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Samstag, 6. Juli 2013

GELLIUS, AULUS

Aulus Gellius war ein römischer/lateinischer Schriftsteller aus dem 2. Jhd. Sein Hauptwerk waren die "Noctes Atticae" (Attische Nächte).

Gellius wurde um 130 n. Chr. geboren. Er stammte entweder aus Rom oder aus der Provinz Africa (in der Forschung umstritten). Über Gellius' Leben wissen wir nicht viel, es fand aber wohl im wesentlichen in Rom statt. Sein Geburtsjahr kann nur grob aus seinem Werk rekonstruiert werden.

Gellius studierte Grammatik und Rhetorik bei Sulpicius Apollinaris, Marcus Cornelius Fronto, Favorinus und wahrscheinlich Antonius Iulianus. Später war er Richter der iudicia privata.
Neben seinen Aufenthalten in Rom und Praeneste, wo er Besitzungen hatte, reiste Gellius auch nach Athen (um 165) und traf sich mit Herodes Atticus. Beide waren auch Schüler des platonischen Philosophen Tauros.
Von Athen nahm Gellius Eindrücke nach Italien mit, die er dann bis 175 n. Chr. in seinen "Noctes Atticae" in 20 Büchern verarbeitete. Darin verarbeitete er Wissenswertes aus allen möglichen Kulturbereichen, besonders aber aus den Gebieten Sprache, Literatur und Geschichte.
(Manchmal wird sein Werk heute auch mit dem Reader's Digest verglichen.)
In Rom hatte Gellius Kontakt zum Philosophen und Sophisten Favorinus von Arelate (s. o., "homo ille fandi dulcissimus") und wahrscheinlich zu Apuleius.


QUELLEN UND WERK:

Wikipedia
Manfred Fuhrmann: Geschichte der römischen Literatur; Stuttgart 2005



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