höherwertige Spielart ansagen.
Die Rangfolge ist absinkend: Sie - Solo-Tout - Wenz - Tout - Solo - Wenz - Rufspiel.
Daher muss (vom Rufspiel aus gesehen) mindestenz ein Wenz gespielt werden.
Man sagt: "Ich spiele auch".

Wenn zwei Spieler eine Spielabsicht erklären, werden die Gebote in der Sitzreihenfolge erhöht. Der erste Spieler ist wieder an der Reihe und kann sich entweder für ein höheres Spiel entscheiden oder "weiter" sagen.
Hat der erste Spieler z. B. einen Wenz, erklärt er "ich spiele selbst".
Hat der zweite Spieler dann ein Solo, sagt er "ich hätte ein Solo".

Erst wenn zwischen den ersten beiden Spielern der Rang geklärt ist, geht es analog mit Spieler 3 und 4 weiter.

Der Spieler, der die ranghöchste Spielabsicht erklärt, darf dann sein Spiel ansagen.


Die Spielabrechnung

Zuerst werden die Grundwerte festgelegt für fogende Kategorien:
  • Gewinnstufen
  • Rufspiel (Grundtarif: 20)
  • Solo (Grundtarif: 50; Wenz ähnlich)
Daraus wird dann der Tarif (Spielwert) des Spieles berechnet.
Die Tarifeinheiten können Punkte sein oder Geldeinheiten.

Genaueres über die Spielabrechnung und speziell "Leistungstarif" und "Laufende" kann man aber den offiziellen Spielregeln und privaten Vereinbarungen entnehmen.


QUELLEN/LITERATUR:

Wiki
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offizielle und private Regeln


T-Shirt mit Deutschem Blatt/Bild




Sonntag, 16. Juli 2023

KLAUS BARKOWSKY

Klaus Barkowsky
Klaus Barkowsky in typ. 80er-Montur,
er konnte aber auch im Anzug auftreten

 
* 04.10.1953, in Hamburg
+ 25.04.2023, in Hamburg

Klaus D. "Lamborghini-Klaus" Barkowsky war ein deutscher Zuhälter, Künstler und Selbstdarsteller.
Sein Hauptrevier war die Reeperbahn. Ein anderer Beiname war "schöner Klaus".

Anhang:
Crime-Pool
Die Banden auf St. Pauli


JUGEND UND BERUFSEINSTIEG

Klaus Barkowsky soll mit 15 Jahren das erste Mal auf der Reeperbahn gewesen sein. Nach eigenen Angaben war er ziemlich faul und von der bunten Welt beeindruckt.
Barkowsky versuchte es aber an der Seemannsschule in Hamburg-Finkenwerder auch mit einem bürgerlichen Job und fuhr nach eigenen Angaben zwei Jahre zur See.
In den 1970er-Jahren stieg er nach schwierigen Anfängen zur Kiezgröße auf. In dieser Zeit "griff man sich oft ins Zahnfleisch".
Klaus Barkowsky arbeitete mit 20 Jahren in einer Bar auf der Reeperbahn, die er bald übernehmen konnte. Jetzt konnte er weiter expandieren und mietete sich in Etablissements im Eros-Center ein.
Angeblich soll Barkowsky am Anfang der 70er-Jahre mit seiner Corvette von einem Porsche 911 überholt worden sein. Daraufhin soll er von "Auto Becker" ein unschlagbares Auto verlangt haben. Schließlich vermittelte ihm der Rennfahrer Hubert Hahne einen Lamborghini Miura SV.
Später in den 80ern fuhr er den für ihn typischen Lamborghini Countach (sprich: Lamborgini Kun[g]tatsch), von dem er zu besten Zeiten sogar zwei besessen haben soll. Einmal wurde sogar ein Autobahnabschnitt in Hamburg gesperrt, damit sich Sportwagenbesitzer (darunter viele Luden) dort austoben konnten. Heute wäre so etwas wahrscheinlich undenkbar.
Nicht umsonst wurden solche Sportwagen damals "Nuttenschleudern" genannt.


Lamborghini Countach
Ein (anderer) schwarzer Lamborghini Countach, damals als Nuttenschleuder bekannt.



BANDENSITUATION

Damals galt noch Wilfried Schulz als der Pate von St. Pauli. Dieser hatte gute Beziehungen zur deutschen und internationalen Unterwelt, einschließlich der italoamerikanischen Glücksspielmafia, die mit Einschüchterung und manipulierten Spielgeräten operierte.
In den 70ern zog sich Wilfried Schulz etwas aus dem Kiez zurück. In diese Lücke stießen jüngere Banden wie die GMBH (Bandenführer: Gerd - Mischa - Beatle - Harry) und die Nutella-Bande von Klaus Barkowsky. Zu dieser Bande gehörten viele "Jungluden", unter anderem Thomas "Karate-Tommy" Born. Später entstand noch die Chikago-Bande um das "Eincafé" Chikago auf dem Hans-Albers-Platz südlich der Reeperbahn um Ringo Klemm, Kalle Schwensen und andere. Bei dieser Gruppe streitet man sich aber, ob man sie konstant als Bande bezeichnen kann.
Daneben gab es noch Rockergruppen (Biker), kriminelle Jugendbanden und Einzelkämpfer, die sich situativ auch einer Gruppe anschließen konnten. Stefan Hentschel war z. B. weitgehend unabhängig mit seinem Salon Mademoiselle im Eros-Center, hatte aber über das Bel-Ami (auch im Eros-Center) eine Nähe zur GMBH.
Ein zeitweiser Einzelkämpfer war auch der "Wiener Peter", der aber auch eine Nähe zum Chikago hatte und mit dieser Gruppe später den Killer Werner "Mucki" Pinzner teilte.

Eine Hauptkonfliktlinie entstand zwischen der GMBH und der Nutella-Bande. Die GMBH galt als etabliert und konservativ und fuhr gerne bürgerliche Autos von Mercedes oder Porsche.
Die Nutella-Bande hatte dagegen ein Faible für amerikanische Sportwagen oder eben rassige Italiener.
Während die GMBH ihr Hauptquartier an der Silbersack-Straße hatte, waren die Jungs von der Nutella entlang der Herbertstraße und an der Reeperbahn aktiv.
Es gab Großdiskotheken, auf denen auch Frauen angeworben wurden, bei denen die GMBH ihren "Stammtisch" auf der einen Seite hatte und die Nutella auf der anderen.
Die Nutella hatte für die "Abteilung Stress" Thomas "Karate-Tommy" Born, der als Schüler Judo und Karate gelernt hat und später Kickboxen und der entgegen dem Willen seines strengen Vaters nicht Medizin studieren wollte, sondern ein Kampfsportstudio auf St. Pauli aufmachen wollte (vgl. Stefan Hentschels Boxstudio). So kam der Kiez zu ihm.
Bei den Fallschirmjägern der Bundeswehr hatte er sich am Anfang gut gemacht, dann aber einen schikanösen Vorgesetzten (im Offiziersrang) verprügelt.


DER KIEZKRIEG DER 80ER UND DIE AUFLÖSUNG VON GMBH, NUTELLA UND CHIKAGO

In den 1980ern deuteten sich auf dem Kiez Revierkämpfe an, zumal die Wirtschaftskrise und die AIDS-Angst am Anfang des Jahrzehnts die früher traumhaften "regulären Puffgewinne" schmälerten. Es entstanden Revierkämpfe entlang der Prostitution, aber auch entlang neuer Einnahmeoptionen wie dem Kokainhandel. Die Kokainwelle aus beiden Amerikas schwappte mit einer gewissen Verspätung nach Deutschland. Als Hauptversorger galt das Medellin-Kartell, hier vertreten durch Carlos Lehder, der selber einen deutschen Vater hatte und John Lennon und Adolf Hitler verehrte.
Vor der Kokainwelle hatte man auf St. Pauli noch mit synthetischen Drogen wie Pervitin und Captagon gehandelt.

Anfang der 80er-Jahre ereigneten sich auch einige ungeklärte Todesfälle von V-Männern der Polizei, mit denen die Nutella aber wahrscheinlich nichts zu tun hatte.
Man vermutet, dass ein umgedrehter Ermittler namens Zühlsdorf, der selber mit Sexvideos erpresst wurde, Dokumente mit handschriftlichen Vermerken an das Café Cherie des Wilfried Schulz geliefert hatte und dieser die Dokumente an das Milieu weiterverkauft hat. Auf jeden Fall waren danach mindestens vier Mann tot.

1982 kam es als ein Eskalationspunkt zu einer Schießerei im Eros Center. Der Hintergrund war, dass eine Prostituierte der GMBH und eine von Nutella aneinandergeraten waren und die Nutella - vertreten v. a. durch Thomas Born - Kompensation verlangte. Mit einem wuchtigen Auftreten stürmte Born zusammen mit Jürgen "Angie" Becker und Klaus "SS-Klaus" Breitenreicher in das Bel-Ami der GMBH. Doch die dortigen Zuhälter hatten durch die Bedrohung aufgerüstet und waren mit Pistolen bewaffnet. Aus dieser Konfrontation ging die GMBH als Sieger hervor. Borns Kollegen wurden beide erschossen und er selber konnte nur durch die geschlossene Tür fliehen (Buzzer, damit Freier nicht ohne zu zahlen gehen konnten), weil ein Schütze nachladen musste und sich ein neues Magazin zuwerfen ließ. Born floh mit Türsplittern im Gesicht und einem Körperschuss zum Krankenhaus.
Die Schützen flohen erst, stellten sich aber dann der Justiz und kamen durch gute anwaltliche Vertretung davon, weil das Gericht von "Putativnotwehr" (man glaubt, es handele sich um eine Notwehrsituation) ausging.
Kritiker sahen darin einen reinen juristischen Winkelzug und einen Freibrief für die weitere Gewalteskalation auf St. Pauli. Wahrscheinlich wahr auch Kokain im Spiel, das Euphorie, Aggressivität und Verfolgungswahn (Paranoia) pushen kann.
Die Schützen gerieten später in der Wendezeit mit Geschäftspartnern der Russenmafia in Konflikt und wurden auch erschossen.

Diese Schießerei geschah ungefähr zu der Zeit, als Michael "Schöner Mischa" Luchting, das "M" der GMBH bei einem Hamburger Hochsitz erhängt aufgefunden wurde. Hier wurde Foulplay vermutet, weil die GMBH ihn loswerden und durch Uwe Schwensen ersetzen wollte. Der Fall konnte nicht geklärt werden. Die Nutella war wohl unbeteiligt.
Luchting stammte aus einer gehobenen schwäbischen Künstlerfamilie, aber sein Vater starb früh. Sein Auftreten galt auf dem Kiez als zu parfümiert, andererseits konnte er so viele Frauen anwerben. In den Hochzeiten der GMBH fuhr er mit einem cremefarbenen Rolls-Royce über den Kiez, der dann später durch den Blumenschmuck auf seinem Grab nachempfunden wurde.
Einige sahen Michael Luchting nach missglückten Unternehmungen in Spanien und einem dortigen Gefängnisaufenthalt als psychisch geschwächt und selbstmordgefährdet an, andere meinten, er habe gerade zum Gegenschlag ausgeholt, um sich seine Puffanteile zurückzuholen und sei ermordet worden.
Auffällig ist, das im Vorfeld zwei seiner Helfer (Dieter Mohr, Dieter Förster) erschossen worden waren, einer davon (Dieter Mohr) durch verkleidete Killer in seinem Haus. Das deutet für einige Ermittler auf eine Täterschaft Werner Pinzners und seiner Helfer hin, die in anderen Fällen (z. B. bei Jehuda Arzi) ähnlich zuschlugen.
Viele glaubten jedenfalls nicht an einen Selbstmord des Schönen Mischa. Stefan Hentschel auffälligerweise schon, allerdings hatte er auch Beziehungen zur GMBH.

Der Nutella ihrerseits ging es bald nicht mehr so gut. Die anfangs lahm ermittelnde Polizei wusste zunehmend - auch durch US-Expertise - wie man spezielle und vom Alltagsbetrieb der Polizei isolierte Ermittlungsgruppen einrichtet, die gezielt gegen Organisierte Kriminalität vorgehen können. Auch die Justiz gewann an Spannkraft.
Dies führte zuerst zur Liquidation der GMBH, die allerdings ihren Zenit bereits überschritten hatte und einige ihrer Geschäftsanteile noch in "Sicherheit" bringen konnte und etwas später der Nutella.
Die Luden mussten sich neue Einnahmequellen suchen. Ihre Altersvorsorge war dahin.

Barkowsky kam selbst juristisch relativ gut aus diesen schwierigen Zeiten heraus. Erst 1989 erhielt er eine Haftstrafe, nachdem er in einem Bistro ein Messerwerfen veranstaltet hatte, bei dem ein Messer eine 21-Jährige rückwärtig traf.
Ein anderes Ereignis geschah in "Charlys Nightbar" am Hamburger Berg 29. Hier wurde Barkowsky von einem österreichischen Zuhälter des Falschspiels bezichtigt und angeschossen. Das Hamburger Abendblatt meldete im Januar 1986 sogar fälschlich seinen Tod ("Das Ende der Nutella-Bande") und musste eine Gegendarstellung drucken. Borns Komplizen sollen aus Rache den Angreifer später zusammengeschlagen haben.

Weitere Faktoren der 80er-Jahre sind die Pinzner-Morde, durch Werner "Mucki" Pinzner, der aber fast immer mit Komplizen zugeschlagen haben soll.
Hinter diesen Morden stand aber nicht die Nutella, sondern der "Wiener Peter" und das Chikago.
Unter den Toten waren Jehuda Arzi, Peter Pfeilmeier, Dietmar "Lackschuh" Traub, Waldemar "Neger-Waldi" Dammer und Ralf "Corvetten-Ralf" Kühne. Wahrscheinlich aber noch viel mehr.
Schließlich wurde Werner Pinzner gefasst, sagte schubweise aus, erhielt aber über seine Anwältin und seine Ehefrau Jutta einen Revolver und erschoss mitten im Hochsicherheitstrakt (!) den Staatsanwalt, seine Frau und sich selbst in einem "Exitus triumphalis". Eine Verwicklung des Chikago oder sogar südamerikanischer Kartelle wurden vermutet. Wahrscheinlich wollte man Pinzner zuerst von Rockern im Gefängnis töten lassen, hat dann aber, als diese kalte Füße bekamen, Pinzner über seine Tochter Birgit erpresst und zu einem Selbstmord (mit Mord am Staatsanwalt?) aufgefordert.

Die Ermittler hängten sich an den Fall dran und fanden bei Pinzners Anwältin Indizien für eine größere Verschwörung, es fehlten aber die letzten Beweise. Das Chikago wurde von Spezialeinheiten gestürmt, Ringo Klemm konnte aber entweder über das Dach fliehen oder sich über eine Spanische Tür im Haus verstecken und erst nach der Razzia fliehen (alternative Theorien). Auf jeden Fall ging er dann nach Mittelamerika (Costa Rica), wo die Chikago-Bande ein weiteres Puff-Netzwerk aufgebaut hatte.
Die Polizei entdeckte aber sein Photo von einem Aufenthalt in Mittelamerika in der Szenekneipe "Die Ritze". So konnte man Klemm dort aufspüren und nach langem Hin und Her ausliefern.

Das Chikago überlebte auch deshalb länger als die Nutella, weil wichtige Zeugen der Pinzner-Morde rechtzeitig beseitigt werden konnten.
Uwe Bolm, einstmals ein Leibwächter des Chikago, der dann aber zu singen begann, wurde an einen abgelegenen Ort gerufen, wo ihm der Kopf mit einer Flinte weggeschossen wurde (wahrscheinlich im Auftrag des Chikago, er hatte aber auch andere Feinde), Bernd "Campari-Bernd" Wünschs Leiche fand man hinter einem Komposthaufen. Die Haltung der Leiche deutete auf einen Transport im Auto hin und nicht auf Selbstmord.
Die Gefängnisstrafen für die Chikago-Anführer fielen im folgenden Prozess recht kurz aus, weil der Anklage die Zeugen fehlten. Trotzdem schlugen Versuche, das Chikago in den 1990ern als Chicago zu relaunchen, fehl. Man ludt zwar prominente Musiker und Künstler ein, hatte aber Probleme mit den immer höheren Mieten.
Erneute Versuche einiger Mitglieder, wieder ins Kokaingeschäft einzusteigen, wurden von der jetzt technisch und juristisch besser bewaffneten Polizei ebenfalls vereitelt.


EIN LEBEN ALS KÜNSTLER

Barkowsky stieg daraufhin aus dem Milieu aus und betätigte sich als Künstler.
(Zum Vergleich: Thomas Born trat als Schauspieler und Filmberater für Kiezfilme auf. Bei einem Auftritt in den USA soll ihm Madonna an die Brust gegriffen und "Big Muscles" gerufen haben, warauf Born sie auch anfasste und "Big Tits" sagte. So erzählte es Born selber.)
Barkowsky musste viele seiner Sportwagen verkaufen. Man traf ihn auch in der Hamburger Szenekneipe Elbschlosskeller.
Barkowsky sah sich als Autodidakt und arbeitete mit Pinseln, Schabern, Kämmen, Spachteln und den bloßen Händen. Oft wählte er als Materialien Acryl auf Leinwand. Einige seiner Werke (z. B. "Domenica im Himmel" und "Elektrischer Stuhl") erziehlten hohe Verkaufspreise.
2020 rief er die Künstlergruppe EWIG ins Leben, mit der er sogar im Hamburger Hansa-Theater ausstellen konnte.

Wie viele Kiezaussteiger hatte Barkowsky nun aber mit Bedeutungsverlust, Geldproblemen und dem Alkohol zu kämpfen. Er musste außerdem seine drei Kinder versorgen.

Während der Corona-Zeit kam der Aufmerksamkeitssucher noch einmal mit Widerstandshandlungen gegen Coronamaßnahmen und Hitlergruß in die Medien. Im Januar 2022 wurde gegen ihn deswegen ermittelt.

Im Februar 2023 lief die Serie "Luden" an, in denen Barkowsky von Aaron Hilmer gespielt wurde.
Angeblich fand er die Darstellung seiner Person und der damaligen Verhältnisse wirklichkeitsnah.

Dann wurde es aber still um ihn. 2023 starb Klaus Barkowsky, wahrscheinlich beging er Suizid.




Montag, 4. Juni 2018

WERKE FRÜHJAHR 2018 - FRÜHJAHR 2019

Clever & Smart

 

Dieses Jahr habe ich begonnen, neue Zeichnungen und Holzsägenarbeiten anzufertigen.
Ich habe über die Jahre schon immer mal wieder etwas auf weißes Papier oder in Ordner und Hefte gekritzelt, es dann aber nicht beendet oder nicht für gut befunden.
Inzwischen habe ich eingesehen, dass man die Dinge auch auf Spur bringen muss und dann nicht jedes Detail perfektionieren kann.

Einen Teil der dafür benötigten Dinge kann man ausleihen. Einen Teil muss man neu kaufen. Mich erinnert das an meine Schulzeit.
Bei Bunt- und Filzstiften habe ich gerade aufgefüllt. Man muss schauen, ob ich noch "Pinselfarbe" benötige. Statt Wasserfarben empfehlen sich da die stärkeren Acrylfarben.



ZEICHNEN

Beim Zeichnen bin ich "stiftmäßig" gleich in die Vollen gegangen.
Ich habe Buntstifte ausprobiert, Filzstifte und Pinsel verschiedener Formung. Sogar einen mit Silikonende habe ich probiert.
Die Farben waren auch vielfältig und mein Systematikerherz traf hier viele FarbNAMEN an. Die Farben entnahm ich lieber Tuben mit Akrylfarben als diesen Malkästen mit Wasserfarben aus unserer Schulzeit. Zur Not gehen aber diese auch.
Man braucht nur einiges an Übung für die präzise Stift- oder Pinselführung.
Will man beim Pinsel ein Bild entlang einer schmalen Linie einfärben, so sollte man dafür als Anfänger eine ungefähr parallel zur Linie geführte Pinselrichtung wählen.



(mit dem Lötkolben in Holz gebrannt)


HOLZARBEIT

In der Schulzeit war mal sparsam mit Holzarbeiten. Die meiste Zeit wurde gezeichnet. Dann: Manchmal Textil, manchmal Holz, manchmal Metall, manchmal sonstiges.
Da ist es spannend, mal mit einer ordentlichen Sägemaschine ein Brett anhand von vorgezeichneten Linien zuzusägen.
So entsteht z. B. schnell ein Linux-Pinguin.
Wenn man kein Problem mit dem Mehraufwand an Zeit und Mühe hat, kann man allerdings auch eine herkömmliche Laubsäge haben. Die Konstruktion sollte aber gut auf der Werkbank aufsetzbar sein.

Nach dem Aussägen und VOR dem Lackieren mit Akrylfarben o. ä. sollten die Werkstücke aber mehrmals geschliffen werden:
- zuerst Grobschliff mit starkem Schmirgelpapier gegen Unebenheiten
- dann Feinschliff mit schwachem Schmirgelpapier zur Glättung
- dann noch feinerer Feinschliff mit speziellen Schmirgelstoffen
- ist das Holz gegen Nässe empfindlich (Unebenheiten!), dann sollte man
  es etwas nass machen, trocknen lassen und obige Feinschliffprozeduren
  wiederholen





Sonntag, 12. Januar 2014

Juzo ITAMI

Juzo Itami

* 15.05.1933
+ 20.12.1997

Juzo Itami (Yoshihiro Ikeuchi) war ein japanischer Schauspieler und Regisseur.


JUGEND UND IDENTITÄTSSUCHE

Schon der Vater Juzo Itamis, Mansaku Itami, war vor dem Zweiten Weltkrieg ein bekannter Satiriker und Regisseur. Juzo Itami erlebte als Kind den Zweiten Weltkrieg und sollte bei Kriegsende sogar einer speziellen naturwissenschaftlichen Schule/Klasse in Kyoto beitreten, die darauf ausgelegt war, dass Japan durch technische Aufholprozesse den Krieg doch noch gewinnen kann.
In seiner Klasse waren auch die später berühmten japanischen Naturwissenschaftler Hideki Yukawa und Sin-Itiro Tomonaga. Nach der Auflösung dieser Klasse zog Itami in die Präfektur Ehime auf Shikoku.
Juzo Itami war schon als Schüler eher "kreativ unterwegs" und nicht ganz so diszipliniert, wie es offiziellen japanischen Vorstellungen entspricht. Stattdessen las er aber an seiner neuen Schule Arthur Rimbaud auf Französisch. Als er sitzenblieb, traf er en späteren Schriftsteller Kenzaburo Oe, der später seine Schwester heiratete. Juzo Itami musste aber zum Bestehen seiner Abschlussprüfung wieder die Schule wechseln.
An der Universität Osaka sollte er zunächst am College of Engineering aufgenommen werden, verfehlte aber das Eingangsexamen. Stattdessen arbeitete er als Werbegrafiker, beim Fernsehen und als Schriftsteller. In den 1980ern war er sogar Herausgeber des psychoanalytischen Magazins "Mon Oncle".


SCHAUSPIELKARRIERE

Nach seinen frühen Bildungsrückschlägen studierte Juzo Itami in Tokio Schauspiel.
Er trieb seine künstlerische Karriere jetzt als Schauspieler gezielt voran und schloss sich 1960 Daiei Film an. Im selben Jahr heiratete er Kazuko Kawakita, ließ sich von ihr aber 1966 scheiden.
1961 verließ er Daiei Film wieder und trat in ausländischen Produktionen auf. 1963 spielte er im Film "55 Tage in Peking" über den Boxeraufstand neben Ava Gardner und Charlton Heston. Itami hielt sich zu Beginn seiner Schauspielkarriere auch oft in London auf und lernte fließendes Englisch.
Er wurde aber auch durch etliche heimische Produktionen bekannt. Im Jahre 1967 arbeitete Itami mit dem Regisseur Nagisa Oshima für "Sing a Song of Sex" (Nihon Shunka Ko) zusammen. Dabei lernte er seine spätere Frau Nobuko Miyamoto kennen. 1968 spielte er Saburo Ishihara in der Kinderserie "Cometto-san". Dadurch wurde er zusammen mit Yumiko Kokonoe in vielen spanischsprachigen Ländern bekannt.
1969 heiratete er Nobuko Miyamoto und arbeitete mit ihr zusammen. Sie brachte zwei Kinder in die Ehe mit.
In den 1970ern trat Itami der "TV Man Union" Fernsehkompanie bei und produzierte Fernsehdokumentationen, die seine spätere Karriere als Filmdirektor beeinflussten. Er arbeitete im Fernsehen auch als Reporter ("Afternoon Show").
1983 spielte Itami jeweils in "The Family Game" von Yoshimitsu Morita und in "The Makioka Sisters" von Kon Ichikawa den Familienvater.
Im Jahre 1984 gewann er für diese und andere Nebenrollen den Hochi Film Award und den Kinema Junpo Award.


REGIEKARRIERE

Ab diesem Jahr betätigte sich Itami auch als Regisseur.
Sein Erstlingswerk war "Beerdigungszeremonie" (The Funeral) mit Tsutomu Yamazaki und Nobuko Miyamoto, für das er weitere Auszeichnungen erhielt (Japanese Academy Awards).
Seine Frau Nobuko Miyamoto spielte in vielen seiner Filme die Hauptrolle.
1985 drehte Itami "Tampopo" (= Die Pusteblume), eine Filmkomödie über die japanische Nudelsuppe.
Itamis Filme haben häufig gesellschaftskritische Themen zum Inhalt.
1987 drehte er "A Taxing Woman" über eine konsequente Finanzbeamtin.
1990 drehte er "Tales of a Golden Geisha".

In einigen setzt wer sich auch mit der Yakuza, also dem japanischen Organisierten Verbrechen ("japanische Mafia"), auseinander.
Berühmt wurde sein Film von 1992 "Die Kunst der Erpressung" (Minbo/Minbo no Onna), erneut mit Nobuko Miyamoto in der Hauptrolle, für den er bedroht und physisch angegriffen wurde.
Die Täter packten ihn, schluen ihn und schnitten ihm langsam durch Gesicht und Körper. Sie stammten von der Goto-gumi (gumi = Bande) aus Shizuoka.
Als Itami daraufhin ins Krankenhaus eingeliefert wurde, analysierte er als Sozialkritiker gleich die quälende Überbürokratisierung der japanischen Gesundheitsverwaltung und drehte 1993 den Film "The Last Dance" (Daibyonin). Während der Aufführung des Films kam es zu einer Störung, bei der ein rechter Demonstrant die Kinoleinwand aufschlitzte.
Itami drehte bis zu seinem Tod noch drei Filme: "A Quiet Life" (Shizuka Na Seikatsu), "Supermarket Woman" (1996) und "Woman in Witness Protection" (Marutai no Onna; 1997).
Der letzte Itami-Film beschäftigte sich wieder mit der Organisierten Kriminalität.
Es gab Gerüchte, dass er in diese Richtung weiter recherchieren wolle und auch mögliche krumme Geschäfte der buddhistischen Soka Gakkai ins Visier nahm.

Neben seiner Schauspielkarriere übersetzte Itami auch mehrere Bücher aus dem Englischen ins Japanische, darunter "Papa, You're Crazy" von William Saroyan, "The Kitchen Sink Papers: My Life as a Househusband" von Mike McGrady und "The Potato Book" von Myrna Davis und Truman Capote.


STURZ IN DEN TOD: UNFALL ODER SCHUBSER?

Am 20.12.1997 stürzte Itami aus dem achten Stock (Dach) des Gebäudes, in dem sich sein Büro befand. Bis heute ist unklar, ob es sich dabei um Selbstmord oder Mord handelte und welche Motive vorlagen.
Für Selbstmord sprächen vorherige Presseberichte über eine Affäre mit einer 26 Jahre alten Schauspielerin. Angeblich wurde auch ein Bekennerschreiben gefunden, in dem er diese Affäre verneinte und meinte, er wolle mit seinem Selbstmord seinen Namen reinwaschen.

Für Mord spräche die Tatsache, dass Itami sich in einigen seiner Filme mit dem Organisierten Verbrechen (Yakuza) beschäftigte und gerade an einem Film über angebliche Verwicklungen der buddhistischen Gruppe Soka Gakkai (mit der Partei Komeito) und der Yakuza (Goto-gumi) arbeitete.

Die Mordtheorie stützt sich v. a. auf Recherchen des investigativen Journalisten Jake Adelstein.
Es gab offenbar Aussagen von 2008 eines ehemaligen Yakuza-Mitglieds, die darauf hinweisen, dass sich die Goto-gumi an Itami rächen wollte. Er wurde angeblich mit vorgehaltener Waffe vor die Wahl gestellt, zu springen oder gleich umgebracht zu werden.



Freitag, 11. Januar 2013

C-Optica - 2013

HEXAGONALE VERSUCHSMUSTER



http://novatlan.blogspot.de/2013/12/hexagonale-farbmuster.html


MINECRAFT (04.07.13)

http://novatlan.blogspot.de/2013/07/unsere-minecraftwerke_5.html



MINECRAFT (22.02.13)


Hier haben wir auf Minecraft die sog. "Gelbe Ritterburg" von Lego rekonstruiert, die erste Ritterburg der modernen Burgenreihe überhaupt (von 1978). In dieser Darstellung werden noch graue Steine verwendet.
Die Aufnahme ist bei einer Nachtsimulation entstanden.


Hier entsteht ein HQ innerhalb eines modernen Burgkomplexes.


Und hier entsteht ein Zockerkeller.


KRÖSUS-VASE



T-SHIRTS




T-Shirts können auf verschiedene Weise wirken. Wenn man sie in bunt anlegt, also z. B. Polygone auf Grundfarbe oder nur Polygone ("Lozenge" beim Militär genannt), dann sollte man die Farben so wählen, dass sie in einer Discothek gut wirken.
Wenn man sie aber in einem Grundfarbton anlegt, dann sollten die hinzugefügten Figuren nahe dieser Grundfarbe liegen. Beispiele wären Blauton, Grünton oder Rotton (in Gelb übergehend). Grün eignet sich besonders für einen Camouflage-Druck. Die aufgetragenen Figuren können dann Vielecke, Farbkleckse oder Streifen sein.
Die einfachste Methode zur T-Shirtgestaltung ist es aber, einfach ein Motiv auf eine Grundfarbe aufzutragen.


HEROHIROTWINKLE (alias HeroHiro alias dreamerspor)
[09.02.13]





Mangas und Fotokunst: 

Mittwoch, 9. Januar 2013

SPRÜCHE: UNIVERSITÄT (PROFESSORENSPRÜCHE/STUDENTENSPRÜCHE)


GESCHICHTE

Luther hat auch viel Mist geschrieben!

Die Politologen befassen sich im Gegensatz zu uns Historikern überhaupt nicht richtig mit Quellen. Die denken sich immer irgendwelche Modellkonstruktionen aus, aber sie betreiben keine richtige Quellenforschung!
Und dann schreiben sie trotzdem so eine dicke Schrumme voll...


JURA

Was studieren Sie?
- Germanistik.
Das studieren wirklich nur die Härtesten!


POLITIKWISSENSCHAFT

Wenn Sie Politiker werden wollen, dann kann ich Ihnen viel bessere Fächer empfehlen als Politikwissenschaft!

Geschichte bringt doch als Fach nichts. Überhaupt nichts.
- Aber die Historiker reden auch schlecht über Ihr Fach!
Wer?


WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN

(Wirtschaftspädagogik:)
Wenn man sich diese Entwicklung so ansieht ..... Privatfernsehen, Handies ..... die Suppe wird doch immer dünner!

(Prüfung:)
Ihre Antwort ist schwammiger als ihr Busen!

(Prüfung:)
Was bedeutet Agio?
- Weiss ich nicht.
Durchgefallen!
- Das geht nicht, ich habe ein Anrecht auf 3 Fragen.
Gut. Was ist ein Disagio?
- Weiss ich auch nicht.
Und was ist der Unterschied zwischen Agio und Disagio?
- Weiss ich nicht.
Ok. Durchgefallen!

Bei uns in den Juravorlesungen für Ökonomen trifft man immer viele Jurastudenten.
Wieso eigentlich? Die scheinen ihre eigenen Veranstaltungen nicht zu verstehen!


und sonst noch...:

Eine Soziologiestudentin und ehemalige Prostituierte wollte einmal ihre Dissertation über das Sexualleben von Professoren schreiben. Diese wurde als zu feministisch abgelehnt!

Ein Student wollte überprüfen, ob bei der Korrektur seine Fussnoten und Literaturangaben auch gelesen wurden und hat "Disney's Lustige Taschenbücher" (heute: Lustiges Taschenbuch) angegeben. Fiel nicht auf!




Freitag, 21. Dezember 2012

SPRÜCHE: CHATS & FOREN

Wer lang hat, kann lang hängen lassen. (io)

Bei Frauen sollte man nicht nur auf den Busen gucken. Auch der Po ist ganz wichtig!

Der frühe Vogel macht das Licht aus.

Wo ist der Unterschied zwischen einer Studentin der Sozialpädagogik und einem falsch geparkten Auto?
Das falsch geparkte Auto wird wenigstens ab und zu mal abgeschleppt!

Für die Mittelalterszene sind Legoburgen ja Jugendarbeit (rab)

Geld ist nicht alles im Leben.
Man braucht auch Edelsteine und Aktien.

Es gibt drei Berufsgruppen, die immer über alles klagen:
Lehrer, Ärzte und Weinbauern!

Ich leide nicht an Realitätsflucht - ich geniesse sie! (pw)

Political Correctness ist einfach nur der Versuch, selbst dem letzten Idioten nichtmal dann auf die Zehen zu treten, wenn er sie direkt unter deine stiefel schiebt.
BUNDESWEHR-MEMORABILIA:
SPRÜCHE - SELBST ERLEBT



Bundeswehr-Memorabilia: Gesänge & Sprüche
Bundeswehr-Memorabilia: Sprüche - selbst erlebt
Bundeswehr-Memorabilia: Grafiken
Bundeswehr-Memorabilia: Warum sollten Counter-Strike-Spieler nicht zur Bundeswehr gehen?

FREMDER BAHNHOF, FREMDE STADT, UNTERWEGS ZU VATER STAAT...
DU MUSST ZUR BUNDESWEHR, OHOHOO, DU MUSST ZUR BUNDES-WEHR...
DU SAGST, DU FASST KEINE WAFFE AN...
HAST ALLES VERSUCHT, DOCH JETZT BIST DU DRAN...
DU MUSST ZUR BUNDESWEHR, OHOHOO, DU MUSST ZUR BUNDES-WEHR!
(zur Melodie von "In The Army Now" von Status Quo)

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SPRÜCHE IN SPEZIELLEN SITUATIONEN

Fahnenjunker: Soa, Loide, wir lernen jetzt, wie man auf Streife eine Personenüberprüfung durchführt.
  SIE gehen voraus und SIE folgen L-förmig (diagonal) hinter ihrem Vordermann!
  Halten Sie ihr Gewehr im Anschlag und achten sie auf verdächtige Personen.
Rekruten: Ok, verstanden.

(Testperson nähert sich mit dummem Grinsen den Soldaten auf Streife.
Testperson grinst und grüsst.
Streifesoldaten grinsen auch und grüssen zurück.
Testperson verschwindet.)

Fahnenjunker (zuerst geschockt und sprachlos): Ich ... äh ... was war denn das jetzt?
Ja glaub' ich's? *rumtob* *Feldmütze hinschmeiss*
  Rekrut: Wieso?
Fahnenjunker: Sie sollen doch die Person kontrollieren, wofür machen wir denn diese Übung?
  Rekrut: Aber Sie haben doch gesagt, wir sollten nur verdächtige Personen kontrollieren!
Fahnenjunker: Und?
  Rekrut: Die Person sah aber nicht verdächtig aus!
Fahnenjunker (trampelt wild auf seiner Feldmütze herum): Sie Vollidioten! Das ist doch eine Übung und hier ist weit und breit kein zweiter Mann zu sehen! Worauf wollen Sie denn noch warten!?!
  Rekrut: Aber da stehen doch noch viele in den Zuschauerreihen...
Fahnenjunker: Noch ein Wort!
-
(auf dem Schiessplatz:)
Rekrut 1: Boah, guck mal da hinten, die San-Tussi!
  Rekrut 2: Das gibt's nicht, die geile Sau fasst sich doch absichtlich an den Arsch!
(...)
Feldwebel: So, fertigmachen zum Schiessen ... *umguck* ... oh, einer von ihnen muss sich jetzt mal lang machen!
Feldwebel (leiser): Sagen Sie das bloss nicht der Frauenbeauftragten, sonst krieg ich 'nen Einlauf!
-
(Übung der Panzerjäger:)
Zentrale: Zentrale an Tiger, geben Sie Ihre Koordinaten durch!
Jagdpanzer: Hier Tiger, unsere Koordinaten sind XX XX XX.
Zentrale: Hier Zentrale, das kann nicht sein!
Panzer: Hier Tiger. Wieso nicht?
Zentrale: Hier Zentrale. Dann müssten Sie ja in den See gefahren sein!
Panzer: Hier Tiger. Stimmt.
Zentrale: *wütendes Rauschen*
-
(Feldwebel beim ABC-Unterricht:)
Feldwebel: Eine einfache Möglichkeit, Atomstrahlung grob abzuwehren ist eine helle Lackierung.
Das hilft natürlich nicht immer...
Rekrut: Woher weiss man denn das?
Feldwebel: Das weiss man aus Hiroshima. Da hat ein Atombombenopfer ein weisses T-Shirt getragen.
Rekrut: Achso.
Feldwebel: Ja. Aber leider stand darauf in schwarzer Schrift "Coca-Cola".
Danach brauchte er keinen Tätowierer mehr!
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(ein Rekrut hat bei der Fernmeldeübung keine Lust mehr und tanzt zu "Summertime" von Will Smith:)
StUffz: Sie Vollidiot! Machen Sie gefälligst weiter mit Dienst!
Rekrut: Aber das Wetter ist gerade so schön!
StUffz (zeigt seine Schulterklappe): Was glauben Sie, was das hier ist?
Rekrut (guckt): Hmm ... ein U mit Strich!?
StUffz: *rumtob*
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Ausbilder: Zwoter Zug ..... STILLGESTANDEN!
Ausbilder: Kehrt!
Ausbilder: Bücken!
Ausbilder: Guten Morgen, ihr Arschlöcher!
-
Ausbilder: Zwoter Zug ..... in Reihe vor meinem Glied antreten!
(statt: in Reihe zu einem Glied antreten)
-
Toilettenspruch:
(neben einem weissen Fleck)
Hier starb meine Tochter
9 Monate vor ihrer Geburt
bei einem wilden Handgemenge!

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Pagenstecher.de: Bundeswehrsprüche

SPRÜCHE: SCHÜLERSPRÜCHE & LEHRERSPRÜCHE



einst: www.bilderkiste.de/galleryscript/gallery/cliparts/ca-1000237-schultafel.gif


Lehrer: Können wir Bespiele finden für eine Alliteration (Stabreim)?
Mir fällt da "Veni, vidi, vici" ein, "ich kam, sah und siegte".
Schüler: Beamte bumsen besonders beglückt!

(Die Schülerzeitung nahm das Thema auf und schlug vor:
Bert betrachtete Beates blinkenden Busen.)
-
Mathelehrer: Heute berechnen wir den Mond ... seht mich an!
-
Mathelehrer: So ... komm mal vor an die Tafel ... hier, Krrreide!
So, jetzt zeichne mir zuerst mal eine Sinuskurve...
Abababa ... das ist doch keine Sinuskurve!
Sinus kommt aus dem Lateinischen und heisst "Bucht, Bausch, Busen".
Das hier ist aber keine Sinuskurve, das ist ein Kuheuter!
-
Mathelehrer: Welcher Kommunist hat hier die Kreide gestohlen?
-
Deutschlehrerin: Wie hiess der sagenhafte trojanische Held? (gemeint: Aeneas)
Schüler: Ischias!
-
Schülerin: Machen wir nicht lieber ein Spi-iel? *bettel*
Deutschlehrerin: Das kann ich nicht machen, ... wenn der R. (Rektor) das erfährt!
Schüler: Was der R. nicht weiss, macht den R. nicht heiss!
-
Physiklehrer: Wie misst man die Radioaktivität.
Schüler: Mit einem Geigerzähler?
Physiklehrer: Falsch. Mit einem Geiger-Müller-Zählrohr!
(Gemeint ist dasselbe, der Lehrer wollte nur pingelig sein.)
-
Physiklehrer: Weiss einer eine Antwort auf die Frage?
  Ja, Tangens, äh Tanja...
-
Chemielehrer: Wann färbt sich Lackmus blau? Siehst du was? (vor die Nase halt)
  Schüler: *räusper*
Chemielehrer: Ja, da gilt der alte Satz der Studenten: Wie man sieht, sieht man nichts!
-
Chemielehrer: So, bei diesem Experiment könnte es etwas deftiger abgehen.
  Deshalb muss ich jetzt hier mal eine Plexiglasscheibe anbringen ... zum Schutze der deutschen Jugend!
-
Chemielehrer: Früher nannte man das so und jetzt nennt man es anders...
das ist nur die Schuld der Physiker, die alle Nase lang ihre Einheiten ändern!
Schüler: Echt?
Chemielehrer: Ja, "echt". Die gehören mit dem nassen Lappen erschlagen!
=>
Schüler (in der nächsten Physikstunde): Die Chemielehrer behaupten, dass die Physiker alle Furz lang ihre Einheiten ändern!
Physiklehrer: WER hat das behauptet?
Schüler: Äh, ein Lehrer ... dass sie alle Nase lang ihre Einheiten ändern.
Physiklehrer: So, das klingt schon etwas anders ... aber trotzdem muss ich sagen: Das ist nur der pure Neid!
Schaut euch doch diese Nuklidkarte an - und die Chemiker haben nur ihr einfaches Periodensystem der Elemente!
Schülerin: Ja, aber das Periodensystem wirkt irgendwie einfacher...
-
Chemielehrer: Lasst uns mal mit der ... äh über die Schwefelsäure reden!
-
Biolehrer: Wer in den 70ern aufgewachsen ist, hatte Glück.
Warum? Das war NACH der Pille und VOR AIDS!
Damals konnte man schon mal mit der einen oder der anderen...
-
Biolehrer: Vermisst hier niemand sein Buch? Na? Wirklich Nicht?
So, ich habe hier nämlich eines, und wenn ich das aufschlage, steht da "Christian X.".
Ist der nicht hier? Doch!? Na, wieso holst du es dann nicht ab?
Schüler: Ich hab' meiner Mutter schon gesagt, dass sie es neu kaufen soll.
Lehrer (wütend): Das beweist eben, dass die Intelligenz nicht gleich verteilt ist auf der Welt!
Pflaumenaugust!
-
Biolehrer: ... so also funktioniert ein Orgasmus.
Den kann man übrigens auch selber auslösen. Manche Schüler fragen mich dann, ob das ... naja, äh ... gesundheitliche Konsequenzen haben kann. Das kommt darauf an ... also auf die Dosis.
Wenn man sich dreimal täglich den Schwanz schrubbt - um das mal ganz drastisch zu formulieren - dann kann das schon zu gesundheitlichen Konsequenzen führen!
-
Biolehrer: *Schaubild zeig* Das sind die Hoden ... und das ist das Gegenstück, die Eierstöcke.
Die sind übrigens nicht gleich gross! Die Jungen unter euch können sich davon durch einen einfachen Griff in die Hose überzeugen ..... den Mädchen steht nach der Stunde der Hausmeister zur Verfügung!
*Gong ertönt* *Klasse verlässt kichernd den Raum* *Hausmeister steht vor der Türe und repariert*
Hahahahahahahahaha...!
-
Lateinlehrer: Was heisst Philippus (Pferdefreund)?
  Gaulfreund!
-
Lateinlehrer: Hier muss eigentlich der nackte Ablativ stehen.
  Aber aus Gründen des Jugendschutzes nennen wir ihn den "blossen Ablativ".
-
Lateinlehrer: Herrrrgott nochmal ... was soll denn das hier?
Schüler: Aber der Unterricht ist so langweilig!
Lateinlehrer: Was soll ich denn noch tun, soll ich etwa einen Kopfstand machen?
Schüler: Nein, das würde ich dem Boden nicht antun!
-
Lateinlehrer: So ... Herrschaften ... Ruhe bitte!
(sieht, dass ein Schüler in Max und Moritz (immerhin auf Latein) blättert und greift danach)
Schüler: Nein! Pfui!
(der Schüler haut dem Lehrer leicht auf die Finger)
Schüler: Gehen Sie mit Ihren Gichtgriffeln da weg!
-
Sportlehrer: Bei der Hüftübung nicht so schüchtern ... da müsst ihr stossen wie ein junger Vadder!
-
Schüler: Auuu... (hält sich am Genital)
Sportlehrer: Was ist denn?
Schüler: Ich hab' mir was angestossen!
Sportlehrer: Wo nichts ist, kann auch nix gequetscht werden!
Schüler: Haben Sie eine Ahnung!
-
Sportlehrer (kommt in die Halle): Was hängt ihr hier herum? Ich hab' gesagt, ihr sollt euch warm machen!
Schüler: Wir sind aber schon warm.
Sportlehrer: So genau wollt' ich's auch wieder nicht wissen!
-
Sportlehrer: Wir machen jetzt Callanetics, das ist gut zum Aufwärmen!
Schüler 1: Das wirkt aber irgendwie wie Schwangerschaftsgymnastik.
Sportlehrer: ?
Schüler 2: Nein, das wirkt wie bei der Petra (Krankengymnastin)!
Sportlehrer: Du machst mit deiner Freundin Petra diese Gymnastik??
-
Musikunterricht:
(Partitur von Beethovens Fidelio - Gefangenenchor)
"O welche Lust in freier Luft den Atem leicht zu heben..."
(durchgestrichen, korrigiert)
"O welche Lust in freier Luft den Pimml leicht zu heben..."
(sic!)
-
Musikunterricht:
(Partitur von Mozarts Zauberflöte aka "Zauberpfeife" - Heinrich der Vogler/Vögler)
"Ein Vogelsänger bin ich ja, stets lustig, heissa hoppsassa..."
(Schüler legen Blatt mit Karikatur des Lateinlehrers ein)
"Ein geiler Vögler bin ich ja, stets senkrecht, heissa hoppsassa..."


Freitag, 14. Dezember 2012

MUSIKLISTE: SUBJEKTIVE CHARTS

Indizierte Tonträger

Abdul, Paula/MC Skat Kat        Opposites Attract
Abdul, Paula                              The Promise Of A New Day
Abdul, Paula                              Rush Rush
Abdul, Paula                              Straight Up (Now Tell Me)
Abdul, Paula                              Vibeology
AC/DC                                      Hell's Bells
AC/DC                                      Highway To Hell
AC/DC                                      Money Talks
AC/DC                                      Thunderstruck
AC/DC                                      T. N. T.
AC/DC                                      Who Made Who
AC/DC                                      You Shook Me All Night Long
Aerosmith                                  Rag Doll
Aerosmith/Run DMC                 Walk This Way
Anthrax/Public Enemy                Bring The Noise
Behemoth                                  Lucifer
Behemoth                                  The Satanist
Bullet For My Valentine             Scream Aim Fire
Die Ärzte                                   Bitte, Bitte
Die Ärzte                                   Claudia I - III
Die Ärzte                                   M & F
Die Ärzte                                   Männer Sind Schweine
Die Ärzte                                   Mein Baby War Beim Frisör
Die Ärzte                                   Mein Radio Brennt
Die Ärzte                                   Unrockbar
Die Ärzte                                   Die Traurige Ballade der Susi Spakowski
Die Ärzte                                   Wenn Es Abend Wird
Die Ärzte                                   Westerland
Carey, Mariah/Jermaine Dupry   Sweetheart
Centory                                     Point Of No Return
Centory                                     Take It To The Limit
Chaka Khan/Rufus                     Ain't Nobody
Coheed and Cambria                 Domino the Destitute
Collins, Phil                                Easy Lover
Collins, Phil                                In The Air Tonight
Culture Beat                              Erdbeermund
Culture Beat                              Mr. Vain
Cypress Hill                               What's Your Name
Cyrus, Miley                              Who Owns My Heart
Dimmu Borgir                            Hybrid Stigmata (+)
Dimmu Borgir                            Progenies Of The Great Apocalypse
Dimmu Borgir                            Puritania
East 17                                      Gold
East 17                                      It's Alright
Enigma                                       Sadeness (Part I)
Enigma                                       Love Or Lust
Etheridge, Melissa                      Don't You Need
Etheridge, Melissa                      Give Me Some Water
Etheridge, Melissa                      Like The Way I Do
FR David                                   Words (Don't Come Easy)
Garland Jeffreys                         Hail, Hail, Rock 'n Roll
Gazebo                                      I Like Chopin
Genesis                                      I Can't Dance
Genesis                                      Invisible Touch
Genesis                                      Jesus He Knows Me
Genesis                                      Land Of Confusion
Gloria Estefan                             Conga
Gloria Estefan                            Rhythm Is Gonna Get You
Grönemeyer, Herbert                 Alkohol
Grönemeyer, Herbert                 Bochum
Grönemeyer, Herbert                 Männer
Grönemeyer, Herbert                 Mensch
Grönemeyer, Herbert                 Sie Mag Musik Nur, Wenn Sie Laut Ist
Grönemeyer, Herbert                 Was Soll Das? (Womit Hab' Ich Das Verdient?)
Ice Cube                                    100 $ Bill Ya'll
Ice MC                                      Easy
Ice MC                                      It's A Rainy Day
Ice T                                          I'm Your Pusher
Iron Maiden                               Alexander the Great
Iron Maiden                               Hallowed be thy Name
Iron Maiden                               Infinite Dreams
Iron Maiden                               Powerslave
Iron Maiden                               Run To The Hills
Iron Maiden                               Seventh Son of a Seventh Son
Iron Maiden                               Virus
Jackson, Jermaine                      When The Rain Begins To Fall
Jefferson Airplane                      Somebody to Love
Jefferson Airplane                      Volunteers
Jefferson Airplane                      White Rabbit
KISS                                         I Was Made For Lovin' You
KISS                                        God Gave Rock 'n Roll
Lady Gaga                                 Bad Romance
Lady Gaga                                 Telefone
Lasgo                                        Something
Lasgo                                        Surrender
Lil Wayne                                  Lollipop
Loggins, Kenny                          Danger Zone
Loggins, Kenny                          Footloose
Loggins, Kenny                          Heartlight
Lordi                                         Hard Rock Hallelujah
Madonna                                   La Isla Bonita
Madonna                                   Like A Prayer
Madonna                                   Papa Don't Preach
Madonna                                   Who's That Girl
Maffay, Peter                             Ich wollte nie erwachsen sein
Maffay, Peter                             Sonne in der Nacht
Manowar                                   Battle Hymn
Manowar                                   Herz Aus Stahl
Manowar                                   Kings Of Metal
Manowar                                   Warriors Of The World
Megadeth                                  Symphony of Destruction
Metallica                                    Master Of Puppets
Metallica                                    Nothing Else Matters
Metallica                                    One
Metallica                                    Unforgiven
Metallica                                    Whiskey In The Jar
Midge Ure/Ultravox                    If I Was
Morscheck, P./R. Popp              Saitenwind
Motörhead                                 Killed by Death
Motörhead                                 Orgasmatron
Mysterious Art                           Das Omen
OMD                                         Maid Of Orleans
OMD                                         Sailing On The Seven Seas
Pantera                                       Walk
Polozzi, Silver                             My Dream Around
Prince                                         Cream
Prince                                         Get Off
Prince                                         My Name Is Prince
Prince                                         Purple Rain
Prince                                         When Doves Cry
Rage Against The Machine          Bulls On Parade
Rage Against The Machine          Killing In The Name
Righeira                                      No tengo dinero
Righeira                                      Vamos A La Playa
Run DMC                                   It's Tricky
Rush, Jennifer                              25 Lovers
Rush, Jennifer                              Ave Maria
Rush, Jennifer                              Come Give Me Your Hand
Rush, Jennifer                              Destiny
Rush, Jennifer                              Heart Over Mind
Rush, Jennifer                              I Come Undone
Rush, Jennifer                              The Power Of Love
Rush, Jennifer                              Ring Of Ice
Seger, Bob                                  Old Time Rock 'n Roll
Sepultura                                     Roots Bloody Roots
Shayne, Ricky                             Mamy Blue
Slick, Grace                                El Diablo
Snap                                           Exterminate
Snap                                           Ooops Up
Snap                                           Rhythm Is A Dancer
Snap                                           The Power
Steel Panther                               Party Like Tomorrow Is The End Of The World
Stefani, Gwen                             Cool
Stefani, Gwen                             Early Winter     
Sylver                                         Forgiven
Sylver                                         Turn the tide
Therion                                       Thor
Timbaland feat. Nelly Furtado     Give it to me
Timbaland feat. Nelly Furtado     Say it right
Die Toten Hosen                         1000 gute Gründe
Die Toten Hosen                         Alles wird gut
Die Toten Hosen                         Bayern
Die Toten Hosen                         Eisgekühlter Bommerlunder
Die Toten Hosen                         Hier kommt Alex
Die Toten Hosen                         Kein Alkohol (Ist Auch Keine Lösung)
Die Toten Hosen                         Pushed Again