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Dienstag, 17. Dezember 2013

HEXAGONALE FARBMUSTER

TARNFARBEN (CAMOUFLAGE) - "BUNTFARBENAUFDRUCK"

Ich habe früh mit Tarnfarbenmustern experimentiert. Eigentlich fing es schon damit an, dass man in der Schule Grünfarben mischen musste. Mit der Zeit beschäftigte ich mich intensiver mit Tarntheorie. In der Armee war die Unterrichtseinheit "Tarnen und Täuschen" Pflicht.
Schon mit dem ersten PC erschuf ich runde, eckige oder lineare Grundmuster, die ich dann unterschiedlich kolorierte. Hier verwende ich ein einfaches Hexagonalmuster, um schneller verschiedene Farbkombinationen testen zu können. Es ist eine Vereinfachung der Lozenge Camouflage der Mittelmächte des Ersten Weltkrieges, die auch Buntfarben(auf)druck genannt wurde. Lozenge ist der englische Begriff für diese Polygonmuster und heisst eigentlich Raute. Damals hat man der Einfachheit halber Tarnstoffe mit eckigem Grundmuster verwendet, die dann unterschiedlich koloriert wurden. Gegen Ende des Ersten Weltkrieges wurden auch feste Materialien wie Stahlhelme so abgetarnt. Erst in den 30er-Jahren verwendete man in Deutschland kompliziertere Sprühtechniken für Fahrzeuge und Einrichtungen und konnte somit kompliziertere Tarnmuster darstellen. Bei den Uniformen dauerte es trotz früher Experimente noch länger, bis Tarnmuster eine weitere Verbreitung fanden. Ab Mitte der 30er-Jahre entwickelte Johann G. O. Schick für die Waffen-SS diverse Flecktarnmuster, wonach diese als weltweit erste Truppe grossflächig solche Tarnstoffe einsetzte. Viele Bezeichnungen für unterschiedliche Flecktarnmuster stammen aus späterer Zeit: Platanen, Rauchtarn, Eichenlaub (Eichentarn), Erbsen, Leiber (authentischer Name!) und Blocktarn. Manchmal wurden solche Muster auch bei der Wehrmacht eingesetzt, z. B. bei Fallschirmjägern.
Die Flecktarnmuster haben eine gute konturauflösende Wirkung, auch wenn Armeen wie die US-Army später auf grossflächigere Muster setzten. Flecktarnuniformen aus der Weltkriegszeit wurden auch nach dem Krieg noch in einigen Armeen aufgebraucht. Neue Ansätze in diese Richtung findet man z. B. in der österreichischen Armee (Erbsentarn) der 70er-Jahre und in der dänischen und der deutschen Armee ab den 90er-Jahren.
Heute wird stärker mit Matrixmustern experimentiert.

Wald - 2farbig

Wald - 3farbig

Wald - 4farbig

Wald - 4farbig

Wald - 3farbig, Linie


Wüste - 3farbig

Wüste - 4farbig

Dschungel

Marine - 4farbig

Marine - 4farbig (gedeckt)

Marine - Xfarbig


Lozenge - 4farbig (I. Weltkrieg)

Lozenge - 4farbig (I. Weltkrieg, spez.)


NICHTMILITÄRISCHE HEXAGONALMUSTER

DISKO

Diskotarn - 3farbig


Diskotarn - 4farbig


Diskotarn - 5farbig, UV-sensibel

BOTANIK 

Schwarzäugige Susanne (Blume)

Türkenmohn (Blume)



WINTERSPORT

Pistenteufel

Eiskristall

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