Seite, Fachbereiche, Sprachen

Dieser Universal-Blog ist aus einer Seite für Geschichte, Politik und Realienkunde hervorgegangen und hat sich in Richtung Humanwissenschaften weiterentwickelt.
Fachbereiche: Geschichte (Politik, Sowi, Philosophie) - Sprachen - Biologie (Biochemie) - IT (Technik, Physik) - Wirtschaft - Recht und Blödsinn.
Sprachen (Vokabeln): Englisch, Französisch, Spanisch; Latein/Italienisch, Altgriechisch/Neugriechisch; Russisch; Chinesisch, Japanisch, Koreanisch; Arabisch, Hebräisch; Mittelägyptisch; Sanskrit/Hindi; Akkadisch; Schwedisch; keltische Sprachen, Swahili etc.
Personen-Link: http://novatlan.blogspot.de/2014/08/personen-pool.html

Freitag, 21. Dezember 2012

BUNDESWEHR-MEMORABILIA:
SPRÜCHE - SELBST ERLEBT



Bundeswehr-Memorabilia: Gesänge & Sprüche
Bundeswehr-Memorabilia: Sprüche - selbst erlebt
Bundeswehr-Memorabilia: Grafiken
Bundeswehr-Memorabilia: Warum sollten Counter-Strike-Spieler nicht zur Bundeswehr gehen?

FREMDER BAHNHOF, FREMDE STADT, UNTERWEGS ZU VATER STAAT...
DU MUSST ZUR BUNDESWEHR, OHOHOO, DU MUSST ZUR BUNDES-WEHR...
DU SAGST, DU FASST KEINE WAFFE AN...
HAST ALLES VERSUCHT, DOCH JETZT BIST DU DRAN...
DU MUSST ZUR BUNDESWEHR, OHOHOO, DU MUSST ZUR BUNDES-WEHR!
(zur Melodie von "In The Army Now" von Status Quo)

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SPRÜCHE IN SPEZIELLEN SITUATIONEN

Fahnenjunker: Soa, Loide, wir lernen jetzt, wie man auf Streife eine Personenüberprüfung durchführt.
  SIE gehen voraus und SIE folgen L-förmig (diagonal) hinter ihrem Vordermann!
  Halten Sie ihr Gewehr im Anschlag und achten sie auf verdächtige Personen.
Rekruten: Ok, verstanden.

(Testperson nähert sich mit dummem Grinsen den Soldaten auf Streife.
Testperson grinst und grüsst.
Streifesoldaten grinsen auch und grüssen zurück.
Testperson verschwindet.)

Fahnenjunker (zuerst geschockt und sprachlos): Ich ... äh ... was war denn das jetzt?
Ja glaub' ich's? *rumtob* *Feldmütze hinschmeiss*
  Rekrut: Wieso?
Fahnenjunker: Sie sollen doch die Person kontrollieren, wofür machen wir denn diese Übung?
  Rekrut: Aber Sie haben doch gesagt, wir sollten nur verdächtige Personen kontrollieren!
Fahnenjunker: Und?
  Rekrut: Die Person sah aber nicht verdächtig aus!
Fahnenjunker (trampelt wild auf seiner Feldmütze herum): Sie Vollidioten! Das ist doch eine Übung und hier ist weit und breit kein zweiter Mann zu sehen! Worauf wollen Sie denn noch warten!?!
  Rekrut: Aber da stehen doch noch viele in den Zuschauerreihen...
Fahnenjunker: Noch ein Wort!
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(auf dem Schiessplatz:)
Rekrut 1: Boah, guck mal da hinten, die San-Tussi!
  Rekrut 2: Das gibt's nicht, die geile Sau fasst sich doch absichtlich an den Arsch!
(...)
Feldwebel: So, fertigmachen zum Schiessen ... *umguck* ... oh, einer von ihnen muss sich jetzt mal lang machen!
Feldwebel (leiser): Sagen Sie das bloss nicht der Frauenbeauftragten, sonst krieg ich 'nen Einlauf!
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(Übung der Panzerjäger:)
Zentrale: Zentrale an Tiger, geben Sie Ihre Koordinaten durch!
Jagdpanzer: Hier Tiger, unsere Koordinaten sind XX XX XX.
Zentrale: Hier Zentrale, das kann nicht sein!
Panzer: Hier Tiger. Wieso nicht?
Zentrale: Hier Zentrale. Dann müssten Sie ja in den See gefahren sein!
Panzer: Hier Tiger. Stimmt.
Zentrale: *wütendes Rauschen*
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(Feldwebel beim ABC-Unterricht:)
Feldwebel: Eine einfache Möglichkeit, Atomstrahlung grob abzuwehren ist eine helle Lackierung.
Das hilft natürlich nicht immer...
Rekrut: Woher weiss man denn das?
Feldwebel: Das weiss man aus Hiroshima. Da hat ein Atombombenopfer ein weisses T-Shirt getragen.
Rekrut: Achso.
Feldwebel: Ja. Aber leider stand darauf in schwarzer Schrift "Coca-Cola".
Danach brauchte er keinen Tätowierer mehr!
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(ein Rekrut hat bei der Fernmeldeübung keine Lust mehr und tanzt zu "Summertime" von Will Smith:)
StUffz: Sie Vollidiot! Machen Sie gefälligst weiter mit Dienst!
Rekrut: Aber das Wetter ist gerade so schön!
StUffz (zeigt seine Schulterklappe): Was glauben Sie, was das hier ist?
Rekrut (guckt): Hmm ... ein U mit Strich!?
StUffz: *rumtob*
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Ausbilder: Zwoter Zug ..... STILLGESTANDEN!
Ausbilder: Kehrt!
Ausbilder: Bücken!
Ausbilder: Guten Morgen, ihr Arschlöcher!
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Ausbilder: Zwoter Zug ..... in Reihe vor meinem Glied antreten!
(statt: in Reihe zu einem Glied antreten)
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Toilettenspruch:
(neben einem weissen Fleck)
Hier starb meine Tochter
9 Monate vor ihrer Geburt
bei einem wilden Handgemenge!

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Pagenstecher.de: Bundeswehrsprüche

SPRÜCHE: SCHÜLERSPRÜCHE & LEHRERSPRÜCHE



einst: www.bilderkiste.de/galleryscript/gallery/cliparts/ca-1000237-schultafel.gif


Lehrer: Können wir Bespiele finden für eine Alliteration (Stabreim)?
Mir fällt da "Veni, vidi, vici" ein, "ich kam, sah und siegte".
Schüler: Beamte bumsen besonders beglückt!

(Die Schülerzeitung nahm das Thema auf und schlug vor:
Bert betrachtete Beates blinkenden Busen.)
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Mathelehrer: Heute berechnen wir den Mond ... seht mich an!
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Mathelehrer: So ... komm mal vor an die Tafel ... hier, Krrreide!
So, jetzt zeichne mir zuerst mal eine Sinuskurve...
Abababa ... das ist doch keine Sinuskurve!
Sinus kommt aus dem Lateinischen und heisst "Bucht, Bausch, Busen".
Das hier ist aber keine Sinuskurve, das ist ein Kuheuter!
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Mathelehrer: Welcher Kommunist hat hier die Kreide gestohlen?
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Deutschlehrerin: Wie hiess der sagenhafte trojanische Held? (gemeint: Aeneas)
Schüler: Ischias!
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Schülerin: Machen wir nicht lieber ein Spi-iel? *bettel*
Deutschlehrerin: Das kann ich nicht machen, ... wenn der R. (Rektor) das erfährt!
Schüler: Was der R. nicht weiss, macht den R. nicht heiss!
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Physiklehrer: Wie misst man die Radioaktivität.
Schüler: Mit einem Geigerzähler?
Physiklehrer: Falsch. Mit einem Geiger-Müller-Zählrohr!
(Gemeint ist dasselbe, der Lehrer wollte nur pingelig sein.)
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Physiklehrer: Weiss einer eine Antwort auf die Frage?
  Ja, Tangens, äh Tanja...
-
Chemielehrer: Wann färbt sich Lackmus blau? Siehst du was? (vor die Nase halt)
  Schüler: *räusper*
Chemielehrer: Ja, da gilt der alte Satz der Studenten: Wie man sieht, sieht man nichts!
-
Chemielehrer: So, bei diesem Experiment könnte es etwas deftiger abgehen.
  Deshalb muss ich jetzt hier mal eine Plexiglasscheibe anbringen ... zum Schutze der deutschen Jugend!
-
Chemielehrer: Früher nannte man das so und jetzt nennt man es anders...
das ist nur die Schuld der Physiker, die alle Nase lang ihre Einheiten ändern!
Schüler: Echt?
Chemielehrer: Ja, "echt". Die gehören mit dem nassen Lappen erschlagen!
=>
Schüler (in der nächsten Physikstunde): Die Chemielehrer behaupten, dass die Physiker alle Furz lang ihre Einheiten ändern!
Physiklehrer: WER hat das behauptet?
Schüler: Äh, ein Lehrer ... dass sie alle Nase lang ihre Einheiten ändern.
Physiklehrer: So, das klingt schon etwas anders ... aber trotzdem muss ich sagen: Das ist nur der pure Neid!
Schaut euch doch diese Nuklidkarte an - und die Chemiker haben nur ihr einfaches Periodensystem der Elemente!
Schülerin: Ja, aber das Periodensystem wirkt irgendwie einfacher...
-
Chemielehrer: Lasst uns mal mit der ... äh über die Schwefelsäure reden!
-
Biolehrer: Wer in den 70ern aufgewachsen ist, hatte Glück.
Warum? Das war NACH der Pille und VOR AIDS!
Damals konnte man schon mal mit der einen oder der anderen...
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Biolehrer: Vermisst hier niemand sein Buch? Na? Wirklich Nicht?
So, ich habe hier nämlich eines, und wenn ich das aufschlage, steht da "Christian X.".
Ist der nicht hier? Doch!? Na, wieso holst du es dann nicht ab?
Schüler: Ich hab' meiner Mutter schon gesagt, dass sie es neu kaufen soll.
Lehrer (wütend): Das beweist eben, dass die Intelligenz nicht gleich verteilt ist auf der Welt!
Pflaumenaugust!
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Biolehrer: ... so also funktioniert ein Orgasmus.
Den kann man übrigens auch selber auslösen. Manche Schüler fragen mich dann, ob das ... naja, äh ... gesundheitliche Konsequenzen haben kann. Das kommt darauf an ... also auf die Dosis.
Wenn man sich dreimal täglich den Schwanz schrubbt - um das mal ganz drastisch zu formulieren - dann kann das schon zu gesundheitlichen Konsequenzen führen!
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Biolehrer: *Schaubild zeig* Das sind die Hoden ... und das ist das Gegenstück, die Eierstöcke.
Die sind übrigens nicht gleich gross! Die Jungen unter euch können sich davon durch einen einfachen Griff in die Hose überzeugen ..... den Mädchen steht nach der Stunde der Hausmeister zur Verfügung!
*Gong ertönt* *Klasse verlässt kichernd den Raum* *Hausmeister steht vor der Türe und repariert*
Hahahahahahahahaha...!
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Lateinlehrer: Was heisst Philippus (Pferdefreund)?
  Gaulfreund!
-
Lateinlehrer: Hier muss eigentlich der nackte Ablativ stehen.
  Aber aus Gründen des Jugendschutzes nennen wir ihn den "blossen Ablativ".
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Lateinlehrer: Herrrrgott nochmal ... was soll denn das hier?
Schüler: Aber der Unterricht ist so langweilig!
Lateinlehrer: Was soll ich denn noch tun, soll ich etwa einen Kopfstand machen?
Schüler: Nein, das würde ich dem Boden nicht antun!
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Lateinlehrer: So ... Herrschaften ... Ruhe bitte!
(sieht, dass ein Schüler in Max und Moritz (immerhin auf Latein) blättert und greift danach)
Schüler: Nein! Pfui!
(der Schüler haut dem Lehrer leicht auf die Finger)
Schüler: Gehen Sie mit Ihren Gichtgriffeln da weg!
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Sportlehrer: Bei der Hüftübung nicht so schüchtern ... da müsst ihr stossen wie ein junger Vadder!
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Schüler: Auuu... (hält sich am Genital)
Sportlehrer: Was ist denn?
Schüler: Ich hab' mir was angestossen!
Sportlehrer: Wo nichts ist, kann auch nix gequetscht werden!
Schüler: Haben Sie eine Ahnung!
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Sportlehrer (kommt in die Halle): Was hängt ihr hier herum? Ich hab' gesagt, ihr sollt euch warm machen!
Schüler: Wir sind aber schon warm.
Sportlehrer: So genau wollt' ich's auch wieder nicht wissen!
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Sportlehrer: Wir machen jetzt Callanetics, das ist gut zum Aufwärmen!
Schüler 1: Das wirkt aber irgendwie wie Schwangerschaftsgymnastik.
Sportlehrer: ?
Schüler 2: Nein, das wirkt wie bei der Petra (Krankengymnastin)!
Sportlehrer: Du machst mit deiner Freundin Petra diese Gymnastik??
-
Musikunterricht:
(Partitur von Beethovens Fidelio - Gefangenenchor)
"O welche Lust in freier Luft den Atem leicht zu heben..."
(durchgestrichen, korrigiert)
"O welche Lust in freier Luft den Pimml leicht zu heben..."
(sic!)
-
Musikunterricht:
(Partitur von Mozarts Zauberflöte aka "Zauberpfeife" - Heinrich der Vogler/Vögler)
"Ein Vogelsänger bin ich ja, stets lustig, heissa hoppsassa..."
(Schüler legen Blatt mit Karikatur des Lateinlehrers ein)
"Ein geiler Vögler bin ich ja, stets senkrecht, heissa hoppsassa..."


Donnerstag, 20. Dezember 2012

DIE SEITE

Spinning World - Globe on Behance




Für den Inhalt externer Seiten übernehmen wir keine Verantwortung!


Homepage:

Diese Homepage ist eine Seite zu allgemeinbildenden Themen, die trotz ihrer Themenvielfalt Schwerpunkte in gewissen Bereichen hat: Geschichte, Sprachen, Nawi/Tech, Wirtschaft/Recht usw.
Die Homepage dient gleichzeitig als Startseite. Sie wirkt so orientierend, themenordnend und problemlösend.
Weiterhin soll sie auch eine Nische im der Datenflut des Internets sein, quasi ein Punkt, auf den man sich zurückziehen kann, um das Netz zu beobachten.
Sie soll nicht zur Weltflucht (Eskapismus) dienen, sondern Distanz zur Um-Welt schaffen!
Man mag das nun Bastion nennen oder Burg, oder Waldfestung oder Räuberhöhle oder wie auch immer.
Eine Homepage ist wie ein Wohnraum, den man sich einrichten kann. Und dieser Raum ist von jedem Ort der Welt mit Internetanschluss aus erreichbar. Leider ist es auf gewöhnlichen Homepages nicht so leicht, das dreidimensional zu gestalten.
Am Anfang wollten wir unsere Homepage als reguläre HTML-Seite gestalten. Blogs kamen erst allmählich auf. Sie schienen uns auch zu vorgestanzt. Mit der Zeit erwiesen sie sich aber bei großen Textmengen als praktischer.
Im realen Leben haben wir mehrere Basen, eine wichtige ist im Rhein-Neckar-Raum.


Geschichte -> Sowi -> Philo; Sprachen; Wirtschaft und Recht; Naturwissenschaft und Technik


Zeitleiste:

2020
Die Blogaktivitäten werden langsam wieder angeworfen.
2018
Das RL fordert seinen Tribut und behindert die meisten Blogaktivitäten. Die Bedeutung von Smartphones (lange verzögert) nimmt zu.
2017
Während die Technik weiter auf "Normalmaß" gehalten wird, gerät der politische Blick auf unser Nachbarland Österreich, wo sich erstaunliche Machtkämpfe abspielen.
2016
Die Intensität des Betriebssystem-Testens wird wieder heruntergefahren. Man kann aber noch nicht auf  0 gehen und nur das gewählte Linux Mint betreiben. Es gibt noch zuviel zu entdecken.
Es entstehen einige wichtige Artikel zum Theme Betriebssysteme.
2015                                      
Der "Betriebssystem-Wahnsinn" wird auf die Spitze getrieben.
Virtuelle Maschinen und genügend Speicher ermöglichen das Testen von an die 30 Systemen.
Im Frühjahr wird dann der Testeifer nach ca. 1 Jahr wieder heruntergefahren.
Ergebnis: Ungefähr die Distrowatch-Top 10, einige weitere Linuxe und PC-BSD sind gut. Freie Abkömmlinge von AmigaOS und BeOS nicht oder noch nicht!
Windows 10 scheint wieder besser zu werden als Windows 8.x, aber angesichts der Mätzchen der Konzerne lohnt sich ein populäres Linux wie Mint. 
2014                                      
Die Betriebssystemproblematik soll neu angegangen werden. Linux-Distributionen gelten als Hauptalternative zu Windows (v. a. XP und 7). Passend dazu kommen 14.04 die LTS-Versionen der Ubuntu-Derivate heraus.
Nachdem die Versuche 2010 mit Kubuntu sehr schwierig verliefen und deshalb lange Funkstille (2012 kein Linux!) herrschte, wird dieses Mal Xubuntu ausprobiert. Der ehemals magere Desktop Xfce erweist sich jetzt als überraschend wohlgehend. Es musste aber noch einiges nachinstalliert werden.
Da kam die Empfehlung von Freunden bzgl. Linux Mint (mit den Desktops Cinnamon, Mate, Xfce und KDE) gerade recht.
Ergebnis: Die Linux-Distris sind aus der Bastelphase heraus. Gute Distris bieten eine wirksame und günstige Alternative zu Windows. Linux Mint und die Ubuntus sind vorne, Debian, SUSE (früher überladen), Fedora, Mageia und andere aber auch gut im Rennen. Man kann sich grob an der Distrowatch-Top 10 orientieren. BSD hat (leider) deutlich weniger funktionierende Angebote. 
2013                                      
Neue Kanonisierung der Fächer:
Geschichte m. Sprachen (Politik, Philo/Ideo), Jura m. BWL, Biologie mit Elektronik
=> Wissen, Macht und Publizistik (abgegrenztes Terrain, Festung)
"Wissen muss erworben und durchgesetzt werden."
exotische Sprachen: Altgriechisch, Mittelägyptisch [,Akkadisch]; Chinesisch, Japanisch
2012                                        
Veröffentlichung diverser Blogs:
Blogs waren anfangs umstritten, weil sie vorgestanzt wirken, sind aber bei der Textpublikation deutlich schneller als selbstprogrammierte Homepages.
Frühe Themen waren die Antike, dann wurde der Themenbereich immer ausdifferenzierter. Veröffentlichung von Bildern einer Keltenexpedition. 
2011
Start der Videoseite Murmillo(1) auf Youtube im Mai. Sie war seit 2008 reserviert, aber für andere Zwecke (Diskussionsteilnahme). Jahre später wird sie in Atlanton TV umbenannt.
2010                                        
Als treue PC-Nutzer steigen wir (zu) spät auf Laptops und Digicams um.
Lange galten diese Geräte als unausgereift und als Stromfresser.
Das neue Konzept setzt sich aber auch bei uns durch wegen der Mobilität und Funktionalität der Geräte und der inzwischen etablierten Videoportale (wie Youtube). Anfangs lagen den Neuanschaffungen unzusammenhängende Einfälle zugrunde, inzwischen hat sich ein neues System etabliert und viele Prozesse wurden geradezu revolutioniert. Ideen früherer Jahre werden z. T. wiederbelebt und in die neuen Projekte integriert. Die alten Erinnerungen von vor 2010 sind aber manchmal schwer rekonstruierbar.

2009                                          GuildWars-Projekt beginnt Anfang 2009;
                                                  in den letzten Jahren wurden etliche Sprachen analysiert, geplanter Abschluss der Projekte bis 2010;
                                                  Exkursion nach Köln 
2008                                          Eröffnung des Murmillo1-Accounts auf Youtube zu den Olympischen Spielen in Peking;
                                                  Exkursion nach Berlin, Altes Museum, Ägyptologie;
                                                  beginnendes Interesse für Real Crime
2007                                          Konstantinausstellung;
                                                  Entführungsfall Tanja Gräff;
                                                  Exkursion nach Südfrankreich (Provence);
                                                  Interesse für weibliche Comedians
2006                                          im Sommer erste Tests mit MMORPGs;
                                                  Freunde haben seit ca. 2003 Erfahrung mit DAoC;
                                                  aber erst Anfang 2009 läuft das solide GuildWars 1;
                                                  Ende 2006 erneuter Flirt mit den Altertumswissenschaften
2005                                          ausgiebige Tests mit Unreal Tournament (Demo von www.pctipp.ch);
                                                  um die Zeit: diverse Pläne zu einer neuen Homepage mit HTML, CSS, PHP usw.;
                                                  keine Veröffentlichung, weil sich das Projekt als zu umfangreich erweist (!);
                                                  Treffen mit Schulfreunden                                              
2004                                          aus dem Interesse für Kampfsport und einigen "Battles" in Internetforen entsteht ein spontanes
                                                  Interesse für das Frauenringen;
                                                  bis 2010 besuchen wir etliche Wettkämpfe und verfolgen den Sport
2003                                          erste Tests mit 3D-Shootern wie Counter-Strike und Quake
                                                  (erst um 2005 laufen solide Unreal-Shooter);
                                                  Neustrukturierung der kleinen Homepages zum "Hellas-Webring";
                                                  diese verbessert die Pub-Lage, ist aber nicht von Dauer;
                                                  LycosTripod inkonstant
2000                                          (ca.) die alte Homepage verliert schrittweise an Bedeutung;
                                                  es gibt Pläne für kleinere Homepages, von denen einige getestet werden;
                                                  einige davon sind nach griechischen Philosophenschulen benannt,
                                                  am bekanntesten ist die Kepos-Seite
1998                                          die angefangenen WWW-Projekte werden fortgesetzt,
                                                  die Homepage bekommt eine schöne Formatierung; 
                                                  Internetseiten zu vielen Themen werden ausgedruckt;
                                                  Kurse in RZ ermöglichen die Einführung in das Programmieren                          
1997 (1. Halbjahr)                    nach der langen Computerschläfrigkeit adaptieren wir das WWW schnell;
                                                  bereits kurz nach der Entdeckung des WWW entstehen Pläne für eine eigene
                                                  Homepage                                                 
1997 (Mitte)                             in dem Sommer, in dem Lady Di starb, geht unsere Homepage online;
1997 (2. Halbjahr)                    die erste Homepage trug wechselnde Namen ("H*", "in MEDIAS res" usw.,
                                                  dann lange "Atlantis[-Projekt]");
                                                  die Programmierung basiert noch auf einfachem HTML und hat dann Frames
                                                  im Rechenzentrum zeigt uns ein US-Latino das IRC,
                                                  dem wir lange treu bleiben;
                                                  es erfolgen auch erste Tests mit MUDs, virtuelle Welten sind noch ohne Grafik (!);
                                                  politisch interessieren uns die bewegten 60er-Jahre - v. a. in den USA 
1996                                          der Spiegel titelt in 11/96 "Die Welt online - D@s Netz",
                                                   das gilt für viele als Symbol für die schon begonnene Internetdiskussion;
                                                   Internetzugänge sind noch rar und teuer und laufen oft über Universitäten, Firmen und Internetcafés,
                                                  Heimanschlüsse sind noch selten, langsam und teuer;
                                                   doch Ende des Jahre erhalten wir schon unseren ersten Internetaccount,
                                                   das neue Zeitalter kann beginnen (!);
                                                   wir unternehmen auch Tests mit 28k-, 56k- und Funkmodems

frühe 1990er                               der PC setzt sich jetzt auch in der Bevölkerung durch;
                                                   eine grosse Rolle spielt dabei MS Windows 3.11 (trotz aller Kritik);
                                                   Software-Tests mit Disketten und günstigen CDs

1980er-Jahre                              die ersten Heimcomputer ziehen in die Privathaushalte ein;   
                                                   allmählich kommen auch erste PCs in eine akzeptable Preisklasse;                                      
                                                   Modelle: C64, Atari ST, Amiga 500; Amstrad CPC, Schneider Euro PC
                                                   die private Nutzung von Computern gilt anfangs noch als teuer und sogar asozial;
                                                   viele Interessierte haben nur Zugänge zu Computern über Bekannte, Firmen und Schulen;
                                                   die Vernetzung mit einfachen Modems o. ä. steht erst wenigen offen                                             





File:Atari 1040STf.jpg 
Commodore 64; Commodore Amiga 500; Atari ST


MARTIN HEIDEGGER



* 26.09.1889, Messkirch
+ 26.05.1976, Freiburg/Breisgau

Martin Heidegger ist ein deutscher Philosoph. Er entschied sich nach kurzem Interesse an der Theologie für die Philosophie, galt zunächst als Schüler Edmund Husserls und wurde 1923 Professor in Marburg und  ab 1928 in Freiburg im Breisgau.
Durch sein Hauptwerk "Sein und Zeit. Erste Hälfte"  (1927) wurde er zum führenden Vertreter der deutschen Existenzphilosophie. Das bis heute berühmte Werk sollte eigentlich nur ein Teil der finalen Ausgabe werden, zu einer Fortsetzung kam es aber nie.
Heidegger ging von der aristotelischen Frage nach dem Sinn des Seins aus und wollte diesen Sinn für das menschliche Sein, das Dasein finden. Der ichstarke Heidegger glaubte, in diesem Punkt die europäische Philosophie revolutionieren zu können. In "Sein und Zeit" analysiert er im Anschluss an die Phänomenologie Edmund Husserls die allgemeinen Charakteristika (Existenzialien) menschlichen Lebens.
Das Dasein und damit der Mensch befindet sich im Zustand der Geworfenheit in der Welt des "zuhandenen Zeugs". Es steht in seinen 3 Grundbefindlichkeiten (Stimmung, Verstehen und Rede) unter dem Phänomen der Angst und ist ständig versucht, vor dieser ins "Man", dem uneigentlichen Sinn des Neutrums zu flüchten.
Seine Ganzheit erreicht er jedoch nur, wenn er entschlossen auf sein eigentliches "Sein-zum-Tode" zugeht.
Heidegger versteht Dasein als "Ausser-sich-sein", das nicht in der Zeit steht, sondern ein "Sein als Zeit" hat.
Entscheidendes Charakteristikum des Daseins ist somit die "Zeitlichkeit" als Einheit von Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart.
In seinen späteren Werken befasst sich Heidegger mit dem "Denken der Kehre". Der Mensch soll darauf warten, dass sich das Sein selbst ihm zuspricht. Heidegger wandte sich gegen die Entwicklung des wissenschaftlichen Denkens und sichte in der abendländischen Metaphysik die schicksalhafte "Seinsvergessenheit" aufzuzeigen.
Die "ontologische Differenz" zwischen Sein und Seiendem wird von Heidegger jedoch nicht sachlich begründet, sondern in einer dichterischen Sprache mit Archaismen dargestellt, in der das Sein selbst sich offenbaren, also "entbergen" soll.
Heidegger war auch um politisches Engagement bemüht. Seine Philosophie hing eng mit der Desillusionierung der Deutschen nach dem verlorenen I. Weltkrieg zusammen. In der Nazizeit sympathisierte er stark mit dem Nationalsozialismus, wie sich bereits in seiner berühmten Rektoratsrede 1933 zeigte. Nach dem II. Weltkrieg trat Heidegger dagegen stärker als Technikkritiker in Erscheinung und warnte insbesondere vor den Gefahren des Atomzeitalters.
Heidegger hat einen bedeutenden Einfluss auf diverse philosophische Richtungen ausgeübt, darunter auf die dialektische Theologie (K. Barth, R. Bultmann), die thomist. Heidegger-Schule (K. Rahner, G. Siewerth), auf französische Existenzialisten, auf diverse japanische Denkschulen und sogar auf einige Vertreter der Frankfurter Schule (H. Marcuse), die ihm insgesamt aber kritisch gegenüberstanden.
Der Philosoph Hans-Georg Gadamer, der stark durch Heidegger geprägt war und von ihm in dessen berühmte Berghütte im Südschwarzwald eingeladen wurde, wies darauf hin, dass Heidegger schon als Junge der Typus eines Anführers war, bei Lehrern aber auch als Wichtigtuer galt.

Werke:
Sein und Zeit                               1927
Was ist Metaphysik?                   1929
Holzwege                                    1950
Einführung in die Metaphysik        1953, 1967
Der Satz vom Grund                    1957, 1965
Unterwegs zur Sprache                1959, 1960
Nietzsche                                     1961
Phänomenologie und Theologie     1970

Sonntag, 16. Dezember 2012

EXKURSION 2012: KELTEN

I.  Tour 1

1. Martberg:

 
File:Martbergtempel.jpg
Auf dem Berg: Der gallo-römische Umgangstempel.

File:Martbergtempel Innenraum.jpg
Der Tempel von innen.



2. Kinheim:

Sucellus (Kopie und Villa bei Kinheim, Original im Landesmuseum in Trier).




II. Tour 2

3. Cugnon:

Grotte des Heiligen Remacle
Altar in der Grotte


Gallisches Oppidum bei Cugnon



TEXTBESCHREIBUNGEN

Cugnon

In Cugnon gibt es zwei wichtige keltische Sehenswürdigkeiten:
Das "Camp gaulois des Trinchis" und die "Grotte des St. Remacle".


CAMP GAULOIS DES TRINCHIS


Das camp gaulois des Trinchis ist eine Befestigung aus der Späthallstatt- und der Latènezeit. Die Hochzeit der Festung wird auf 250 v. Chr. geschätzt. Aber auch eine spätere frührömische Nutzung ist belegt.

Anfahrt

Die Ortschaft Cugnon gehört zur Gemeinde Bertrix und damit zur belgischen Provinz Luxemburg. Sie liegt im Südosten des Landes und gehört topographisch noch zum Plateau der Ardennen, das sich zur französischen Grenze hin jedoch schon abflacht.

Leider ist dieser Ort etwas schwer zu erreichen. Laut Plan ist er am besten über die Brücke zwischen Cugnon und Mortehan und über die Rue de Thibeauroche zu erreichen.
Dabei ist aber zu beachten, dass man die geschlängelte Strasse ab Mortehan nicht zu weit in den Wald hineinfährt, sondern direkt hinter Mortehan schräg rechts in einen Feldweg abbiegt. Dieser Feldweg wird nach einer Sternkreuzung an einem Hof immer schmaler. Deshalb empfiehlt es sich, den Wagen gleich an diesem Hof mit ausreichend Parkmöglichkeit abzustellen. Von dort aus kann man das Ziel zu Fuss nach einigen Minuten erreichen. Man muss dazu wissen, dass sich der Fundort auf einer weitgehend umzäunten Weide befindet. Diese liegt an der linken Seite des Feldweges. Deshalb muss man darauf achten, dass man einen möglichst direkten Weg über die Weide zum Ziel findet, weil man sonst wieder durch die Wälder irren kann.
Alternativ wird noch der Weg über eine Hürdenbrücke empfohlen, der aber nur ab Frühjahr möglich ist.
Der Weg über Mortehan ist jedoch sicherer, wenn man wie erwähnt daran denkt, dass man direkt nach Mortehan einbiegen muss.


Lage und Geschichte

Das camp gaulois ist eine Rückzugsfestung, in die die Menschen aus den angrenzenden Orten v. a. bei Kriegsgefahr flohen. Die Festung wird von vielen Archäologen als typisch-keltisches Oppidum eingeordnet.
Der Begriff bedeutet eigentlich Stadt (oft ohne Stadtrecht), oft auch befestigte Stadt oder Schanzanlage und ist für die keltische Latène-Zeit typisch. Damals entstanden frühe stadtartige Siedlungen, die zunehmend vernetzt waren und Handel trieben und in denen sich mit der Zeit eine differenzierte Infrastruktur entwickelte.
Oft liegen sie an schwer zugänglichen Orten und sind um Heiligtümer gruppiert.
Caesar hat solche Oppida im "Gallischen Krieg" beschrieben.

Auch das Camp gallois liegt erhöht über einem schwer zugänglichen Flusstal und ist nach mehreren Seiten hin durch Hänge geschützt. Von der Festung sind noch Wälle und ein befestigter Eingang zu sehen. Von diesem ist ein Teil auf ca. 50 m rekonstruiert.
Der Wall wird dem Typ Altkönig-Preist zugeordnet. Diese Bezeichnung stammt daher, dass Befestigungen dieser Art zuerst am Berg Altkönig im Taunus und in Preist in der Eifel erforscht wurden.
Dieser Wall-Typ kennzeichnet im Prinzip eine Pfostenschlitzmauer. Dabei handelt es sich um eine trockene Mauer, die durch Holzpfosten von ungefähr einem Meter Abstand stabilisiert wurde. Über die Jahre verrotteten dann diese Pfosten, weswegen man von Schlitzen spricht. Dieser Wall ist auch im Innern durch ein Holzgitter stabilisiert. Während an der Aussenfront noch steinernes Mauerwerk (Verschalung) zu finden ist, wird der Wall innen mit Schutt und Geröll aufgefüllt.
Durch diese Bauweise reagierte die Mauer bei Belagerungen elastischer, allerdings verrotteten die Holzpfosten auf längere Sicht. Diese Bauweise ist in Mittel- und Westmitteleuropa verbreitet und grob verwandt mit dem Murus Gallicus, der v. a. in Westeuropa zu finden ist. Die innere Struktur der beiden Walltypen unterscheidet sich aber. Die Mauertypen sind selbst noch einmal in Subtypen unterteilt, die oft nach Ausgrabungsorten benannt sind, wie z. B. Typ Altkönig-Preist oder Typ Kelheim.

Die Datierung der Festung ist unterschiedlich. Einige legen die Anfänge der Festung schon in die Späthallstattzeit (s. o.), andere mehr in die Latènezeit und sehen ihre Hochzeit um 250 v. Chr.


DIE GROTTE DES HL. REMACLE




Anfahrt

Die Grotte des St. Remacle liegt in der Nähe von Cugnon. Sie ist im Prinzip ausgeschildert.
Das soll heissen, dass man zwar mehrere Schilder mit dem Hinweis auf die Höhle findet, diese jedoch nicht immer eindeutig die Strasse zum Ziel kennzeichnen. Zum Teil mag das an einer unbedachten Beschilderung liegen, zum Teil aber auch daran, dass man die Grotte über verschiedene Wege erreichen kann.

Ist man als Autofahrer unten am Ort in der Nähe der Grotte angekommen, werden an einer Y-Kreuzung beide Wege in Richtung Grotte/Höhle ausgeschildert. Der linke Weg an der Kreuzung führt zu einem Campingplatz, der rechte Weg Serpentinen hoch.
Der sicherste Weg ist aus unserer Sicht der rechte, also der an der Kreuzung die Serpentinen bergauf führt.
Dann trifft man nämlich nach wenigen Minuten oben auf einen ausgeschilderten Feldweg, der links von der Strasse ab durch das bewaldete Mittelgebirgsland führt. Dort muss man das Auto auf jeden Fall stehen lassen. Besonders bei nassem Wetter ist eine Querfeldeinfahrt mit dem Auto ist nicht ratsam.
Wenn man dann zu Fuss einige hundert Meter entlang des Feldwegs geht, trifft man wieder auf eine Y-Kreuzung, die aber nicht klar ausgeschildert ist. Hier ist der linke Wegesarm zu wählen (der rechte würde in eine andere Schlucht hinabführen). Der linke Weg führt weniger steil an einem Hangkamm entlang. Erst relativ kurz vor dem Ziel ist ein "Aussichtspunkt" (Point de vue) ausgeschildert, der dann fast zur Höhle führt.
Würde man diesen beschilderten Aussichtspunkt ignorieren, würde man ins tiefe Tal gelangen.


Lage

Die eigentliche Höhle oder Grotte ist über einen Weg seitlich am Hang zu erreichen. Eigentlich handelt es sich um 3 Höhlenkammern, von denen die ersten beiden U-förmig verbunden sind. Sie zeigen Spuren menschlicher Bearbeitung.
Zuerst begegnet man einer Gedenktafel an den belgischen König Albert. Dann sieht man die zwei Kammern der ersten Höhle (anders ausgedrückt eine U-förmige Einbuchtung) und schliesslich rechts um die Ecke eine rundliche Höhlenkammer im Fels mit einer Art Altar. Darüber erscheint die Statue des St. Remacle.
Um 1936 wurden die Höhlen restauriert.
Auf jeden Fall darf man von diesem Höhlen-Aussichtspunkt aus nicht den herrlichen Rundblick ins Tal vergessen. Bei dem Gestein dieser Gegend handelt es sich um metamorphes (umgewandeltes) Sedimentgestein, das herkömmlich als Schiefer bezeichnet wird.
Alternativ kann man an oben angegebener Y-Kreuzung auch links abbiegen und muss dann auf einem Wohnwagenstellplatz parken. Dann kann man sich vom Fluss durch das Tal dem Ziel nähern. Das ist umständlicher, eröffnet dem geländegängigen Wanderer aber den Einblick in weitere Höhlen im Fels.



Geschichte

Die Verehrung Remacles (Rimagilus') soll weit über ein Jahrtausend alt sein. Remacle lebte angeblich im 7. Jhd. n. Chr. und war der erste Abt des Klosters Solignac. Der Merowingerkönig Sigebert III./Sigibert III. soll ihm 644 eine Einsiedelei mit viel Land um Cugnon (Congidunum) vermacht haben. Der Bischof von Trier vermittelte den Transfer. Der Legende nach soll sich der feindselige Satan in einen Wolf verwandelt und den Esel des St. Remacle angegriffen haben. Schliesslich konnte ihn Remacle aber bezwingen. Remacle selber lebte daraufhin einige Jahre in der Grotte. Später soll er in Stavelot (Stablo) und Malmédy (Malmünd) Abt gewesen sein. Dort sind bis heute einige Gebäude nach ihm benannt. Die Abteikirche ist aber nur noch als Ruine erhalten, nachdem sie in der Revolutionszeit verkauft und danach abgetragen wurde. Der gesamte Kult um St. Remacle wurde durch die Französische Revolution für ca. 1 Jhd. unterbrochen.
Eine in der Nähe befindliche Quelle wird auch "Wolfsquelle" bzw. "fontaine du loup" genannt. Die Verehrung Remacles wird auch mit einem alten Stein- und Wasserkult in Spa in Verbindung gebracht und könnte vorchristliche Wurzeln haben.