Seite, Fachbereiche, Sprachen

Dieser Universal-Blog ist aus einer Seite für Geschichte, Politik und Realienkunde hervorgegangen und hat sich in Richtung Humanwissenschaften weiterentwickelt.
Fachbereiche: Geschichte (Politik, Sowi, Philosophie) - Sprachen - Biologie (Biochemie) - IT (Technik, Physik) - Wirtschaft - Recht und Blödsinn.
Sprachen (Vokabeln): Englisch, Französisch, Spanisch; Latein/Italienisch, Altgriechisch/Neugriechisch; Russisch; Chinesisch, Japanisch, Koreanisch; Arabisch, Hebräisch; Mittelägyptisch; Sanskrit/Hindi; Akkadisch; Schwedisch; keltische Sprachen, Swahili etc.
Personen-Link: http://novatlan.blogspot.de/2014/08/personen-pool.html

Samstag, 19. Juli 2025

"AYA VELAZQUEZ"

19.07.2025

www.velazquez.press (07.2025)

* 1986

Aya Velázquez (Pseudonym) ist eine deutsche Anthropologin, Journalistin und Politaktivistin.

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Aya Velázquez ist das Pseudonym einer deutschen Anthropologin, Journalistin und Politaktivistin.
Sie arbeitet bisweilen investigativ, sagt aber in einem Interview mit Jasmin Kosubek im Juli 2025, sie sei keine Investigativjournalistin. 
Velázquez agiert häufig von Berlin aus. Einige Internetquellen nennen als ihren bürgerlichen Namen Magdalena Jany, aber das ist nicht gesichert (vgl. DIE ZEIT; J. Schweitzer/T. Kattwinkel: "Heftiger Druck" von oben; 25.07.2024). Es ist auch unklar, ob ihr Pseudonym auf Vorfahren aus Spanien oder aus Süd- oder Mittelamerika hindeutet.

Aya Velázquez tritt mit politischen Aktionen an die Öffentlichkeit und nimmt an politischen Diskussionen teil. Sie betreibt einen eigenen Blog: https://www.velazquez.press

Velázquez hat an der Freien Universität Berlin Kulturanthropologie studiert. Danach soll sie als Model und einige Zeit als Sexarbeiterin gearbeitet haben. Sie hat sich auch für die Interessen von Sexarbeitern eingesetzt.

Noch 2019 suchte Velázquez die Öffentlichkeit über Klimademos. Im Interview mit Jasmin Kosubek sagte sie ironisch, dass sie damals noch bei den "Guten" war.
Später änderte sie ihre politische Ausrichtung und näherte sich Ansichten der Partei "Die Basis" an, der sie auch beigetreten sein soll. Velázquez äußerte auch Sympathien für einige BSW-Politiker (z. B. Jessica Tatti).
Velázquez griff über Jahre insbesondere die Covid-19-Maßnahmen der deutschen Bundesregierung an. Später unterstützte sie die Veröffentlichung von "Corona-Protokollen", die ihrer Meinung nach zeigen, dass sich Wissenschaftler ihre Lagebewertung von Politikern diktieren lassen haben und dass umgekehrt Wissenschaftler mit übertriebenen Ansichten Politiker beeinflusst haben.
Im Juli 2025 erschien auf ihrem Blog ihr Artikel: "Fünf Jahre nach Corona: Deutsche Leitmedien entdecken die Laborthese".

Velázquez wurde auch mehrfach von Jasmin Kosubek zu Interviews für ihren Youtube-Kanal geladen.

Kritiker werden Velázquez vor, (falsche) Verschwörungstheorien zu bedienen. Einige ihrer Thesen über "PsyOps" wirken problematisch. Andererseits wurden Anhänger der Laborthese als Ursprung von Covid 19 lange Zeit für ihre Ansicht als Verschwörungstheoretiker und Schwurbler diffamiert, obwohl immer mehr Indizien und auch Expertenbewertungen für eine solche Möglichkeit sprachen.

Insofern kann man, auch wenn man einige Aussagen von Velázquez nicht teilt, ihr trotzdem das Recht auf freie Meinungsäußerung zusprechen (das auch in GG Art. 5 garantiert ist, aber einigen Schranken/Einschränkungen unterliegt).
Velázquez droht aber selber einigen ihrer Gegner mit dem Vorgehen durch ihre Anwälte.


QUELLEN:

Wikipedia (Artikel gelöscht)
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www.velazquez.press
Auftritte in diversen sozialen Medien (v. a. X, Telegram, Youtube)
[Hinweis: Ihre X-Seite scheint unter Überwachung zu stehen!]
https://promisklatsch.de/aya-velazquez/


Donnerstag, 17. Juli 2025

MEINUNG/KOMMENTAR: DIE KÖRPERENERGIE "CHI"

Taiji (Quelle: pixabay.com; Francisco J. Cesar)


17.07.2025

Man hört in puncto ostasiatischer Philosophie oft vom Begriff 
"Ch'i" oder "Qi".
Besonders in Meditations- oder Kampfsportgruppen trifft man auf den Begriff.

Man sollte dazu festhalten:

Ch'i gibt es nicht. Das ist ein symbolischer Begriff aus alten Zeiten.
Er wird im Taoismus bzw. Daoismus verortet.

Ob man es nun Ch'i oder Qi schreibt, hängt von der Umschrift ab wie bei Taoismus und Daoismus oder Mao Zedong und Mao Tse-tung.
Das eine wäre die Pinyin-Umschrift, das andere die Wade-Giles-Umschrift, wie sie früher bei uns verwendet wurde und heute noch in Taiwan. (Wade-Giles wird übrigens "Weid-Dschails" gesprochen und ist nach zwei Sinologen benannt.)
Die Schreibweise Ki ist japanisch.

Der Begriff bedeutet soviel wie Energie, Kraft, Luft, Äther, Lebensatem etc., vergleichbar dem griechischen Begriff pneuma/πνεῦμα, dem lateinischen Begriff anima (Seele) bzw. animus (Geist) oder dem Sanskrit-Begriff atman (verwandt mit atmen).

Trotzdem gibt es physikalisch kein Ch'i, es sei denn, man würde Nervenaktivität und Muskelanspannung so bezeichnen.

Das heißt nicht, dass der Begriff völlig "sinnlos" ist, denn manchmal kann es auch helfen, heilen oder stärken, wenn man sich etwas einfach vorstellt, also imaginiert. Der Gedanke an Engel kann auch manchen Menschen helfen. Oder der Gedanke an Zeus.
Zumindest geben Imaginationen Hinweise auf psychische Impulse, die solche Gedankenwelten entstehen lassen.

Man denke nur an den Theologen Drewermann, der die Bibel tiefenpsychologisch gelesen hat oder an den Ethnobotaniker Wolf-Dieter Storl oder an den Dichter Apollonios von Rhodos (3. Jhd. v. Chr.), der in seinem Epos Argonautika (Argonautensage) den Einfluss der Götter auf das Handeln der Menschen stark als psychologischen Faktor dargestellt hat.



Montag, 14. Juli 2025

LINUX: FREE AND OPEN SOURCE SOFTWARE (FOSS) 2025

14.07.2025

 

It's FOSS! (pixabay.com)

 

Browser:

  • Firefox
  • Chromium 
  • Vivaldi
  • Opera (kein FOSS)
  • Brave 

Multimedia:

  • VLC
  • Celluloid
  • SMPlayer 
  • Clementine
  • Elisa 
  • Shortwave (Webradio)
  • Goodvibes (Webradio)
  • Spotify (kein FOSS)
  • Audacity 

Office:

  • MS Office: wer nicht darauf verzichten kann, kann es auch online nutzen
  • LibreOffice 
  • OnlyOffice
  • SoftMaker Office

Editor:
(Einige Editoren orientieren sich an Notepad ++ für Windows.)

  • gedit 
  • Kate
  • KWrite
  • Vim (klassischer Editor)
  • GNU Emacs (Programmierung, erweiterbar) => Hybrid mit Vim: Spacemacs
  • Atom (Programmierung) 
  • Bluefish (Webentwicklung)
  • Brackets (Webentwicklung; vgl. CoffeeCup HTML Editor) 
  • Codeshare.io (Webdienst) 
  • Geany (Programmierung)
  • NetBeans 
  • Sublime Text (Programmierung) 

PDF:

  • Okular (auch gut andere Formate)
  • Master PDF-Editor 
  • Xournal++
  • LibreOffice Draw (fehlerhaft)

Grafikanzeige:

  • Gwenview
  • Okular (auch gut für PDF und andere Formate) 
  • Shotwell
  • XnView 


Grafik 2D/3D:

  • GIMP (Grafikbearbeitung)
  • Krita (Zeichenprogramm mit Grafikbearbeitung)
  • Inkscape (Vektorgrafikprogramm)
  • Scribus (Desktop Publishing)
  • FreeCAD
  • OpenSCAD 
  • Blender (grafische "Allzweckwaffe": 3D, Videodesign, Videoschnitt, ...)
  • Darktable (RAW-Dateien bearbeiten)
  • Raw Therapee (RAW-Dateien)

 Videoschnitt und -produktion: 

  • Shotcut (anfängerfreundlich; erkennt viele Formate)
  • Openshot (anfängerfreundlich, aber z. T. instabil)
  • Kdenlive (semi-professionell bis professionell)
  • Cinelerra 
  • DaVinci Resolve (auch kostenpflichtige Version)
  • OBS 

Statistik:

  • PSPP (in Anlehnung an SPSS) 

Productivity und Collaboration (einiges online):
(Groupware (z. B. Intranet-Gruppe) orientiert sich oft an MS Exchange.)

  • Notion (Arbeitsbereichssoftware)
  • Obsidian (Notizsoftware, Wissensmanagement; basiert auf Markdown)
  • NocoDB (entwirft aus Daten Tabellenkalkulation)
  • AppFlowy (To-Do-Listen und Kanban-Boards)
  • Logseq (Notizsoftware, Organisationssoftware, Wissensmanagement)
Chat und Kommunikation: 
  • IRC: Konversation, HexChat, KVIrc
  • Teams (kommerziell, aber Client für Linux)
  • Slack (kommerziell)
  • Rocket.Chat
  • Jitsi Meet
  • Trello (vom MIT, siehe Snapcraft.io!)
  • Stream Deck (über Nextcloud)

Mail:

  • Thunderbird
  • Evolution
  • Claws Mail
  • KMail 

Sicherheit: 

  • Bitwarden (Passwortmanager) 
  • KeePassXC (Passwortmanager, offline) 
  • VPN: funktionieren auch unter Linux, aber ein sicheres System ist wichtiger 

Bildung:

  • Kalzium 
  • Stellarium 

Spiele und Simulatoren:

  • Sandbox-Spiele: Minecraft
  • Jump 'n' Run: SuperTux, TeeWorlds
  • Kart-Spiele: SuperTuxKart
  • Aufbau-Spiele: Battle for Wesnoth, 0AD
  • Autorennen: TORCS, Speed Dreams, Trigger Rally, Stunt Rally
  • Shooter: Xonotic, UrbanTerror
  • FlightGear

 

 

Freitag, 11. Juli 2025

DIOGENES LAERTIOS - PROÖMIUM ZU "VON DEM LEBEN UND DEN MEINUNGEN BERÜHMTER PHILOSOPHEN"

11.07.2025

Vitae et sententiae philosophorum (1611)



Diogenes Laertios war ein antiker Philosophiehistoriker und Doxograph.
Hier geht es speziell um die Einleitung (Proömium) zu seinem Werk "Von dem Leben und den Meinungen berühmter Philosophen".

-

Diogenes Laertios wirft am Anfang die Frage auf, wo die Philosophie ihren Anfang genommen hat. Einige sagen, bei den Barbaren, andere, bei den Griechen. [Antike Griechen unterschieden stark zwischen Griechen und Barbaren.]
Im folgenden werden Passagen über die Nicht-Griechen (NG) und über die Griechen (G) jeweils zusammengefasst dargestellt.

NG

Auf jeden Fall hatten viele Nicht-Griechen weise Menschen:

  • die Perser: Magier; der erste soll Zoroaster gewesen sein,
    dann kamen laut Xanthos Ostanes, Astrapsychos, Gobryas und Pazatas (bis Alexander d. Gr.);
    (Magier und Zoroaster 5.000 Jahre vor dem Fall von Troja laut Platoniker Hermodoros;
    Zoroaster 600 Jahre vor dem Übergang des Xerxes über den Hellespont laut Xanthos)
  • Babylonier und Assyrer: Chaldäer [Babylonier und Assyrer werden auch als Akkader bez.]
  • Inder: Gymnosophisten
  • Kelten/Gallier: Druiden und Semnotheen (Qu: Aristoteles, Sotion)
  • Einzelbeispiele:
    • Phönizier: Ochos
    • Thraker: Zamolxis
    • Libyer: Atlas
    • Ägypter: Hephaistos (Sohn des Nils); auf ihn berufen sich die Priester und Propheten
      (Ä. beanspruchen ihn für sich; 48863 Jahre vor Alexander d. Gr.) 

Quellen: 
Aristoteles - "Magisches Buch" (Magikos)
Hermodoros - "Buch von den Wissenschaften"
Sotion von Alexandria (2. Jhd. v.) - "Sukzession der Philosophen" (Diadochai)
Xanthos (Lydier)

G

Diogenes Laertios sieht aber den Anfang der Philosophie (und mithin der Bildung und der Menschheit selbst) bei den Griechen:

  • Athen: Musaios, Sohn des Eumolpos (=> Eumolpiden)
    • Theogonie, Himmelskugel (Sphäre)
    • alles entsteht aus einem und löst sich dahin wieder auf
    • Grabmahl mit Inschrift in Phaleron (Hafen von Athen, bevor Themistokles Piräus ausbaute)
  • Theben: Linos
    • Sohn des Hermes und der Urania (Muse)
    • Kosmogonie, Lauf der Sonne und des Mondes, Erzeugung der Tiere und Pflanzen
      These: einst gab es eine Zeit, die alles gleichzeitig erschaffen hat
    • die K. war Vorbild für Anaxagoras: ursprünglich sind alle Dinge zugleich entstanden, dann kam ein Verstand hinzu, der sie ordnete
    • Linux soll in Euböa gestorben sein, als ihn ein Pfeil Apollons traf;
      sein Grab trug eine Inschrift

Für Diogenes beweisen diese Beispiele und der Name "Philosophie", dass die Philosophie Griechischen Ursprungs ist.

NG

Diogenes gibt aber zu, dass es Gegner dieser These gibt (die den Nicht-Griechen die Erfindung der Philosophie zuschreiben), die z. B. den Thraker Orpheus für den ersten Philosophen halten. Diogenes zweifelt dessen Philosophentum an, weil Orpheus in seinen Reden (und Gesängen) den Göttern menschliche Leidenschaften zugeschrieben und sich oft abschätzig über ihr Verhalten und ihre Regeln geäußert habe.

Für Diogenes sind auch die Todesumstände des Orpheus mysteriös: Er sei entweder durch die Wut von Frauen umgekommen (Sage) oder bei Dios in Makedonien durch einen Blitz des Zeus.

Die Anhänger des barbarischen Ursprungs der Philosophie untersuchen auch die Art zu philosophieren und weisen auf weitere Unterschiede hin:

  • Gymnosophisten und Druiden:
    • rätselhafte Sprüche
    • Götterverehrung (Ehrfurcht)
    • Moral
    • Tapferkeit/Mannhaftigkeit
    • über die Gymnosophisten behauptet Kleitarchos, dass sie selbst den Tod verachteten (12. Buch, Das Leben Alexanders des Großen)
  •  Chaldäer:
    • Astronomie
  • Magier:
    • Gottesdienst
    • Opfer und Gebete
    • Monopolisierung der Kommunikation mit den Göttern
    • Vorträge über das Wesen und die Erzeugung der Götter 
    • Götter bestehen aus Feuer, Erde und Wasser
    • Götterbilder oder die Unterscheidung in männliche und weibliche Götter seien falsch
    • Vorträge über Gerechtigkeit 
    • Feuerbestattung gilt als gottlos
    • Sexualität mit Müttern und Töchtern ist erlaubt laut Sotion (23. Buch der Diadochai)
    • Seherkunst und Prophetie: Götter erscheinen leibhaftig
    • Luft: mit geistigen Wesen 
    • Kleidung: ein weißes Gewand, keine aufwändige Kleidung und kein Goldschmuck
    • Schlafstätte: auf dem Boden 
    • Nahrung: einfach; Gemüse, Käse und Brot
    • Stab: Rohr, auf das man Käse stecken kann 
    • kein Zauberspuk/magische Weissagungen (vgl. Aristoteles; Deinon)
    • Zoroaster = Verehrer der Gestirne (Deinon, Hermodoros)
    • laut Aristoteles (Philosophie, 1. Buch) sollen die Magier älter als die Ägypter sein (!)
    • Aristoteles, Hermippos (Magier, 1. Buch), Eudoxos (Periodos) und Theopompos (Philippika, 8. Buch):
      die Magier kannten zwei Urwesen, einen guten Dämon (Zeus/Oromasdes) und einen bösen Dämen (Hades/Ariman(ios))
    • Theopompos (Philippika, 8. Buch) und Eudemos: die Menschen werden wiedergeboren und erlangen Unsterblichkeit; alle Dinge behalten ihre Benennungen
    • Hekaitos: auch die Götter werden erzeugt
    • Klearchos von Soli (Unterweisung): auch die Gymnosophisten und vielleicht die Juden stammen von den Magiern ab
    • Magier-Schriftsteller tadeln Herodot: Xerxes hat weder Pfeile gegen die Sonne abgeschossen noch Fesseln ins Meer geworfen (die wurden nämlich für Götter gehalten); die Götterbilder hat er jedoch zerstört
  •  Ägypter:
    • erste Materie
      => vier Elemente
      => einige Lebewesen
    • Sonne (Osiris) und Mond (Isis) sind Götter;
      Erscheinungen als Tier: Käfer, Drachen, Habicht usw.
    • Quellen: Manetho(n): Naturlehre; Hekaitos: ägyptische Philosophie (1. Buch)
    • die Gestalt der Gottheiten ist unbekannt, deshalb werden Bilder und Heiligtümer errichtet
    • die Welt ist erzeugt, zerstörbar und kugelförmig (!)
    • Sterne: Feuer; dadurch wurde alles auf der Erde hervorgebracht
    • Mond: im Schatten der Erde verfinstert
    • Seele: unsterblich; Seelenwanderung
    • Regen: Umwandlung der Luft
    • Quellen: Hekaetos, Aristagoras
    • Gerechtigkeitsgesetze: dem Hermes zugeschrieben
    • auch die Nutztiere gelten den Ägyptern als göttlich
    • Innovation (angeblich): Sterndeutung, Rechnungskunde und Erdmesskunst 


Quellen:

Aristagoras - 
Aristoteles - Magisches Buch
Dinon - Geschichten, 5. Buch
Eudemos
Eudoxos - Periodos
Hekaitos - 
Hermippos - Magier, 1. Buch
Hermodoros -
Klearchos von Soli - Unterweisung
Kleitarchos -
Manetho(n) -
Sotion - Diadochai, 23. Buch
Theopompos - Philippika, 8. Buch



G

Diogenes beschäftigt sich nun mit der Frage, wer den Namen "Philosophie" zuerst gebraucht hat.

Für ihn hat der Grieche Pythagoras sich zuerst als Philosophen bezeichnet.

Pythagoras habe sich mit Leon (von Sikyon) und Philiastros unterhalten und festgestellt, dass kein Mensch weise sein könne, sondern nur Gott (Qu: Heraklides von Pontos).

Ursprünglich hätte man weise Männer "Sophoi", also Weise, genannt und ihr Betätigungsziel "Sophia", also Weisheit. "Philosophen" hätten dagegen ihre Schüler geheißen.
Daneben habe es für Weise auch den Namen "Sophisten" gegeben. Dieser Name sei auch für Dichter wie Homer und Hesiod verwendet worden.
Beispiel für diese Verwendung: Kratin, Archilochos

Weise Männer:

  • Thales
  • Solon
  • Periandros
  • Kleobulos
  • Chilon
  • Bias
  • Pittakos

Weitere Vorschläge:

  • Anacharsis (Skythe)
  • Myson (Cheneer)
  • Pherekydes (Syrer)
  • Epimenides (Kreter)
  • ggf. Peisistratos (Athener) 


Nach Thales spaltete sich die Philosophie in 2 Lager:

  1. Anaximander begründete die Ionische Philosophie
    Lehrer: Thales
    Ende: Klitomachos, Chrysippos und Theophrastos
  2. Pythagoras begründete die Italische Philosophie
    Lehrer: Thales und Pherekydes
    Ende: Epikuros


Die Ionische Philosophenschule
: (Ursprung wie bei der Italischen: Thales)

  • Anaximander

  • Anaximenes
  • Anaxagoras
  • Archelaos
  • Sokrates (Moralphilosophie) => Sokratiker
  • Alte Akademie:
    • Platon (Stifter; Schüler des Sokrates)
    • Speusippos
    • Xenokrates
    • Polemon
    • Krantor (von Soloi?)
    • Krates
  • Mittlere Akademie:

    • Arkesilaos (Stifter; Schüler des Krates)

    • Lakydes

    • Karneades

    • Klitomachos

  • Kyniker und Stoiker:

    • Antisthenes (Schüler des Sokrates)

    • Diogenes (der Hund/der Kyniker)

    • Krates (der Thebaner)

    • Zenon von Kition

    • Kleanthes

    • Chrysippos

  • Ende der Sokratiker:

    • Klitomachos (Akademie)

    • Chrysippos

    • Theophrastos


Die Italische Philosophenschule: (Ursprung wie bei der Ionischen: Thales)

  • Pythagoras (Lehrer: Thales und Pherekydes)

  • Telauges (Sohn des Pythagoras)

  • Xenophanes

  • Parmenides

  • Zenon von Elea

  • Leukippos

  • Demokritos

  • Nausphanes

  • Naukydes

  • Epikuros



Es gibt eine weitere Unterteilungsmöglichkeit:

  • Dogmatiker: die Dinge werden so bestimmt, als ob sie begriffen werden könnten

  • Ephektiker: die Dinge werden nicht bestimmt, weil sie als nicht begreifbar angesehen werden




Einige haben Schriften hinterlassen, andere nicht.


Philosophen ohne veröffentlichte Schriften:

  • Sokrates

  • Sti(l)pon

  • Philippos

  • Menedemos

  • Pyrron

  • Theodoros

  • Karneades

  • Bryson

  • Pythagoras ?

  • Ariston von Chios ? (einige Briefe)


Philosophen, die ein Buch veröffentlicht haben:

  • Melissos

  • Parmenides

  • Anaxagoras


Philosophen, die mehrere Bücher veröffentlicht haben (aufsteigend sortiert):

  • Zenon

  • Xenophanes

  • Demokrit

  • Aristoteles

  • Epikuros

  • Chrysippos


Es gibt noch mehrere weitere Möglichkeiten, Philosophen zu unterteilen:

  • Städte: Elis, Megara, Eretria, Kyrene

  • Lehrorte: Akademie, Stoa

  • zufällige Dinge: Peripatos/Peripatetiker

  • Spottnamen: Kyniker (von „ho kynos“ – der Hund)

  • Gegenstände/Themen: Eudämoniker

  • Einbildungen: Philalethen (Wahrheitsfreunde), Elenchtiker (Frager, Prüfer), Analogiker

  • Lehrer: Sokratiker, Epikureer

  • Forschungsbereich:

    • Naturforscher: Physiker

    • Moral: Ethiker

  • Vortragsart: Dialektiker (präzise und scharfe Ausdrücke)


Die Philosophie selber kann aber auch eingeteilt werden:


1. Physik:


  • Beschäftigung mit der ganzen Welt und was sich auf derselben befindet

  • die Physik bzw. die Naturphilosophie hat bis zu Sokrates weitgehend die Philosophie dominiert;
    Ausnahme: Archelaos


2. Ethik:

  • menschliches Leben und Dinge, die sich auf den Menschen beziehen

  • Begründer: Sokrates

  • 10 Schulen („Sekten“):

    • Akademiker: Platon etc.

    • Kyrenaiker: Aristippos

    • Eleische Schule (Eleaten?): Phaidon der Eleer

    • Megariker: Euklides von Megara

    • Kyniker: Antisthenes von Athen

    • Eretrische Schule: Menedem von Eretria

    • Dialektiker: Klitomachos von Karthago

    • Peripatetiker: Aristoteles der Stagirit

    • Stoiker: Zenon von Kition

    • Epikureer: Epikuros

  • Akademie (detailliert):

    • Ältere Akademie: Platon

    • Mittlere Akademie: Arkesilaos [Skepsis, methodischer Zweifel]

    • Neuere Akademie: Lakydes

  • 9 Schulen („Sekten“) nach Hippobot.:

    • Megariker

    • Eretrische Schule

    • Kyrenaiker

    • Epikureer

    • Annikerische Schule

    • Tyedorische Schule

    • Stoiker/Zenonische Schule

    • (ältere) Akademiker

    • Peripatetiker

    • nicht erwähnt: Kyniker, Eleische Schule, Dialektiker

  • es ist umstritten, ob die pyrrhonische Skepsis auch als Schule gewertet werden soll;
    Diogenes Laertios plädiert aber für „ja“;
    das Problem: ist eine Schule durch Anschauungen über das Erscheinende gekennzeichnet, dann „ja“, ist eine Schule durch Lehrsätze gekennzeichnet, dann „nein“

  • Potamon von Alexandria:

    • „neue Schule“

    • Eklektiker: man sucht sich aus bestehenden Lehren das „Passende“ heraus

    • es gebe Kennzeichen von Wahrheit: eines, von dem das Urteil ausgeht (das Anführende) und eines, durch welches geurteilt wird (die genaueste Vorstellung)

    • die Materie sei der Anfang aller Dinge, von deren Beschaffenheit, Wirkung und Ort

    • Ziel: ein in allen Tugenden vollkommenes Leben;
      ohne die körperlichen, natürlichen und äußeren Güter


3. Dialektik:

  • Gründe für beide Seiten einer Sache

  • als Pionier gilt Zenon von Elea


Quellen:

Hippobot – Philosophenschulen („-sekten“)

Potamon von Alexandria - Handbuch


Am Ende der Einleitung schreibt Diogenes Laertios, dass er nun von den Männern selbst reden und mit Thales beginnen möchte.




QUELLEN:

Quellen (Magier):
Aristoteles: Magikos
Deinon: Geschichtsforschungen, 5. Buch
(...)

-

Zum Thema "Kultpersonal" der Kelten...
Maier, Bernhard: Die Religion der Kelten
"Kultpersonal": Druiden, Semnotheen, Gutuater, Vates

  • Druiden: oberste Priester und Gelehrte
  • Semnotheen: werden oft im Zusammenhang mit Druiden genannt;
    eigene Gruppe oder Untergruppe der Druiden?
  • Gutuater: Priester, die für bestimmte Gottheiten und Kulte (Rituale) zuständig waren
  • Vates: "Seher", zuständig für Weissagungen und Mantik;
    die Abgrenzungen zu den Druiden ist nicht ganz klar

Auch den Barden kam bei den Kelten eine wichtige Rolle zu. 

siehe auch: http://www.woenge.de/wing/kelten/bmaier.html

 

Samstag, 28. Juni 2025

ALTE KIRCHE

28.06.2025 (ca.)

Taufdarstellung (Calixtus-Katakombe in Rom)
Taufdarstellung (Calixtus-Katakombe in Rom)


Der Ausdruck "Alte Kirche" wird meist synonym gebraucht zu den Ausdrücken "Frühe Kirche" oder "Frühchristentum". Manche verstehen unter Frühchristentum aber auch nur die vorkonstantinische Zeit.
Mit Alter Kirche meint man die Kirche(ngeschichte) der ersten Jahrhunderte bis ungefähr 500 n. Chr.
Diese Epochenabgrenzung wirkt sich auch auf die Einteilung der Lehrstühle für Alte Kirchengeschichte, Mittlere Kirchengeschichte und Neuere Kirchengeschichte aus.

Diese Einteilung birgt auch Probleme:

  • die frühen Christen waren noch eine heterogene Bewegung, die kaum als "Kirche" geeint war (ekklesia/ἐκκλησία meinte ursprünglich eine Versammlung oder Gemeinde, wörtlich "das Zusammengerufene")
  • erst in der Mitte des 2. Jhd.s etablierten sich langsam christliche Organisationsformen
  • die Zäsur um ca. 500 n. Chr. kann man vertreten, allerdings bilden schon die Regierungszeiten von Kaiser Konstantin I. (der Große) und Kaiser Theodosius I. im 4. Jhd. n. Chr. deutliche (positive) Einschnitte für die Entwicklung des Christentums
  • Kaiser Konstantin I. (Flavius Valerius Constantinus; 270/288 - 337) stieg machtpolitisch auf, als sich die von Kaiser Diokletian errichtete Tetrarchie (Viererherrschaft) auflöste; er verhalf zwar mit der "konstantinischen Wende" letztendlich dem Christentum zum Durchbruch im Römischen Reich, doch ging dabei er schrittweise vor; 313 garantierte Konstantin zusammen mit Licinius (Kaiser des Ostens) mit dem "Mailänder Edikt/Toleranzedikt/Vereinbarung" die Religionsfreiheit im Reich; danach privilegierte er das eben noch verfolgte Christentum sogar und sorgte 325 im Ersten Konzil von Nicäa für eine teilweise Beilegung innerchristlicher Streitigkeiten; Konstantin förderte aber erst lange den Sol-Invictus-Kult, bevor er dem Christentum den Vorzug gab; Konstantins recht späte Hinwendung zum Christentum hatte sicher nicht nur ideelle, sondern auch strategisch-taktische Motive (z. B. den Sieg in der Schlacht an der Milvischen Brücke 312)
  • Theodosius I. (Flavius Theodosius; 347 - 395) machte das Christentum schließlich 391 de facto zur Staatsreligion des Römischen Reiches; der Trinitarier ging mit Gesetzen sowohl gegen Heiden als auch gegen christliche Abweichler (Häretiker) vor; unter seinen Söhnen wurde das Imperium Romanum faktisch in ein Weströmisches und in ein Oströmisches Reich eingeteilt, obwohl man ideell an der Einheit des Reiches festhielt


ZEITLICHE EINGRENZUNG

Für die zeitliche Eingrenzung des Zeitraums der "Alten Kirche" existieren unterschiedliche Ansätze:
Häufig versteht man darunter die Epoche vor der Abspaltung der altorientalischen Kirchen (orientalisch-orthodoxen Kirchen), also jenen "Ostkirchen", die sich nach dem Konzil von Ephesos (431) oder nach dem Konzil von Chalcedon (451) von der römischen Reichskirche getrennt haben.
Diese "Altorientalen" waren entweder Landeskirchen außerhalb der Grenzen des (Ost-)Römischen Reiches oder Regionalkirchen (-bewegungen) innerhalb des Reiches, die in Armenien, Ägypten, Georgien oder Syrien gegen den konstantinopolitanischen Zentralismus gerichtet waren. Ethnisch mag es sich dabei um Griechen, Kopten oder Assyrer/Aramäer gehandelt haben. 
Heute spricht man auch von "Oppositionskirchen". Ihre Abspaltung (Trennung) hatte neben dogmatischen auch politische und soziale Gründe. Die Altorientalen waren aber nicht durch eine einheitliche "altorientale Ideologie" verbunden.
Die theologischen Entwicklungen, ökumenischen Konzile, Heiligen und Kirchenväter dieser Zeit werden meistens von allen großen Konfessionen anerkannt.

Generell zur Epoche der Alten Kirche zählen:

  • das Urchristentum
  • die apostolischen Väter
  • die Apologeten
  • die frühchristlichen Märtyrer
  • die Kirchenväter
  • die spätantike Reichskirche (nach der konstantinischen Wende)
  • die ersten vier ökumenischen Konzile bis zum Konzil von Chalcedon 451 

Oben haben wir geschrieben, dass das Ende der Alten Kirche ungefähr um 500 n. Chr. war.
Einige sehen ihre Existenz mit dem Untergang des Weströmischen Reiches enden, andere erst mit Gregor dem Großen (540 - 604), dem letzten Kirchenvater des Westens, der auch in der Ostkirche anerkannt wird.


BEGRIFFLICHE EINGRENZUNG

In der Kirchengeschichte der (Zeit der) Alten Kirche gibt es manigfaltige Bezeichnungen, die sich teilweise überschneiden:

  • Jerusalemer Urgemeinde: Die J. U. war die erste christliche Gemeinde, die sich gemäß des NT nach Pfingsten in Jerusalem versammelt hat, zeitlich wohl zwischen 30 und 70 n. Chr.
  • Urchristentum: Das U. bezeichnet in der Christentumsgeschichte die Entstehungszeit des Christentums nach dem Tod Jesu von Nazaret, der um 30 n. Chr. eingetreten sein soll
    (einige Historiker bestreiten generell die Existenz eines historischen Jesus bzw. Jeshua);
    war sein Ende mit der Verschriftung der synoptischen Evangelien (um 90 n. Chr.) oder erst mit dem Auftreten der Apologeten in der Mitte des 2. Jhd.s n. Chr.?
  • Zeit der apostolischen Väter: Die Zeit d. a. V. bezeichnet die Zeit der Kirchenväter, die möglicherweise Beziehungen zu Aposteln hatten oder stark von ihnen beeinflusst wurden;
    man spricht auch von den "Kirchenvätern der zweiten und dritten Generation" im späten 1. Jhd. und in der ersten Hälfte des 2. Jhd.s
  • Frühchristentum (frühes Christentum): die gesamte Epoche der Alten Kirche oder nur die vorkonstantinische Zeit (v. a. die Anerkennung des Christentums als "Religio licita" im Mailänder (Toleranz-)Edikt/Vereinbarung von 313); manchmal wird der Begriff sogar synonym zum Urchristentum und seiner Zeit verwendet
  • Christenverfolgungen: Die Zeit der vorerst sporadischen, dann etwa ab 100 auch systematischen (zunächst lokalen und dann reichsweiten) Christenverfolgungen im Römischen Reich begann mit der Neronischen Verfolgung und endete mit dem Mailänder (Toleranz-)Edikt/Vereinbarung von 313, endgültig mit der Anerkennung der christlichen Kirche als einziger Staatsreligion im Jahre 391
  • Römische Reichskirche: Wesentliche Schritte zur Reichskirche waren das Dreikaiseredikt von 380, das den römisch-alexandrinischen trinitarischen Glauben zur offiziellen Religion des Römischen Reiches erklärte, um innerchristlichen Streitigkeiten zu begegnen, und das Edikt von 391, mit dem Kaiser Theodosius I. die heidnischen Kulte verbot
  • einige moderne Forscher sehen jedoch erst mit/unter Kaiser Justinian I. im 6. Jhd. n. Chr. die machtpolitische Durchsetzung des Christentums gegen das Heidentum;
    denn noch lange nach 391 n. Chr. gab es heimlich ausgeübte heidnische Kulthandlungen, die dann unter Justinian I. strikt(er) unterbunden wurden;
    die römische Reichskirche hatte gegenüber dem Staat aber nie die Macht, die die römisch-katholische Kirche im Mittelalter hatte - im Osten entstand ein prekäres Gleichgewicht mit der kaiserlichen Macht
  • Zeit der ökumenischen Konzilien: Die Zeit d. ö. K. ist die Zeit der sieben ökumenischen Konzile vom ersten Konzil von Nicäa von 325 bis zum zweiten Konzil von Nicäa von 787.
  • Patristik: P. ist die Wissenschaft, die sich mit der Zeit der Kirchenväter vom 2. bis ins 7./8. Jhd. befasst
  • Pentarchie: Die Pentarchie ist die Zeit der fünf ökumenischen Patriarchate;
    diese existierten de facto seit dem ersten Konzil von Konstantinopel 381 und wurden 451 n. Chr. endgültig am Konzil von Chalcedon definiert;
    die Pentarchie umfasste die Patriarchate des Abendlandes, Konstantinopel, Alexandrien, Antiochien und Jerusalem;
    die Pentarchie endete mit dem Morgenländischen Schisma (Großes Schisma, Schisma Graecorum) etwa um die Jahrtausendwende, also zwischen der Westkirche und der östlichen Orthodoxie


ORGANISATORISCHE UND THEOLOGISCHE ENTWICKLUNGEN

In die Zeit der alten Kirche fällt die Entwicklung vom Urchristentum zur Bischofskirche und dann zu den fünf Patriarchaten, also Alexandrien, Antiochien, Jerusalem, Konstantinopel und des Abendlandes.
Bis zum Anfang des 4. Jhd.s tauschten sich die Bischöfe v. a. brieflich aus. Nach der konstantinischen Wende entstand ein "reger Synodalbetrieb", zumal die Bischöfe der legalisierten Kirche jetzt den "Cursus publicus" (kaiserliche Post) nutzen konnten.

In die Zeit der Alten Kirche fangen auch die Anfänge des Mönchstums, die Entstehung der ersten Klöster in Ägypten, der Ordensregeln der heiligen Basilius und Benedikt.

In der Zeit der Alten Kirche entstanden auch der Kanon des Neuen Testaments und die allgemein anerkannten Glaubensbekenntnisse. Theologisch und philosophisch entspricht die Zeit der Patristik, also der Zeit der Kirchenväter.

Es gab bereits in der Phase der Alten Kirche erhebliche innerchristliche Konflikte, die manchmal auch blutig ausgetragen wurden:

  • Auseinandersetzungen mit der Gnosis
  • Auseinandersetzungen mit dem Marcionismus
  • A. mit dem "Hellenismus" (Apologeten)
  • der arianische Streit und der nestorianische Streit bzgl. der Christologie
  • der Donatistenstreit bzgl. der Ekklesiologie 
Constantina-Mausoleum
Constantina-Mausoleum (Rom, um 337 n. Chr.)





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