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Sonntag, 12. Januar 2014

NAGISA OSHIMA


* 31.03.1932
+ 15.01.2013

Nagisa Oshima ist ein japanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Jurist.

Oshima wuchs schon früh als Halbwaise auf. Mit sechs Jahren verstarb sein Vater. Seine Mutter musste sich um seine jüngere Schwester und ihn kümmern.

Oshima studierte nach der Schule zunächst Jura in Kyoto, um eine solide berufliche Grundlage zu haben. Der kreative junge Mann arbeitete aber von 1954 bis 1959 als Regieassistent für das Filmstudio Shochiku bei Yoshitaro Nomura und Masaki Kobayashi. 1959 wurde er Regisseur und führte die japanische "Nuberu bagu" (Nouvelle Vague) an.

Durch einen politischen Skandal wurde er aber schon bald bei Shochiku hinausgeworfen und gründete mit seiner Frau unter dem Namen Sozosha eine eigene Produktionsgesellschaft. Oshimas Filme eckten mit den Themen Gewalt, Sex und Kriminalität an.

Der internationale Durchbruch kam dann 1976 mit "Im Reich der Sinne" (Ai no korida), der eine hohe Sprengkraft hatte und in vielen Ländern die Behörden auf den Plan rief. 1978 legte er mit "Im Reich der Leidenschaft" (Ai no borei) nach und gewann bei den Filmfestspielen in Cannes den Preis für die beste Regie.

Oshima arbeitete für seine Filmwerke auch oft mit den japanischen Komponisten Riichiro Manabe und Kikaru Hayashi zusammen.


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