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Dieser Universal-Blog ist aus einer Seite für Geschichte, Politik und Realienkunde hervorgegangen und hat sich in Richtung Humanwissenschaften weiterentwickelt.
Fachbereiche: Geschichte (Politik, Sowi, Philosophie) - Sprachen - Biologie (Biochemie) - IT (Technik, Physik) - Wirtschaft - Recht und Blödsinn.
Sprachen (Vokabeln): Englisch, Französisch, Spanisch; Latein/Italienisch, Altgriechisch/Neugriechisch; Russisch; Chinesisch, Japanisch, Koreanisch; Arabisch, Hebräisch; Mittelägyptisch; Sanskrit/Hindi; Akkadisch; Schwedisch; keltische Sprachen, Swahili etc.Personen-Link: http://novatlan.blogspot.de/2014/08/personen-pool.html
Dienstag, 28. Oktober 2014
HÖHERER BLÖDSINN VON BODE, KANT UND SWEDENBORG
BLÖDSINN NR. 1: Ausgehend von seiner Verteilungsregel der Planeten, glaubte BODE, daß der Stoff der Planten proportional zur Entfernung von der Sonne immer leichter werde. Hieraus wiederum folgerte er gnadenlos, daß auch die Bewohner dieser Planten "leichter" i. e. vergeistigter seien.
(Die sog. BODE-TITIUS-REGEL sagt übrigens aus, daß sich die Entfernung von einem Planeten zum nächsten verdoppelt, wenn man von innen nach außen geht. Beispiel: Merkur-Sonne: Entfernung 4; zum nächsten Planeten: 4+3; zum übernächsten: 4+3+3=4+6 etc. Zwischen Mars und Jupiter klafft allerdings eine Lücke. Dort ist der sog. Planetoidengürtel, der vielleicht der Überrest eines hypothetischen Planeten ist. Dieser wird oftmals Phaeton genannt (vgl. auch- oder auch nicht- den Phaeton-Mythos bei Ovid, Metamorphosen I, 747-II, 400.))
BLÖDSINN NR. 2: KANT, unser Oberphilosoph vom Dienst, lehrt diesen Unsinn ersten Grades: Die Bewohner von Venus und Merkur seien moralisch so unterentwickelt (wie viele meiner Schüler, aber das nur nebenbei bemerkt), daß man sie für ihre Taten nicht verantwortlich machen könne! Also mildernde Umstände vor Gericht. Dafür lebten die Einwohner des Jupiters in einem höheren Glückszustand und in größerer Vervollkommnung. (Ich folgere: Meine Schüler kommen allesamt von Venus und Merkur. Hirnverbrannt wie sie sind, müssen die von heißen Planeten kommen. Anders geht es nicht.)
BLÖDSINN NR. 3: Der Oberspinner SWEDENBORG setzt all dem (noch) die Krone auf: Er faselte davon, daß ihn Geister von anderen Welten in seinen Träumen besuchten, die ihm andere Welten beschrieben. So gebe es auf der Venus zwei Rassen: eine menschliche=gut und eine andere=wild und grausam. Die Marsbewohner z. B. seien die edelsten Einwohner des Sonnensystems. Sie würden sogar den frühen Christen in ihrer Frömmigkeit ähneln! (Vielleicht kommen die frühen Christen ja vom Mars.)
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Quelle: WALTER SULLIVAN: SIGNALE AUS DEM ALL.
Samstag, 25. Oktober 2014
TEXTAUFGABE: RECHTECK
Die eine Seite eines Rechtecks ist 8 cm lang. Wie groß muß die andere Seite sein, wenn bei Verlängerung beider Seiten um 4 cm der Flächeninhalt auf das 3fache des ursprünglichen Betrags anwächst?
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Mein Lösungsvorschlag:
1) 8x=A1
2) (8+4) (x+4)=A2
1) u. 2) gleichsetzen:
8x mal 3= 12 (x+4)
24 x= 12 (x+4)
24 x= 12x+48; minus 12x
12 x= 48; geteilt durch 12
x=4
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Probe:
1) 8 mal 4=32
2) 12 (4+4)=96
96 ist bekanntlich das Dreifache von 32.
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Fertig!
(Aufg. entnommen aus: Männel: Mathematik für Berufsfachschulen)
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Mein Lösungsvorschlag:
1) 8x=A1
2) (8+4) (x+4)=A2
1) u. 2) gleichsetzen:
8x mal 3= 12 (x+4)
24 x= 12 (x+4)
24 x= 12x+48; minus 12x
12 x= 48; geteilt durch 12
x=4
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Probe:
1) 8 mal 4=32
2) 12 (4+4)=96
96 ist bekanntlich das Dreifache von 32.
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Fertig!
(Aufg. entnommen aus: Männel: Mathematik für Berufsfachschulen)
KAUFMÄNNISCHES RECHNEN: VERTEILUNGSRECHNUNG
Von 35 000 DM soll C 5000 weniger bekommen als A und B zusammen. Wieviel DM erhält jeder, wenn die Anteile von A und B sich wie 2:3 verhalten?
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Mein Lösungsvorschlag:
A: x
B: y
C: z
Ansatz:
1) x+y+z= 35 000
2) x+y= z+5000
3) x/ y=2/ 3, daraus folgt: x= 2y/ 3
3) in 1) u. 2) einsetzen:
1) 2y/ 3 +y+z= 35 000
2) 2y/ 3 +y=z+5000; minus z
2y/ 3 +y-z=5000
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Additionsverfahren von 1) u. 2), damit z wegfällt:
4y/ 3 +2y=40 000; auf Hauptnenner bringen
10 y/ 3=40 000
mal 3/ 10
y=12 000
in 3)
x=8000
in 1)
z=15 000
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Fertig ist der "Lack"!
(Na, ihr Kaufleute, hättet ihr's gewußt?)
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Mein Lösungsvorschlag:
A: x
B: y
C: z
Ansatz:
1) x+y+z= 35 000
2) x+y= z+5000
3) x/ y=2/ 3, daraus folgt: x= 2y/ 3
3) in 1) u. 2) einsetzen:
1) 2y/ 3 +y+z= 35 000
2) 2y/ 3 +y=z+5000; minus z
2y/ 3 +y-z=5000
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Additionsverfahren von 1) u. 2), damit z wegfällt:
4y/ 3 +2y=40 000; auf Hauptnenner bringen
10 y/ 3=40 000
mal 3/ 10
y=12 000
in 3)
x=8000
in 1)
z=15 000
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Fertig ist der "Lack"!
(Na, ihr Kaufleute, hättet ihr's gewußt?)
Freitag, 24. Oktober 2014
Mittwoch, 22. Oktober 2014
BROWSERKRIEGE
Als Browserkriege werden Kämpfe um Marktanteile zwischen Webbrowsern bezeichnet.
Der klassische (erste) Browserkrieg war der zwischen den Browsern von Microsoft und Netscape, also zwischen dem Internet Explorer und dem Navigator.
Dieser entstand dadurch, dass zu Beginn der Popularisierung des WWW der Netscape Navigator sich früh großer Popularität erfreute, während Microsoft für sein bei Desktopcomputern führendes Betriebssystem Windows keinen Browser zur Verfügung stellen konnte - also schlichtweg die Entwicklung verschlafen hatte.
Der Netscape Navigator war aber nicht der erste Browser mit Bilderanzeige. Vor ihm gab es noch WorldWideWeb, ViolaWWW, Erwise und den in den Anfängen des Webs berühmten NCSA Mosaic. Es gab auch reine Textbrowser, darunter den Lynx, der heute noch weiterentwickelt wird.
Auf jeden Fall erlebte der Netscape Navigater einen frühen Siegeszug, der der Konkurrenz von Microsoft nicht gefallen konnte. So übte Bill Gates nun massiven Druck auf seine Mitarbeiter aus, diesen Wettbewerbsrückstand, den er selbst mitverschuldet hatte, durch die Entwicklung und Verbreitung des Microsoft Explorers wettzumachen.
Mit Windows 95 war der Explorer in das Betriebssystem Windows integriert.
In der Folge schaffte es Microsoft nicht nur, seine Schlappe wieder auszugleichen, sondern konnte dem Navigator von Netscape im übrigen Jahrzehnt sogar das Wasser abgraben.
Bereits 1998 deutete sich der Absturz des Navigators an, Ende 2002 hatte er bereits keinen nennenswerten Marktanteil mehr und im März 2008 wurde die Unterstützung eingestellt.
Der zweite Browserkrieg entstand dadurch, dass nach der Jahrtausendwende der MS Explorer wieder neue, starke Konkurrenz erhielt. Führend daran beteiligt war der (Mozilla) Firefox, ursprünglich bekannt als Firebird (aus rechtlichen Gründen umbenannt), der aus der "Konkursmasse" des Netscape Navigator entstanden war.
Eine weitere Konkurrenz wurde der Browser Google Chrome, der aber erst ab Herbst/Winter 2008 zur Verfügung stand und dann schnell Marktanteile errang. Chrome basierte auf dem quelloffenen Chromium-Projekt. Man kann auch Chromium direkt herunterladen. Der Browser Chrome bzw. Chromium bestach durch seine einfache Bedienbarkeit und seine Schnelligkeit. Die Browser der anderen Hersteller legten aber nach.
Ein Browser, der zwar den führenden Konkurrenten nicht gefährlich wurde, sich aber relativ konstant gut unter der Rubrik "Andere" hielt, war der Opera Browser. Der Opera galt früh als leistungsstark und schnell, wobei die Konkurrenz bald nachzog. Am Anfang war er noch mit Werbeeinblendungen versehen, dann änderte sich dies. Opera beherrschte auch schon früh Tabbed Browsing (2000), also das surfen in mehreren Fenstern, während einige Platzhirsche dafür noch jahrelang brauchten. Interessant ist auch, dass man den frühen Opera noch auf eine Diskette laden konnte. Das war besonders in den 90er-Jahren wichtig, also einer Zeit, in der viele Benutzer nur über Internetcafés und Rechenzentren Internetzugang hatten und Disketten noch ein weit verbreitetes Speichermedium waren.
Es ist klar, dass auch Apple in dieses Rennen eingreifen musste. Im Jahre 2003 brachten sie ihren Browser Safari an den Start. Vorher waren auch auf MacOS Explorer und Navigator benutzt worden. Die Grundlagen des Safari stammten aus dem Arsenal des Linux-Desktop KDE. Eine Zeit lang gab es den Safari auch in einer Version für Windows.
Daneben gab und gibt es viele weitere Browser, die wir aufgrund ihrer geringen Marktdurchdringung hier einmal als "kleine Browser" bezeichnen wollen. Die zunehmende Anzahl von verfügbaren Browsern ist nicht nur auf die Bastelwut von Firmen oder einigen Freaks zurückzuführen, sondern auch auf die zunehmende Verbreitung mobiler Computer seit den 2000er-Jahren. An die mussten vorhandene Browser angepasst oder neue geschaffen werden. Durch diese Entwicklungen wurde der Browsermarkt zunehmend unübersichtlich, die Branchenführer blieben aber stark.
Einige Browser werden von Firmen promotet. Ein firmenspezifischer Browser, der speziell in Deutschland vertreten ist, ist z. B. der Browser der Telekom AG. Neben Neuentwicklungen von Firmen, Bastlern und Freaks gibt es auch Abwandlungen (Forks) bekannter Browser wie z. B. den Iceweasel (von Firefox) sowie integrierende Browser, die gleich mehrere Engines bestehender Browser enthalten wie z. B. den Lunascape (enthält Engines von Internet Explorer, Firefox und Google Chrome).
In diese Reihe der Browser mit geringerer Marktdurchdringung gehören auch die Browser von Linux-Desktops, darunter Epiphany für Gnome, Konqueror für KDE oder Midori für Xfce. Man kann diese Browser auch in vielen Unices finden und einige von ihnen sogar auf anderen Systemen. Doch auch in unixoiden Systemen besteht der Trend, die international verbreiteten Top-Browser zu übernehmen.
Fazit: Die vielen kleinen Browser schaffen inzwischen eine verwirrende Vielfalt von Browsern, stellen aber trotz ihrer Verbreitung über Herstellerseiten und Freewarebörsen keine nennenswerte Konkurrenz für die Marktführer dar.
BROWSER:
Firefox: http://www.mozilla.org/de/firefox/new/
Chrome: http://www.google.de/intl/de/chrome/browser/
Chromium: http://www.chromium.org/Home
Opera: http://www.opera.com/de
Internet Explorer: http://www.chip.de/downloads/Internet-Explorer-11-32-Bit_63303909.html
Safari: http://www.chip.de/downloads/Safari_27264736.html
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